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South

Mit minimalen finanziellen Mitteln im Verlauf von 13 Jahren realsisierter Kopfkrimi, der an Jarmusch und "Memento" erinnert.


South

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Erhältlich seit:
20.04.2012

Thriller/ Mystery

Österreich/USA 1996-2009
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Matthew Mark Meyer
Claudia Vick
Sal Giorno

Regie: Gerhard Fillei, ...
Lighthouse Home Entertainment Vertriebs GmbH & Co. KG

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South

Ein Banküberfall läuft schief. Nur Bruce gelingt die Flucht. In New York will er sich auszahlen lassen, dann ein neues Leben beginnen. An jenem "magischen" Ort in Südamerika vielleicht, den eine junge Frau in ihrem Tagebuch beschreibt. Aber was hat es mit diesen Aufzeichnungen, die ihm seine Exfreundin geschickt hat, auf sich? Wer ist die Verfasserin, was hat sie mit seiner Vergangenheit zu tun, an die er sich nicht erinnern kann? Viel Zeit bleibt Bruce nicht, die Rätsel zu lösen, denn das FBI sitzt ihm bereits im Nacken.

1996 fiel die erste Klappe zum Erstling des österreichischen Regieduos Joachim Krenn und Gerhard Fillei, 2009 wurden die Dreharbeiten abgeschlossen. Mit Geldproblemen hatte man zu kämpfen, ein Umstand, den man der fertigen Arbeit nie ansieht. Jim Jarmusch und "Memento" ist der stilsichere Neo-Noir-Krimi verpflichtet, dessen verwaschene Schwarz-Weiß-Bilder schnell und assoziativ montiert sind. Eine verwobene, elliptisch erzählte Raub- und Liebesmär, die den Zuseher durchaus fordert.

South

Ein österreichischer Film Noir, gedreht in schwarzweiß mit Schauplatz New York - Twin Towers inklusive. Eine verwobene Raub- und Liebesmär der ungewöhnlichen Art.

Ein Banküberfall läuft schief. Ein Mann wird erschossen, ein anderer verletzt, der dritte entkommt schwer verwundet. Eine Spritze setzt er sich gegen den Schmerz. Dann macht er sich zum Flughafen auf. Von Los Angeles geht's nach Oregon und von dort weiter nach New York. Seine Bezahlung will er kassieren. Und dann weg... für immer. Ein typischer Krimi-Plot, hundert Mal erzählt und variiert. Doch das Spielfilmdebüt "South" der Österreicher Joachim Krenn und Gerhard Fillei ist anders. Was schon in der Entstehungsgeschichte begründet liegt. Gut zwölf Jahre haben sie an ihrem Film gearbeitet, mangels Geld musste der Dreh immer wieder eingestellt werden. Die Schauspieler arbeiteten ohne Gagen, die Drehgenehmigung an der New Yorker Central Station - hier findet der furiose Showdown statt - erkaufte man sich mit ein paar Tafeln Schweizer Schokolade.

Das klingt nach Amateurfilm - ist es aber nicht. Die atmosphärisch dichte Independent-Produktion ist vielmehr von eisernem Stilwillen geprägt, dem film noir sowie den Werken von Jim Jarmusch und Christopher Nolans "Memento" verpflichtet. (Anti-)Held Bruce (Matthew Mark Meyer) träumt davon, ein neues Leben zu beginnen, in Südamerika vielleicht, im "Jardin de dios", im "Garten Gottes", der in einem mysteriösen Tagebuch beschrieben wird, das ihm seine Ex-Geliebte Maria (Jimena Hoyos) geschickt hat. Was hat es mit diesen Aufzeichnungen auf sich, wer ist die unbekannte Frau von der sie stammen und warum kann er sich nicht an seine Vergangenheit erinnern? Ein filmisches Puzzlespiel.

Geduld braucht man als Zuschauer, ganz genau hinsehen muss man, sich auf ungewohnte Kameraperspektiven und ein nervzerrendes Sounddesign einlassen. In verwaschenem Schwarzweiß halten Krenn und Jarrod Kloiber ihre Bilder, maschinengewehrschnell, gerne assoziativ sind diese montiert. Dazu kommen Flashbacks und innere Monologe sowie ein Italo-Amerikaner (Sal Giorno könnte einem Scorsese-Film entsprungen sein), der einen heruntergekommenen Klavierladen betreibt, (scheinbar) Ärger mit der Mafia hat - wofür sein Freund büßt - und ein Herz für seine Angestellte Dana (Claudia Vick), die von ihrem Ehemann misshandelt wird. Nicht zu vergessen das FBI, das Bruce auf der Spur ist...

Es ist nicht einfach bei dieser verzwickten, in drei Hauptstränge unterteilten Raub- und Liebesmär den Überblick zu behalten. Die elliptische Erzählweise fordert hohe Konzentration, die Vielzahl der (fast) durchwegs überzeugend agierenden Darsteller muss erst miteinander in Beziehung gesetzt werden. Eine 30-minütigen Kurzfilm über Zufall und Schicksal hatten die beiden Filmemacher 1996 im Sinn als sie ihre Aufnahmen begannen, ein packender, abendfüllender Mix aus Thriller und Love Story ist daraus geworden. geh.

South

Nach einem dramatisch gescheiterten Raubüberfall auf eine Bank in Los Angeles, steht Bruce McGray (MATTHEW MARK MEYER) am Tiefpunkt seines Lebens. Gejagt vom FBI und schwer verletzt ?ieht er nach New York.
In ihm brennt die Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Vielleicht sogar an jenem Ort in Südamerika, den eine junge, ihm unbekannte Frau in ihrem Tagebuch so eindringlich beschreibt. Dieses Tagebuch erhielt Bruce von Maria (JIMENA HOYOS) aus Del Rio. Vor zehn Jahren hatten die beiden eine intensive Liebesbeziehung. Bruce versucht verzweifelt heraus zu bekommen, wer die Frau aus dem Tagebuch ist und warum Maria ihm dieses Buch gerade jetzt gesendet hat.
Als Bruce in diesem Buch einige verstörende Fotogra?en ?ndet, die ihm seltsam vertraut erscheinen, ahnt er, dass ihn etwas mit dieser mysteriösen jungen Frau verbindet. Ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit, dessen Bilder plötzlich immer wieder aus der Tiefe seiner längst verloren geglaubten Erinnerung auftauchen.
In New York trifft er Dana (CLAUDIA VICK) die Nachbarin seines Unterschlupfs, deren Schicksal sich auf dramatische Weise mit seinem verbindet.
Als er Maria endlich erreichen kann, erfährt Bruce nur sehr wenige, dafür aber umso beunruhigendere Dinge über sich selbst. Während ihm die Bundesbehörde und die New Yorker Polizei immer dichter auf den Fersen sind, beginnt für ihn eine verzweifelte Suche nach seiner wahren Identität.

Quelle: Lighthouse

Darsteller:  Matthew Mark Meyer   als Bruce McGray
  Claudia Vick   als Dana Millea
  Sal Giorno   als Al Davis
  Tim Kirkpatrick   als Robert Delaney
  Jimena Hoyos   als Maria Coelho
  Nina Hader   als Kate
  Billy Crosby   als Agent Jerome Nelson
  Bryan Hanna   als Travis
  Christopher Batyr   als Agent Thomas
  Gil Silverbird   als Taxifahrer
  Julian Coutts   als Mike
  Jeremy Xido   als John
  Pierre O'Farrell   als Dante
  Ron McClary   als Larry
  Alexander Goebel   als Vinnie
  Rupert Henning   als FBI-Agent am Flughafen
  Uli Brée   als Swat Officer # 1
  Charly Rabanser   als Swat Officer # 2
  Mercedes Echerer   als Swat Officer # 3
  Monique Vukovic   als FBI-Agentin am Bahnhof
 
Regie:  Gerhard Fillei  
  Joachim Krenn  
Buch:  Gerhard Fillei  
  Joachim Krenn  
Musik:  Sascha Selke  
Kamera:  Joachim Krenn  
  Jarrod Kloiber  
Produzent:  Gerhard Fillei  
  Joachim Krenn  
  Carl Hollmann  
 

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