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Space Cowboys

Clint Eastwoods "Armageddon"-Variante, in der vier rüstige Haudegen auf Mission: Impossible in die Weiten des Alls geschickt werden.


Space Cowboys

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Erhältlich seit:
15.12.2006

Science Fiction

USA 2000
Laufzeit: 130 Min.
FSK: ab 12

Clint Eastwood
Tommy Lee Jones
Donald Sutherland

Regie: Clint Eastwood
Warner Home Video Germany

Bild 1 von 18

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Space Cowboys

Amerika, 1958: Die vier klügsten und tapfersten Testpiloten der Air Force freuen sich darauf, als "Team Daedalus" erstmals das All zu erkunden. Doch plötzlich wird das Projekt der NASA übertragen und die Crew ausgebootet. Vier Jahrzehnte später erreicht die NASA ein Notruf aus dem Osten: Der russische Satellit Ikon droht abzustürzen und die Kommunikationsstruktur des Landes lahm zu legen. Es gibt jedoch nur noch einen lebenden Ingenieur, der die veraltete Technik reparieren könnte - Frank Corvin von der "Daedalus"-Mannschaft...

Nachdem der "glorreiche Halunke" Clint Eastwood sich jahrzehntelang mit irdischen Schurken anlegte, startet er nun in bester Sci-Fi-Thriller-Manier durch, um gemeinsam mit den Hollywood-Veteranen James Garner, Donald Sutherland und Tommy Lee Jones im Orbit für das Wohl ihrer Nation zu kämpfen. Als Regisseur gelang ihm dabei durch die Integration von Originalaufnahmen und -schauplätzen eine perfekte Weltraum-Illusion, die dank einer gehörigen Portion Selbstironie und viel Coolness reichlich Anhänger finden dürfte.

Space Cowboys

Alter vor Schönheit - ein Karrieremotto, das Clint Eastwood seit etlichen Jahren mit Erfolg zur Anwendung bringt. Sei es "Erbarmungslos", "In the Line of Fire", "Absolute Power" oder "Ein wahres Verbrechen" - stets mimt Hollywoods knorrigste Eiche einen alten Hasen in seiner jeweiligen Profession, der Greenhorns eine Lektion erteilen kann. Genauso verhält es sich in dem klassisch unterhaltsamen Astronautenabenteuer, in dem sich der einstige Mann ohne Namen einmal mehr als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion übt. Gemeinsam mit seinen in Ehren ergrauten Kollegen James Garner, Donald Sutherland und Tommy Lee Jones unternimmt er eine nervenaufreibende Reparaturmission eines Satelliten im Erdorbit, die keineswegs als "Armageddon" im Altersheim abgetan werden sollte.

Der Schwarzweiß-Prolog ist 1958 angesiedelt und zeigt die beiden Air-Force-Piloten Frank Corvin (Eastwood) und Hawk Hawkins (Jones) beim gewagten Überschallflug, der mit der Zerstörung ihres Raketenjets endet. Kurz darauf werden ihre Hoffnungen vom Weltraumflug von ihrem Vorgesetzten Bob Gerson (James Cromwell perfekt als unsympathischer Bürokrat) zunichte gemacht. 40 Jahre später ist Gerson ein hohes Tier bei der NASA und sieht sich gezwungen, seinen Erzrivalen Corvin um Hilfe zu bitten. Als Ingenieur hatte Corvin das veraltete und damit unentschlüsselbare Steuerungssystem für Skylab entwickelt. Just das selbe System befindet sich unerklärlicherweise in einem Sovietsatelliten, der innerhalb weniger Wochen auf die Erde zu stürzen und Russland sämtlicher Telekommunikation zu berauben droht. Corvin erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, gemeinsam mit seinem alten Team an die Arbeit zu gehen. Die alten Haudegen müssen jedoch zuerst ein rigoroses Trainingsprogramm durchlaufen, das sie mit ein wenig Ächzen und Stöhnen auch bewältigen. Dabei versteht es der mittlerweile 70-jährige Eastwood stoisch-weise mit augenzwinkernder Selbstironie, das Altershandicap zur schlagfertigen Humorwaffe zu transformieren. Da wird staubtrocken über asymetrisch absackende Hinterbacken gewitzelt (inklusive der splitternackten Rückenansicht der fantastischen Senioren-Vier), kokett mit Zahnprothesen geklappert und den jüngeren Konkurrenten der Wind aus den Segeln genommen, indem ihnen gewieft mit Pointen zuvorgekommen wird. Es vergehen so etwa 80 relativ entspannte Minuten mit der Vorbereitung der Mission, in der auch Zeit für kleine Flirts mit jüngeren Damen (Eastwood selbst versieht sich mit einer attraktiven "älteren" Ehefrau) und kumpelhafte Rangeleien gefunden wird, um dann mit der Weltraumsequenz ans Eingemachte zu gehen. Die Produktion verfügte über die volle Kooperation der NASA, was ihr erlaubte, an Originalschauplätzen in Houston und Orlando zu filmen. Darüber hinaus durften Originalaufnahmen verwendet werden, die mit den hervorragenden Effekten von ILM eine perfekte und teils atemberaubende Illusion vom Weltraum vermittelt. Als die älteren Herren schließlich ans Ziel gelangen, erleben sie eine fatale Überraschung. In bester Sci-Fi-Thrillermanier gilt es das Wohl der Nation zu retten. Mit der Schlussaufnahme gelingt Eastwood ein majestätisch-ergreifender Moment, der die Klänge von Frank Sinatras "Man On The Moon" mit einem unauslöschlichen Bild versieht. Positive Mundpropaganda sollte Eastwoods ersten Weltraumausflug einen gesunden Höhenflug verleihen und dem coolsten Oldie der Traumfabrik ein mehr als solides Einspiel garantieren. ara.

Space Cowboys

1958: Die vier besten Piloten der Air-Force waren ausgewählt, das Weltall zu erobern. Als "Team Daedalus" sollten sie Geschichten schreiben. Doch in letzter Sekunde tauschte die NASA sie aus - gegen einen Schimpansen. Vierzig Jahre später: Russische Behörden melden ein Problem. Einer ihrer Satelliten droht, auf die Erde zu fallen. Um die Katastrophe zu verhindern, bietet die NASA ihre Hilfe an. Doch es gibt nur noch einen Menschen, der die alte Technik beherrscht: Ex Daedalus-Astronaut uns Systementwickler Frank Corvin (Clint Eastwood). Corvin erklärt sich bereit zu helfen, wenn ihn seine Mannschaft von 1958 begleitet: Hawk Hawkins (Tommy Lee Jones), Jerry O'Neil (Donald Sutherland) und Tank Sullivan (James Garner). Das Team Daedalus meldet sich zurück. Und diesmal gibt es nichts, was sie aufhalten kann ...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Clint Eastwood   als Frank Corvin
  Tommy Lee Jones   als Hawk Hawkins
  Donald Sutherland   als Jerry O'Neil
  James Garner   als Tank Sullivan
  James Cromwell   als Bob Gerson
  Marcia Gay Harden   als Sara Holland
  William Devane   als Eugene Davis
  Loren Dean   als Ethan Grace
  Courtney B. Vance   als Roger Hines
  Barbara Babcock   als Barbara Babcock
  Rade Serbedzija   als General Vostov
  Blair Brown   als Dr. Anne Caruthers
  Aleksandr Kusnetsow  
 
Regie:  Clint Eastwood  
Buch:  Ken Kaufman  
  Howard Klausner  
Musik:  Lennie Niehaus  
  Clint Eastwood  
Kamera:  Jack N. Green  
Produzent:  Clint Eastwood  
  Andrew Lazar  
 

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