DVD (Director's Cut) Kaufvideo

Spawn

Grelle Verfilmung des höllischen Kult-Comics "Spawn". Regiedebüt des "ILM"-Spezialeffekt-Manns Dippe.


Spawn (Director's Cut)

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Erhältlich seit:
24.08.2005

Fantasy

USA 1997
Laufzeit: 94 Min.
FSK: nicht unter 18

John Leguizamo
Michael Jai White
Martin Sheen

Regie: Mark A.Z. Dippé
Warner Home Video Germany

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Spawn (Director's Cut)

Bei seinem letzten Auftrag wird Geheimagent Al Simmons von seinem Chef ins Jenseits befördert und landet geradewegs in der Hölle. Weil er aber seine geliebte Frau wiedersehen will, schließt er einen Pakt mit dem Teufel. Daraufhin schickt Satan Al als mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Spawn auf die Erde zurück. Dort soll er an der Spitze der höllischen Heerscharen die Weltherrschaft erobern. Doch da meldet sich sein Gewissen zu Wort, und fortan ist Spawn des gefallenen Engels ungehorsamster Diener...

Nach seinen bahnbrechenden Erfolgen als Effekte-Spezialist bei "Jurassic Park" und "Terminator 2" hat sich ILM-Star Mark Dippe bei seinem Regiedebüt Todd McFarlanes berühmte Comic-Abenteuer vorgenommen. Das Resultat ist spektakuläre Endzeit-Action, die vor allem in Sachen Produktionsdesign und Tricktechnik besticht. Aber auch Martial-Arts-Experte Michael Jai White braucht als hypermoderner Superheld den Vergleich mit Batman & Co. nicht zu scheuen. Damit ist "Spawn" mehr als nur ein Appetitanreger für die hungrige Fantasy- und Science-Fiction-Fangemeinde.

Spawn (Director's Cut)

"Spawn"-Schöpfer Todd McFarlane sorgte in den frühen neunziger Jahren für Aufruhr in der Comicszene, als er Marvel Comics verließ und mit seinem afroamerikanischen Actionhelden eine der populärsten Independent-Comicfiguren aller Zeiten kreierte. Die lärmend-humorige Fantasy-Action-Filmadaption wußte nun, mit einem Starteinspiel von 21,3 Mio. Dollar einen ähnlich durchschlagenden Eindruck zu hinterlassen wie der inhaltlich und stilistisch durchaus ähnliche "Mortal Kombat" vor zwei Jahren.

Hinter der Kamera findet sich erstmals Special-Effects-Künstler Mark Z. Dippe ("Terminator"), der mit seinem Team (dem auch Angestellte des Branchenführers ILMs angehörten) für ein Budget von über 40 Mio. Dollar ein schnellebiges Gothic-Abenteuer geschaffen hat, dessen vorwiegend computergenerierter Look an ein erstklassiges Videospiel erinnert. Die typisch hanebüchene Story um den Kampf von Gut gegen Böse, Weltherrschaft, Versuchung, Vergebung und Erlösung mischt ungezwungen biblische Zitate, Einflüsse aus Helden- und Ritterlegende und kopiert unverhohlen Elemente aus modernen SciFi/Fantasy-Filmen wie "Darkman", "Die Krähe", "Highlander", "Blade Runner" und "Batman". Originalität ist also kein Thema - hier ging es mehr darum, aus möglichst vielen "alten" Fragmenten etwas "Neues" zu gestalten. Das Ergebis kann als kunterbuntes Flickwerk oder schlichtweg konfuses Durcheinander bezeichnet werden.

Für die Opening-Sequenz ließ man sich ein wenig von "Sieben" inspirieren, wobei die Musik von Graeme Revell ("Die Krähe") deutlich Nine Inch Nails und Trent Reznor zitiert. Michael Jai White wird zunächst als Regierungskiller mit Gewissen eingeführt, der von seinem skrupellosen Boss (Martin Sheen ist mit schwarz gefärbten Haar kaum vom Sohnemann Charles zu unterscheiden) in eine fatale Feuerfalle gelockt wird. Posthum schließt er in der Hölle einen Pakt mit dem Herrn der Unterwelt, um seine Frau und Tochter wiedersehen zu können. Als Entgelt soll er die apokalyptischen Armeen des Teufels auf der Erde anführen. Als Aufpasser schaut dem zum supernatürlichen "Spawn" transformierten Untoten der Clown (John Leguizamo als Reinkarnation eines "Killerklown from Outer Space") auf die verschmorten Finger. Fortan ist er in erster Linie von Rachegefühlen motiviert, wird aber von Cagliostro, einem Abgesandten des Guten und Edlen, dazu angehalten, für die Konkurrenz zu arbeiten...

Die Spezialeffekte wurden sehr ordentlich - besonders das blutrote Flug/Camouflage-Cape sticht hervor - wenn auch nicht gerade atemberaubend realisiert. Vorwiegend im Halbdunkel gefilmt wurde die archetypische Endzeitvision realisiert, wie man sie schon so oft gesehen hat. White spielt seinen verbitterten Helden bitter ernst, wohingegen Leguizamo mit den überzogen-degoutanten Onelinern seinen diabolischen Spaß hat. Die Gewaltszenen sind in erster Linie sehr cartoonhaft und machen das Actionabenteuer zahmer als man zunächst vermuten würde. ara.

Darsteller:  John Leguizamo   als Clown/ The Violator
  Michael Jai White   als Al Simmons/Spawn
  Martin Sheen   als Jason Wynn
  Theresa Randle   als Wanda Blake
  Melinda Clarke   als Jessica Priest
  Miko Hughes   als Zack
  Sydni Beaudoin   als Cyan
  Nicol Williamson   als Count Cogliostro
  D.B. Sweeney   als Terry Fitzgerald
  Todd McFarlane   als Bum
  Michael Papajohn   als Glen
  Robia La Morte   als XNN Reporter
  Caroline Gibson   als Ansagerin
  Laura Stepp   als Angela
  Darryl Warren   als Sicherheitsbeamter
  Jack Coleman   als Arzt
 
Regie:  Mark A.Z. Dippé  
Buch:  Alan B. McElroy  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Produzent:  Clint Goldman  
 

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Features

 

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John Leguizamo

Sensible Drag-Queen und eiskalter Killer, plappernde Landplage und Junge von nebenan. Der im kolumbianischen Bogota geborene und in New...

 

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Martin Sheen

Er fährt als Captain Willard mit einem Patrouillenboot ins Herz der Finsternis und tötet in einem rituellen Akt Marlon Brando als Colonel Kurtz...