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Species II

Sequel des SF-Schockers mit mäßiger Spannungsdramaturgie, aber gewohnt guten Splatter-Effekten und Creature-Designs.


Species II

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Erhältlich seit:
01.02.2000

Horror/ Science Fiction

USA 1998
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16

Michael Madsen
Natasha Henstridge
Marg Helgenberger

Regie: Peter Medak
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Species II

John Ross ist zwar der erste Mensch auf dem Mars, doch leider fängt sich der Astronaut im All auch einen unangenehmen Gast ein: Alien-DNA. Auf die Erde zurückgekehrt steht dem inzwischen zum hauptamtlichen Alien gereiften Medienliebling der Sinn nach Fortpflanzung mit sovielen Erdenbürgerinnen wie möglich, was die Biologin Dr. Berger und der zu Hilfe eilende, kampferprobte Press Lennox krampfhaft zu verhindern suchen. Hilfe erhalten sie dabei von unerwarteter Seite.

Natasha Henstridge kehrt als schönes Biest zurück und darf im Sequel des populären "Alien"-Klons ganz im Stile von Arnold in "Terminator 2" Partei für die Menschheit und Mutter Erde ergreifen. Hauptbösewicht in der bluttriefenden Effektschlacht ist diesmal ein waschechter Nationalheld, den zu vernichten sich unter anderem der bereits aus dem Vorgänger bekannte Michael Madsen müht. Kein allzu originelles Garn, das Peter Medak ("Die Krays") da gestrickt hat, aber für die SF-Horrorgemeinde zum Zugreifen.

Species II

Wie der simple Titel andeutet, ist das Sequel vom SciFi-Horrorschocker "Species" (1995) nicht übermäßig einfallsreich ausgefallen. Man verläßt sich auf die erprobten Zutaten von Sex, Blut, Schleim, Gewalt und nicht zuletzt der Präsenz des Ex-Models Natasha Henstridge (diente zuletzt in dem Van-Damme- Actioner "Maximum Force" als Staffage) als wohlgeformtem Alien.

Nachvollziehbare Logik erwartet in diesem Genre wohl kaum einer, doch über den laschen Spannungsbogen läßt sich etwas schwieriger hinwegsehen.

Ausgangspunkt ist eine müde inszenierte Marsmission, (die selbst in der Disney-Klamotte Rocketman schon aufregender gestaltet wurde) bei der Astronaut Patrick Ross (Justin Lazard) und Crew von einem aggressiven Virus befallen

werden und innerlich zu Außerirdischen mutieren. Kaum zurück auf dem blauen Planeten paart sich der von Tentakel-Auswüchsen befallene Spaceman Ross mit willigen Damen. Diese close encounters ziehen rapide Schwangerschaft, schmerzhafte Aufplatz-Geburt eines circa fünfjährigen Sprößlings und splatterhaft blutigen Tod mit sich. Seinen zahlreichen Nachwuchs hordet Ross auf dem Landsitz seines Senatoren-Vaters ("Babe"-Bauer James Cromwell). Diese fortpflanzungsfreudige Brut hat den Untergang der Menschheit im Sinn, doch schon ist Michael Madsen aus dem Original zur Stelle, um ihnen Saures zu servieren. Mit der emotional Frankenstein-sensiblen Mensch/Monster-Kreuzung Eve (Henstridge) kommt es schließlich zum Creature-Effekte-reichen (das Originaldesign wurde vom Alien-Schöpfer H.R. Giger kreiert) Showdown.

Regisseur Peter Medak, der 1980 sein Debüt mit dem Horrorfilm "The Changeling" gab und sich mit seinem ebenso psychologisch einfühlsamen wie krass gewaltvollem Gangsterporträt "Die Krays" empfahl, enttäuscht hier doch eher mit einer insgesamt recht lieblosen Inszenierung. Schwerfällig-systematisch wird parallel die Geschichte vom mutierten Astronauten und der in geheimen Experimenten der Regierung erzeugten und als Labor-Alien gehaltenen Eve

erzählt, auf deren Paarung wie eine unausweichliche Zugkollision hingearbeitet wird. Visueller Höhepunkt ist dann auch die in Blaulicht getauchte Vereinigung der beiden Aliens in Alptraum-Ästhetik. Die Effekte für die diversen Splatter- und Gore-Momente bewegen sich hingegen auf Standardniveau. Henstridges Außerirdische im Originalthriller übte ihren Reiz als tödliche sexuelle Jägerin aus - ihre gezähmte Reinkarnation mit menschlichem Gewissen gleicht einer Katze ohne Krallen und nimmt der Unterhaltung ihren amüsanten Biß.

ara.

Darsteller:  Michael Madsen   als Press Lennox
  Natasha Henstridge   als Eve
  Marg Helgenberger   als Dr. Laura Baker
  Mykelti Williamson   als Dennis Gamble
  George Dzundza   als Col. Carter Burgess jr.
  James Cromwell   als Sen. Ross
  Justin Lazard   als Patrick Ross
  Myriam Cyr   als Anne Sampas
  Sarah Wynter  
  Baxter Harris  
  Scott Morgan  
  Peter Boyle  
  Richard Belzer  
 
Regie:  Peter Medak  
Buch:  Chris Brancato  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Frank Mancuso Jr.  
 

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