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Kaufvideo
Erhältlich seit:
07.11.2008
USA 2008
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 12
Emile Hirsch
John Goodman
Susan Sarandon
Regie: Andy Wachowski, ...
Warner Home Video Germany

Mit einem poppig-bunten Bilderrausch und der Story einer Macht und Manipulation trotzenden Rennfahrerfamilie haben die "Matrix"-Macher erstmals junge Zuschauer für ihre visionären Actionwelten im Visier.
Gab es in "Matrix" noch Pillen zur Bewusstseinstäuschung und Wirklichkeitserfahrung, kennt "Speed Racer" nur eine Droge, die auch im Triumph konsumiert wird: Milch. Ein Symbol für die veränderte Zielgruppenperspektive der Wachowski-Brüder für ihre Adaption der japanischen Kult-Zeichentrickserie der Sixties. So sind auch die Helden wirklich Milchgesichter - ob sie nun mit Traumauto und Kulleraugenfreundin oder einem Schimpansen das Böse bekämpfen.
Der eine ist Speed (Emile Hirsch), nach dem Unfalltod seines Bruders Rex die Frontfigur im Racer-Rennfahrerclan. Der andere ist Speeds kleiner Bruder, die Identifikationsfigur für rebellische Racker. Der Antagonist ist ein Konzernchef, der Rennen manipuliert, um Profite maximieren und den Geruch von Macht inhalieren zu können. Als Speed nicht für ihn fahren will, bedroht das Großkapital den Kleinbetrieb, der von der resoluten Mutter und dem Konstrukteursvater geführt wird.
Diese idealisierte Familie ist die Realisierung des elementarsten Kinderwunschs, der Sehnsucht nach einem emotionalen Hafen, in dem sich alle Wellen glätten. Einen anderen, das Rasen mit coolen Boliden und giftigen Gegnern, erfüllen die Wachowskis mit Rennkursen, die mit extremen Gefällen, Kurven und Schanzen an Achterbahnen und Skateboard-Parks erinnern. Speed wird hier mehr geboten als Dramatik, weil der Schnitt einen Spannungssog selten zulässt, weil trotz übelster Crashs niemand zu Schaden kommt, weil Überblick in der Orchestrierung von springenden, fliegenden, Pirouetten schlagenden Autos nur die Figuren auf der Leinwand haben. Mehrere Rennen bis hin zum finalen Grand Prix flankieren den Plot, in den auch das Geheimnis um Speeds verstorbenen Bruder eingebunden ist.
Den Charme und Witz, den die Rückblenden in Speeds Kindheit zeigen, können die Wachowskis nicht zweistündig konservieren. Figuren und Gefühle treten hinter der optischen Wucht von Schwenks und Zooms, Lichtspielen und Farbrausch, Backgroundcollagen und surrealen Kompositionen zurück. Handgreifliche Action ist auf eine Ninja-Attacke und kleinere Prügeleien reduziert. Sonst dominieren Motoren in diesem in Babelsberg, wie "Sin City" mit Greenscreens und Digitaltechnik entstandenem Big-Budget-Abenteuer. Künstlichkeit ist Stilprinzip in diesem Mix aus "Spy Kids", "Tron", "Rollerball", "The Fast and the Furious" und "Starlight Express", in dem deutsche Filmprominenz Gastauftritte hat und Koreas Popidol Rain die Brücke zum asiatischen Markt schlägt. Nicht jeder Zuschauer wird die visuellen Wunder und den Aufwand dahinter erkennen oder honorieren können. Dennoch haben die Wachowski-Brüder hier eine eigene Welt, unabhängig von bekannten Realitäten, geschaffen. Eine Welt für die kleinen Fantasten, frei nach dem Motto der Coen-Brüder aus "Hudsucker - Der große Sprung": "You know, for kids!". kob.
Die Motoren heulen auf, die Sicherheitsgurte klicken: Start frei für diesen oktanstarken Familienfilm über die Abenteuer des jungen
Rennfahrers Speed (Emile Hirsch), der hinter dem Lenkrad seines donnernden Mach 5 um Ruhm und Rekorde kämpft immer tatkräftig
unterstützt von Pops und Mom Racer (John Goodman und Susan Sarandon), seiner Freundin Trixie (Christina Ricci), seinem jüngeren
Bruder Spritle (Paulie Litt) und dem geheimnisvollen
Racer X (Matthew Fox). Denn nur so kann Speed es mit den gnadenlosen Konkurrenten aufnehmen, um das Familienunternehmen zu retten
und die Integrität des geliebten Motorsports zu bewahren. Wenn Speed die Piste betritt, geht es nicht nur um das Rennen sondern um
einen Adrenalinschub, der bis zur Ziellinie für Spitzentempo sorgt. Go, Speed Racer, go!!
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Emile Hirsch | als Speed Racer | |
|---|---|---|---|
| John Goodman | als Pops Racer | ||
| Susan Sarandon | als Mom Racer | ||
| Christina Ricci | als Trixie | ||
| Matthew Fox | als Racer X | ||
| Roger Allam | als Royalton | ||
| Paulie Litt | als Spritle | ||
| Benno Fürmann | als Inspector Detector | ||
| Hiroyuki Sanada | als Mr. Musha | ||
| Rain | als Taejo Togokhan | ||
| Richard Roundtree | als Ben Burns | ||
| Kick Gurry | als Sparky | ||
| Regie: | Andy Wachowski | ||
| Lana Wachowski | |||
| Buch: | Lana Wachowski | ||
| Andy Wachowski | |||
| Musik: | Michael Giacchino | ||
| Kamera: | David Tattersall | ||
| Produzent: | Joel Silver | ||
| Andy Wachowski | |||
| Lana Wachowski | |||
| Grant Hill | |||
Speed Racer in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1, Schwedisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Dänisch, Finnisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,35/4:3
Extras: Making of
Star
Emile Hirsch
Amerikanischer Schauspieler. In Rollen jugendlicher Rebellen, Außenseiter, Entführer, traumatisierter Teenager, politischer Aktivisten, Tramps...
Star
John Goodman
Massiv, übergewichtig und mit der wuchtigen Durchsetzungskraft einer Dampfwalze spielt der dabei äußerst bewegliche John Goodman in seinen...
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