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Spider-Man 2

Furiose Fortsetzung der Abenteuer des Spinnenmanns mit dem neuen, spektakulären Superschurken Doc Ock.


Spider-Man 2 (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
08.11.2005

Action/ Abenteuer

USA 2004
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 12

Tobey Maguire
Kirsten Dunst
James Franco

Regie: Sam Raimi
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Cast und Crew des ersten Teils haben sich wieder vereint, um Spider-Man in einem brandneuen Abenteuer für das Gute kämpfen zu lassen...

Spider-Man bereitet sich auf seine zweite Mission vor (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Spider-Man bereitet sich auf seine zweite Mission vor (Foto: Columbia TriStar)

Zwei Jahre ist es her, dass Peter Parker (Tobey Maguire) sich bei einem Schulausflug den Biss einer Superspinne einfing und ungewöhnliche Kräfte entwickelte.

Der kleine, bebrillte Teenager, der bisher im Leben wenig Erfolg hatte und hilflos verknallt war in das Mädchen von nebenan, veränderte sich über Nacht zu einem hübschen Kerl mit Muskeln und Scharfblick.

Aus Peter Parker wurde Spider-Man, und diese Verwandlung in einen bald höchst erfolgreichen Superhelden läutete gleichzeitig das Ende seiner sorglosen Jugend ein.

Gefährlicher Wissenschaftler: Doc Ock mit seinen Tentakeln (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Gefährlicher Wissenschaftler: Doc Ock mit seinen Tentakeln (Foto: Columbia TriStar)

Nebenjob als Weltretter

Denn Superhelden müssen schließlich ernsthafte Dinge tun, sie müssen Menschen, Großstädte oder die ganze Welt retten, und sie leben nach dem scheinbar uramerikanischen Credo: Große Macht fordert große Verantwortung. Also blieb die Liebe auf der Strecke, dafür gab es Ruhm und Ehr'.

Jetzt ist Peter Parker wieder unterwegs. Er ist älter geworden, er lebt allein in einem Apartment in Manhattan und er begeistert sich für den Wissenschaftler Dr. Otto Octavius (Alfred Molina). Er rettet die Welt gerade nicht mehr hauptberuflich, dafür ist er einsamer, als er es früher war.

Immer noch Love Interest Nr. 1: Mary Jane (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Immer noch Love Interest Nr. 1: Mary Jane (Foto: Columbia TriStar)

Freund und Feind

Sein Freund Harry Osborn (James Franco) ist auf einem manischen Rachefeldzug gegen Spider-Man, dem er die Schuld am Tod seines Vaters gibt. Kein Wunder also, dass Peter Parker den Kontakt ein wenig bremst.

Auch Mary Jane (Kirsten Dunst), das Nachbarmädchen, das Peter natürlich immer noch liebt, ist für eine bittere Erfahrung gut: Sie hat plötzlich Erfolg als Schauspielerin und lächelt von allen Plakaten der Stadt. Das beunruhigt Peter sehr.

Als er jedoch entdeckt, dass sie einen berühmten Astronauten zum Verlobten hat, fühlt er sich mehr und mehr in einer Krise.

Auch Superhelden sind gelegentlich hilflos... (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Auch Superhelden sind gelegentlich hilflos... (Foto: Columbia TriStar)

Sein wahres Ich

Da wird er allerdings wieder rausgerissen, als dem brillanten Wissenschaftler Otto Octavius ein Experiment daneben geht und sich dieser dabei in ein Supermonster mit vier Tentakeln verwandelt - "Doc Ock".

Nun liegt es an Peter, sich seines eigentlichen "Seins" zu erinnern und Spider-Man zurückzuholen, damit dieser erneut an seinen Seilen durch New York schwingt, um für das Gute zu kämpfen.

Doch dieser "Doc Ock" ist Peter Parker leider auch in spinnen-spezifischen Bereichen überlegen, mit Klettern und Geschwindigkeit lässt sich ein Kampf da vorerst nicht gewinnen...

Am Seil fühlt sich Spider-Man am wohlsten (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Am Seil fühlt sich Spider-Man am wohlsten (Foto: Columbia TriStar)

Entzückender Held

Also rasen die Helden an den Fassaden New Yorks entlang, schwingen in atemberaubendem Tempo zwischen den Hausdächern dahin und stürzen sich in bodenlose Tiefen, bis es zum großen Showdown kommt.

Tobey Maguire, entzückend wie immer, verbraucht dabei 35 blaurote Kostüme und legt jede Menge Netze über die Stadt. Ob er darin den Tintenfisch und Mary Jane fängt? Sehen Sie selbst.

Spider-Man 2 (Einzel-DVD)

Die Bürde für das Sequel zum fünfterfolgreichsten Film aller Zeiten (in den US-Kinos) ist gewaltig. Es muss nicht nur die Euphorie der Entdeckung, des magischen Erstkontakts, bewahren, sondern sie noch übertreffen und die Kontinuität des Franchises sichern. Um diesem Druck standzuhalten, bringt ein superelastischer Titelheld gute Voraussetzungen mit. Und da auch das Verhältnis zwischen Charakterinteraktion und Comic-Action, zwischen Drama und Humor, erneut harmonisch ist und die Qualität des Bösewichts und der Spezialeffekte den Vorgänger übertrifft, darf sich Teil 2 mit Recht als Nummer 1 im Spider-Man-Universum fühlen. Um jetzt auch kommerziell nachzuziehen, gilt es international das Gesamteinspiel von 820 Millionen Dollar zu schlagen und hierzulande mehr als 5,2 Millionen Zuschauer in die Kinos zu locken. Ein Auftrag, der eines Superhelden würdig ist.

"Die Wahrheit ist, ich liebe dich", entließ am Ende des Vorgängers Mary Jane (Kirsten Dunst) ihren schüchternen Bewunderer Peter Parker (Tobey Maguire) in ein triumphales Glücksgefühl. Zwei Jahre später sind wir, wie in einer Zeitschleife, wieder am Beziehungsanfang - wartet sie auf ein Zeichen, ein Bekenntnis zu ihr, während er einen Schritt nach vorne und zwei Schritte zurückgeht. Grund ist das klassische Superheldendilemma, dass man sich zwar zutraut, die Welt, nicht aber die Freundin zu retten, sollte sie in die Hände der Feinde fallen. Dieses Ringen, ob man Solist bleiben oder das Duett wagen soll, zieht sich als Thema durch den ganzen Film wie auch die Kluft zwischen persönlichen Bedürfnissen und Verantwortung gegenüber anderen. Mit einem wunderbar Comic-gerechten Vorspann, der mit Zeichnungen die Ereignisse des Vorgängers rekapituliert, taucht man in Cinemascope in das Sequel ein. Noch immer ist Parker ein chronischer Schussel und gelebtes Chaos - ohne Geld und ohne Fortune. Chronisch unpünktlich, verliert er seinen Job als Pizza-Kurier und auch Mary Jane, als er als Einziger im Freundeskreis ihren Bühnenauftritt als aufstrebende Schauspielerin verpasst. Im Vorgänger entdeckte Parker seine Fähigkeiten, war alles noch ein großes Spiel, jetzt aber ist sein Zweitleben als Spider-Man zur Belastung geworden, nicht zuletzt, weil er sich niemandem anvertrauen und erklären darf. Die erste halbe Stunde des Sequels konzentriert sich auf Dialogszenen und die Neu- oder Wiedereinführung von Charakteren, lässt Spider-Action nur in zwei kleinen humorvollen Szenen aufblitzen. Dann wird aus dem brillanten Wissenschaftler Dr. Octavius (dezenter Maniac: Alfred Molina), der mit einem revolutionären Fusionsexperiment die Energieprobleme der Welt lösen will, durch einen Überladungsschaden das Monstrum Doc Ock. Vier extrem bewegliche und kraftvolle Stahltentakeln, die an sein Nervensystem gekoppelt sind, übernehmen die Kontrolle über ihn, machen ihn gewalttätig und unbesiegbar. Die nonverbale Kommunikation der Schnabel-ähnlichen Tentakelausläufer mit Doc Ock, die an die Raptoren-Verständigung aus "Jurassic Park" erinnert, ist natürlich absurd. Wie auch sein ganzes Energieexperiment, das kaum jemand durchschauen kann. Seine destruktiven Auftritte aber sind spektakulär. Getrieben vom Wahn, seine Forschung geheim und noch aufwändiger fortzuführen, überfällt Doc eine Bank, liefert sich mit Spider-Man unglaublich kinetische, mit Wucht und Dynamik geführte Zweikämpfe an einer Hauswand, auf einem Turm und auf bzw. in einer rasenden U-Bahn. Gut dosiert sind diese furiosen Actionsequenzen in die zentrale Story eingearbeitet, in der Mary Jane die Hochzeit mit einem Astronauten plant und Peter, psychisch labil, instabil in seinen Superkräften wird und schließlich seinen Job als Spider-Man hinwirft, um wieder Normalität zu leben. Nach Teil 1 kann auch die Fortsetzung mit ihrem Humor punkten, vermittelt noch plastischer und visuell mitreißender das Bewegungsgefühl des Spinnenmanns bei seinen Air-Touren durch Manhattan und hat auch das optische Gespür für stilgerechtes Superhelden-Posing. Auch wenn die tragische Komponente, das Trauma von Peters Freund Harry, der Spider-Man die Schuld am Tod seines Vaters gibt, gegenüber der romantischen zurücktritt, und ein Berührungsfaktor, wie ihn "Hulk", "X-Men 2" oder selbst "Blade 2" leisteten, nicht erreicht wird, können sich Regisseur Sam Raimi und sein Team entspannt zurücklehnen. An dieser Spinne werden wir kleben bleiben. Schnapp sie dir, Tiger! kob.

Spider-Man 2 (Einzel-DVD)

Der legendäre Superheld (Tobey Maguire) trifft auf seinen neuen Gegenspieler - den ebenso genialen wie teuflischen "Doc Ock" (Alfred Molina), der mit vier mächtigen Tentakeln ausgestattet ist. Mary Jane (Kirsten Dunst) hat mittlerweile eine Karriere als Schauspielerin begonnen und einen neuen Mann an ihrer Seite. Sehr zum Missfallen von Peter, der immer noch gegen den ständigen Impuls ankämpfen muss, sein Doppelleben aufzugeben und Mary Jane endlich seine Liebe zu gestehen. Doch damit nicht genug: Auch Peters Verhältnis zu seinem besten Freund Harry Osborn (James Franco) wird überschattet durch dessen abgrundtiefen Hass auf Spider-Man, den er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht.

Kurzbewertung:
Spider-Man ist zurück. Sein brandneues Abenteuer besticht durch noch atemberaubendere Stunts und ultimative State of the Art Special Effects, noch mehr Witz, Charme und Action sowie eine großartige Story!

Kult-Regisseur Sam Raimi inszenierte auch diesen zweiten internationalen Blockbuster über das aufregende Leben des wohl populärsten Superhelden der Welt: Spider-Man!

Quelle: Sony Pictures

Kommentare: Besetzung & Stab, Technik-Crew
Spinnen-Sinn 2: Tiefere Einblicke in die Welt von Spider-Man
Netz-Clips: Spideys neues Kostümdesign, Comic-Con 2003, J.K. Simmons ist J. Jonah Jameson, Peter Parker und Mary Jane Watson
Musik-Video: "Ordinary" by Train
Die besten Versprecher
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Tobey Maguire   als Peter Parker / Spider Man
  Kirsten Dunst   als Mary Jane Watson
  James Franco   als Harry Osborn
  Alfred Molina   als Dr. Otto Octavius
  Rosemary Harris   als Tante May
  Donna Murphy   als Rosalie Octavius
  J.K. Simmons   als J. Jonah Jameson
  Elizabeth Banks   als Betty Brant
  Bill Nunn   als Joseph "Robbie" Robertson
  Vanessa Ferlito   als Louise
  Ted Raimi   als Hoffman
 
Regie:  Sam Raimi  
Buch:  Alvin Sargent  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Bill Pope  
Produzent:  Laura Ziskin  
  Avi Arad  

"Spider-Man 4" wieder mit Green Goblin?

Der Mann war immerhin schon zweimal für einen Oscar nominiert, und doch will er so gerne in einen knallengen grünen Gummianzug schlüpfen und auf seinem Schwebeschild hinter "Spider-Man" durch die Häuserschluchten surfen: Willem Dafoe!

Nicht zuletzt dank Willem Dafoe als Green Goblin flogen im ersten "Spider-Man"-Film die Fetzen (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Nicht zuletzt dank Willem Dafoe als Green Goblin flogen im ersten "Spider-Man"-Film die Fetzen (Foto: Columbia TriStar)

Er war der erste, der "Spider-Man" das Leben schwer machen durfte und nun, da nach längerer Pause am nächsten Abenteuer des Spinnenhelden gefeilt wird, will Willem Dafoe auch beim Neustart mit von der Partie sein. Und dass der doppelt oscarnominierte Mime ("Platoon", "Shadow of the Vampire") große Lust auf den Superhelden-Spaß verspürt, hat sicher mit Regisseur Sam Raimi zu tun: Dieser sorgte von Anfang an dafür, dass die Spidey-Filme nicht bloßes Popcorn-Kino sind.

Aber eben mit jenem könnte Willem Dafoe nun ein Problem bekommen. Der Macher vermeldete nämlich erst kürzlich, dass er Dylan Baker als "The Lizard" zum nächsten Spider-Man-Gegner erkoren hat. Gleichzeitig hat sich Sam Raimi die Kritik der Fans wegen zu vieler Bösewichte im dritten Teil zu Herzen genommen und versprochen, in "Spider-Man 4" werde es nur einen Erzfeind geben - eben "The Lizard".

Die Goblin-Dynastie als unsterbliche Wiedergänger?

Dazu kommt, dass der Green Goblin alias Norman Osborn im ersten Film vernichtet wird und schon in den Teilen zwei und drei nur in Rückblenden aus der Sicht seines Sohnes Harry auftaucht, dem "neuen" Goblin. Und auch dieser stirbt im dritten Film. Doch darin sieht zumindest Willem Dafoe kein Problem: "Ich glaube, da lässt sich eine Lösung finden", so der kantige Mime zuversichtlich.

In der Tat wäre eine zurechtgebastelte Auferstehungs-Erklärung in Hollywood nichts Neues, erst Recht nicht in einem Superheldenfilm. Dennoch ist fraglich, wie Sam Raimi auf die Initiativbewerbung von Willem Dafoe reagieren wird. Einerseits ist Dafoe ein schauspielerisches Schwergewicht, andererseits will Raimi der "Spider-Man"-Reihe mit einem Knalleffekt neuen Schwung verleihen und braucht dafür frische Impulse. Unersetzlich sind aber natürlich Tobey Maguire und Kirsten Dunst, die auch beide schon für "Spider-Man 4" zugesagt haben.

 

Spider-Man 2 (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

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Tobey Maguire

Unter den Superhelden ist Spider-Man in seiner Inkarnation als High-School-Boy Peter Parker der nette Junge von nebenan, der mit der Pubertät...

 

Star

Kirsten Dunst

Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...