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Spider-Man

Aufwändige Verfilmung des legendären Marvel Comics, in der von Peter Parkers ersten Schritten als Spider-Man und seinem Kampf gegen den Green Goblin erzählt wird.


Spider-Man (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
29.06.2004

Action/ Abenteuer

USA 2002
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12

Tobey Maguire
Kirsten Dunst
Willem Dafoe

Regie: Sam Raimi
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Die Verfilmung des legendären Marvel-Comics setzt neue Maßstäbe in Sachen Fun und Action - und bricht alle Publikumsrekorde.

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Spidey in Aktion (Foto: Columbia TriStar)

Ein Jugendlicher wie du und ich: Peter Parker (Tobey Maguire) ist zu schüchtern, um das Mädchen seiner Träume anzusprechen, und so normal-unauffällig, dass er die ideale Zielscheibe für die derben Späße der Schulrowdys ist.

Erst nachdem er bei einem Schulausflug von einer mutierten Spinne gebissen wird, ändern sich die Dinge für ihn - drastischer, als er es sich jemals hätte träumen lassen.

Er kann ja nicht wissen, dass er schon bald die potenzierten Kräfte einer Spinne haben und im rot-blauen Spinnenmann-Outfit durch die Großstadtschluchten New Yorks patroullieren wird.

... und fürs Herz gibt es Kirsten Dunst (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

... und fürs Herz gibt es Kirsten Dunst (Foto: Columbia TriStar)

Kuriose Entdeckungen

Das sind die allerschönsten Szenen in Sam Raimis mit Spannung erwarteter Verfilmung des legendärsten aller Marvel-Comics, wenn Peter nach und nach seine Kräfte entdeckt.

Wenn er erstmals Wände hinaufklettert, plötzlich blitzschnelle Reaktionen hat und aus seinem Handgelenk weiße Spinnenfäden schießen kann. Da ist er Superheld und Teenager in einem - und man fühlt sich Peter in diesen Szenen nicht nur ganz nahe, man fühlt sich fast wie er selbst.

Eigentlich ein ganz normaler Junge: Peter Parker (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Eigentlich ein ganz normaler Junge: Peter Parker (Foto: Columbia TriStar)

Teenie-Held

Ganz klar, in diesen Szenen erzählt Raimi auch viel vom Teenagersein, vom Entdecken großer Veränderungen im eigenen Körper, die einem nicht immer geheuer sind.

Vor allem aber hat "Spider-Man" hier eine unbändige Energie und Lust, die sich später auszahlt, wenn Spidey lernen muss, dass mit seiner neuen Existenz schwer wiegende Verantwortung einhergeht: Man versteht und fühlt mit Peter, weil er eben kein neurotischer Milliardär (wie Batman), kein vom Himmel gefallener Alien (wie Superman), kein traumatisierter Freak (wie die X-Men) ist.

Spidey meets Green Goblin (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Spidey meets Green Goblin (Foto: Columbia TriStar)

Schwarze Schatten und grünes Monster

Und deshalb ist man auch voll dabei, wenn sich in der zweiten Hälfte des Spektakels immer schwerere Schatten über Spideys Spinnennest legen und der Green Goblin (Willem Dafoe) als eine Art böses Spiegelbild auf den Plan tritt.

Aber egal, ob Emotion oder Action (vor beidem strotzt "Spider-Man"), der Film - und mit ihm sein wunderbarer Star Tobey Maguire - meistert jede noch so große Herausforderung mit der ihm eigenen spielerischen Eleganz.

Spider-Man (Einzel-DVD)

Ein feines Blockbuster-Netz hat Sam Raimi dem dienstältesten Superhelden von Marvel-Comics gesponnen: Mit seiner Verfilmung von Stan Lees "Spider-Man" ist es dem Regisseur gelungen, die Essenz der Vorlage inhaltlich wie visuell bewundernswert genau einzufangen. Mit viel Elan und Humor, aber auch dem nötigen Ernst hält die 110-Mio.-Dollar-Produktion zunächst die ersten Schritte des mit Tobey Maguire ("Der Eissturm") perfekt besetzten Peter Parker als Spinnenmann fest und skizziert souverän dessen gesamten Kosmos, um in der zweiten, weitaus konventionelleren Hälfte des Films konsequent Schatten auf das frisch entdeckte Superheldendasein fallen zu lassen: Das abschließende Duell mit dem Bösewicht Green Goblin beschreitet kein Neuland, weist aber den Weg zu einer dramatischen Auflösung dieses sehenswerten Spektakels, zweifellos der erste Teil einer lukrativen Franchise für Sony.

Ein Held wie du und ich - das ist die Vorgabe des 1962 erstmals veröffentlichten Comics. Anders als Superman, Batman oder die ebenfalls aus dem Hause Marvel stammenden X-Men handelt es sich bei Peter Parker nicht um einen Freak, eine zwiegespaltene Persönlichkeit oder gar ein Alien vom anderen Stern. Als harmloser, schüchterner Teenager, der mit Onkel und Tante in einem Arbeiterklassenviertel von New York lebt, ist er vielmehr die ultimative Integrationsfigur, ein liebenswerter Typ, dem man Sympathien entgegenbringt, weil der Zuschauer im Regelfall selbst so ist wie er: unsicher, unauffällig. Raimi, der mit "Dark Man" vor zwölf Jahren erstmals bewies, dass er ein Händchen für Comic-artige Stoffe hat, hat Peters ureigene Qualitäten erkannt. Nach einer herrlich souveränen Creditsequenz zeichnet er den aufrechten Schul-Loser mit ähnlich sicheren Strichen und viel warmem Humor in einer flinken Abfolge von Szenen, in denen schnell auch alle relevanten Personen der Geschichte vorgestellt werden: Onkel Ben und Tante Mary (Cliff Robertson, Rosemary Harris), Peters bester Freund, der privilegierte Harry (James Franco), dessen Vater, der Großindustrielle Norman Osborn (Willem Dafoe) und natürlich das Nachbarsmädchen Mary Jane (Kirsten Dunst), in die Peter verliebt ist, seit er denken kann, ohne dass er sich jemals getraut hätte, sie anzusprechen.

Anders als in der Comicvorlage, in der der Biss einer nuklear verseuchten Spinne den Wandel in Peter Parkers Körper auslöst, ist es hier ein durch Versuche mutierte Arachnid, die seine Fänge bei einem wissenschaftlichen Ausflug der Schulklasse in die Hand des Helden in spe bohrt. Für Raimi ist das der Ausgangspunkt einer brillanten Abfolge von Szenen, in denen die stückweise Entdeckung der neuen Fähigkeiten deutlich als Metapher auf die Vorgänge in der Pubertät angelegt ist (überdeutlich, wenn Peter in einem sehr komischen Moment auf den Dächern von New York erstmals weiße Spinnenfäden aus dem Handgelenk abfeuert). Lakonisch und doch auch ernst folgt er den ersten ungelenken Schritten des neu erwachten Superhelden, die auch eine große Befreiung darstellen. Dass diese erhebenden Augenblicke nicht lange währen können, deutet ein paralleler Handlungsfaden an, in dem Norman Osborn seinerseits die Verwandlung vom Geschäftsmann zum Green Goblin durchmacht:

Je mehr sich der Film zum Duell zwischen Spidey und ihm zuspitzt, desto mehr verliert er diesen ureigenen Charme, der ihn zunächst so hinreißend macht. Zwar wird der Zauber immer wieder evoziert, etwa wenn Mary Jane den kopfüber baumelnden Spider-Man erstmals küsst, aber die nicht immer vollständig überzeugende Action in den Straßenschluchten von New York nimmt doch deutlich überhand. Unschwer lässt sich indes erkennen, dass der finale Showdown auf der Brooklyn Bridge, in der die New Yorker ihrem Helden erstmals zur Hilfe eilen, letztlich nur dazu dient, die Figuren für die Fortsetzung in Stellung zu bringen. Dass man sich rückhaltlos jetzt schon auf sie freut, ist neben dem wunderbar linkischen Tobey Maguire in der Titelrolle vor allem Sam Raimi zu verdanken, der die Chance von Sony beim Schopf gepackt hat: Vor "Spider-Man" war er ein stilistisch beachteter Filmemacher ohne Kassenhit im Resümee - nach "Spider-Man" ist er der Mann, der die Verantwortung für die beste Comicverfilmung bislang trägt und Sony überdies eine Franchise geschenkt hat, die dem Studio noch in Jahren erkleckliche Beträge einbringen sollte. ts.

Darsteller:  Tobey Maguire   als Spider-Man / Peter Parker
  Kirsten Dunst   als Mary Jane Watson
  Willem Dafoe   als Green Goblin / Norman Osborn
  James Franco   als Harry Osborn
  Cliff Robertson   als Onkel Ben
  Rosemary Harris   als Tante May
  J.K. Simmons   als J. Jonah Jameson
  Michael Papajohn   als Einbrecher
  Randy Savage   als Bone Saw McGraw
  Joe Manganiello   als Flash Thompson
  Ted Raimi   als Hoffman
  Bill Nunn   als Joseph "Robbie" Robertson
  Bruce Campbell   als Ringmoderator
  Gerry Becker   als Maximilian Fargas
  Jack Betts   als Henry Balkan
  Stanley Anderson   als General Slocum
  Ron Perkins   als Dr. Mendel Stromm
  K. K. Dodds   als Simkins
  Elizabeth Banks   als Miss Brant
  John Paxton   als Houseman
  Tim De Zarn   als Philip Watson
  Taylor Gilbert   als Madeline Watson
 
Regie:  Sam Raimi  
Buch:  David Koepp  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Don Burgess  
Produzent:  Laura Ziskin  
  Ian Bryce  

Russell Crowe hat keinen Bock auf Batman

Russell Crowe hat es nicht so mit Event-Filmen. Deshalb wird es für den Australier auch immer schwieriger, adäquate Arbeitsstoffe zu finden.

Hält nichts von Superhelden-Verfilmungen: Russell Crowe (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hält nichts von Superhelden-Verfilmungen: Russell Crowe (Foto: Kurt Krieger)

Über mangelnde Rollenangebote kann sich Russell Crowe sicher nicht beschweren. Der Gladiator hat eher Probleme, eine für ihn interessante Rolle zu erhaschen.

Gar nicht so einfach, wenn man weiß, dass Crowe eine tiefe Abscheu gegenüber Comicverfilmungen wie Superman, Batman oder Spider-Man hegt.

Da dieses Filmgenre jedoch seit einigen Jahren Hollywoods Kassen kräftig klingeln lässt, stürzen sich die Filmstudios natürlich bevorzugt auf Superheldenstoff. Ganz zum Leidwesen Russell Crowe.

Geduld zahlt sich für Russell Crowe aus

Der Star aus "Robin Hood" sagt klipp und klar, was sein Dilemma ist: "Mann, es ist, als würde man die Nadel im Heuhaufen suchen. Das Geschäft profiliert sich mit Event-Filmen, was oft Comicadaptionen oder Superhelden sind. Das ist einfach nicht mein Ding!"

Russell hat seine eigene Methode entwickelt, wie er die Rollenmisere unbeschadet übersteht: "Man muss einfach geduldig sein." Ganz getreu dem tschechischen Sprichwort "Geduld bringt Rosen". Ein weiser Mann aus Down Under.

 

Spider-Man (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

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Tobey Maguire

Unter den Superhelden ist Spider-Man in seiner Inkarnation als High-School-Boy Peter Parker der nette Junge von nebenan, der mit der Pubertät...

 

Star

Kirsten Dunst

Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...