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Spot

Familienfreundliche Krimikomödie, in dem der "Partner mit der kalten Schnauze" ausgerechnet mit einem hunde-ängstlichen Postboten zusammenkommt.


Spot

Kaufvideo

Erhältlich seit:
08.11.2001

Originaltitel: See Spot Run

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6

David Arquette
Michael Clarke Duncan
Leslie Bibb

Regie: John Whitesell
Warner Home Video Germany

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Spot

Gordon Smith ist Briefträger und hasst Hunde, da sie seine Arbeit zum Überlebenstraining machen. Dafür liebt er seine alleinerziehende Nachbarin. Deswegen nimmt er sich sogar - wenn auch unfreiwillig - ihres Sohnes James an, während sie verreisen muss. Bei einer Post-Tour springt plötzlich ein Hund in Gordons Wagen, den James sofort ins Herz schließt. Er tauft ihn Spot und überredet den Hundehasser, ihn zu behalten. Was beide nicht ahnen: Der Vierbeiner heißt eigentlich FBI-Agent Nr. 11 und wird von den Killern eines Drogenbosses verfolgt...

In Anlehnung an die vulgär-vergnüglichen Grossout Comedies der Farrelly-Brüder bedient sich TV-Veteran John Whitesell ("Roseanne") in seinem Mix aus "Big Daddy" und "Ein Hund namens Beethoven" reichlich des mittlerweile salonfähigen Fäkalhumors. Opfer der Ekel-Eskapaden ist dabei hauptsächlich "Scream"-Akteur David Arquette, der in die typische Rolle des bedauernswerten Verlierers schlüpft. Bewusst gestreute Ansätze gefühlvoller Sentimentalität machen die kurzweilige Gaggroteske dennoch zum belanglosen Spaß für die ganze Familie.

Spot

Nachdem mit "Verrückt Nach Mary" vulgär-vergnügliche Ekeleskapaden ihren Zuspruch beim Mainstreampublikum fanden und die Popularität der sogenannten "Grossout-Comedys" mit diversen Pubertätspossen wie "American Pie" und "Road Trip" zementiert wurde, bietet Hollywood mit dem "Big Daddy"-meets-"Ein Hund namens Beethoven"-Verschnitt eine kurzweilige Gaggroteske für die ganze Familie, die sich bereitwillig beim filmischen Vokabular der Farrellys bedient. Die typische Adam-Sandler-Rolle des liebenswerten Verlierers wird von David Arquette ("Scream") übernommen, der im Namen des allgegenwärtigen Slapstick-Sadismus zahllose Demütigungen über sich ergehen lassen muss und sich dennoch als überraschend sympathischer Hauptdarsteller entpuppt.

Arquette mimt den Postboten Gordon, der klischeegetreu mit den Hunden seiner Nachbarschaft auf Kriegspfote steht. Der schlampige Junggeselle hat ein Auge auf seine bildhübsche Nachbarin Stephanie (Leslie Bibb) geworfen und erklärt sich sofort bereit, ihren sechsjährigen Sohn James (Angus T. Jones) zu babysitten, als sie auf Geschäftsreise gehen muss. Gordon erlaubt dem behüteten James all das, was ihm die gestrenge Mama ansonsten verbietet. Und als ein Bullmastiff sich in Gordons Postwagen versteckt, schließt der Junge den Vierbeiner sogleich ins Herz und darf ihn vorerst behalten. Dabei handelt es sich bei der Töle um einen FBI-Spürhund, der auf der Todesliste des Mafioso Sonny Talia (Paul Sorvino) steht. Eine wilde Hundehatz beginnt.

In seiner Rolle, die ursprünglich für Martin Lawrence vorgesehen war, legt Arquette den Slapstick-Overdrive ein. Er übersteht Hundebisse, extreme Elektroschocks, eine kräftige Abreibung von zwei taubstummen Damen, eine chaotische Episode als menschlicher Heliumball und eine minutenlange Sequenz, in der er sich in Hundekacke suhlen muss. Der attraktiven Bibb, die sich auf einem hindernisreichen Heimweg zu ihrem Sprössling befindet, ergeht es nicht viel besser. Sie wird von Kopf bis Fuss mit kackbraunem Schlamm besudelt und muss eine gewaltige Zebrablähung einatmen. Relativ unangetastet bleibt Michael Clarke Duncan ("The Green Mile") als Partner des Agenten mit der kalten Schnauze. Regisseur John Whitesell (gab sein Debüt mit dem Jason-Priestley-Vehikel "Calendar Girl"), ein TV-Veteran von Erfolgsshows wie "Roseanne", streut Ansätze von gefühlvoller Sentimentalität ein, um den cartoonhaften Slapstick nicht gänzlich im Bottich analfixierter Albernheiten versinken zu lassen. Titelhund Spot ist im Vergleich zu seinen Kollegen aus vorangegangenen Kläfferkomödien ein äußerst gehorsamer und fast schon unscheinbarer Star, der als "Running Gag" so in seinem Job aufgeht, dass er sich nicht einmal zu spielen traut, wie es normale Hunde tun. In den USA schreibt der für gerade einmal 15 Mio. Dollar entstandene Kiddiespaß gesunde Zahlen. Ein gutes Vorzeichen für die deutsche Auswertung, zumal die vergleichbaren Vorgänger wie "K-9", "Scott und Huutsch" oder die "Beethoven"-Filme allesamt Hits waren. ara.

Darsteller:  David Arquette   als Gordon
  Michael Clarke Duncan   als Agent Murdoch
  Leslie Bibb   als Stephanie
  Joe Viterelli   als Gino Valente
  Angus T. Jones   als James
  Steven R. Schirripa   als Arliss
  Anthony Anderson   als Benny
  Paul Sorvino   als Sonny Talia
 
Regie:  John Whitesell  
Buch:  George Gallo  
  Gregory Poirier  
  Danny Baron  
  Christian Faber  
Musik:  John Debney  
Kamera:  John Bartley  
Produzent:  Robert Simonds  
  Tracey Trench  
  Andrew Deane  
 

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Features

 

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David Arquette

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