DVD (Remastered) Kaufvideo

Star Trek 09 - Der Aufstand

Dritter Kinoausflug der "Next Generation" mit humorvollen Untertönen.


Star Trek 09 - Der Aufstand (Remastered)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
02.11.2009

Originaltitel: Star Trek: Insurrection

Science Fiction/ Abenteuer

USA 1998
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Sir Patrick Stewart
Jonathan Frakes
Brent Spiner

Regie: Jonathan Frakes
Paramount Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Star Trek 09 - Der Aufstand (Remastered)

Ausgerechnet Captain Jean-Luc Picards treuer Androide Data läuft auf dem Planeten Ba'ku plötzlich Amok und nimmt ein Forschungsteam der Föderation gefangen. Als Picard sich hinab"beamen" läßt, deckt er ein Komplott auf: Unterstützt von Föderations-Admiral Dougherty soll die Bevölkerung entführt und umgesiedelt werden. Der Meteoritenring um Ba'ku strahlt nämlich Radiowellen ab, die jeden Planetenbewohner Tausende von Jahren alt werden lassen. Zum ersten Mal wendet sich die Enterprise-Crew gegen die Föderation...

Mit dem neunten Teil der beständigsten aller Science-Fiction-Reihen schafft Regisseur Jonathan Frakes nun den Anschluß an die Kino-Moderne. Die Effekte sind zahlreich, besitzen Top-Niveau und stammen erstmals größtenteils aus dem Computer. Zum seelenlosen High-Tech-Spektakel ist Nummer 9 deshalb nicht verkommen. Immer noch besitzt "Star Trek" jenen Charme, der einst die Serie erfolgreich werden ließ. Dies liegt auch am Charisma von "Captain" Patrick Stewart und der diabolischen Performance von Bösewicht F. Murray Abraham. Ein unwiderstehliches, intergalaktisches Erlebnis.

Star Trek 09 - Der Aufstand (Remastered)

Ob Gene Roddenberry wohl jemals gedacht hat, daß die von ihm in den sechziger Jahren kreierte Sci-fi-Serie "Raumschiff Enterprise" sich zum generationsumspannenden Dauerbrenner entwickeln würde? Seine Original-Raumritter Captain Kirk und Mr. Spock sind längst unauslöschlich im Popkultur-Olymp verewigt, und selbst ihre Ablösung, sowohl beim Fernsehen als auch beim Film durch die "Nächste Generation" unter dem Kommando von Patrick Stewart, hat der Popularität der Franchise keinen Abbruch getan. Das mittlerweile achte Sequel der Leinwandversion konnte in den mit einem Einspiel von 22,4 Mio. Dollar zwar nicht das rekordbrechende Opening von "Der erste Kontakt" (30,7 Mio. Dollar) von vor zwei Jahren wiederholen, für das Beamen an die Spitze der US-Charts langte der drittbeste Star Trek-Start überhaupt allemal.

Unbekannte Dimensionen in Story und Konzept werden in der neuesten Folge der vertrauten Space-Saga freilich nicht erschlossen. Das Drehbuch von Michael Piller bietet den bewährten Mix aus spezialeffektegeladener Action, selbstironischem Humor, einem Hauch Romantik, moralischen Konflikten und philosophisch angehauchten Diskussionen, den sich eingefleischte Trekkies erwarten. Einziges Novum sind diesmal die erstmals computergenerierten Raumschiff-Sequenzen im All: Sie sehen besser aus denn je. Optische Optimierung ist auch ein entscheidender Punkt der Handlung, da sich der zentrale Konflikt um den Besitz eines Planeten dreht, der über jungbrunnenhafte Qualitäten verfügt. Die überalterte Rasse der Sona -ihre pergamenthafte Gesichtshaut ist durch zahllose Facelifts dem zerreissen bedrohlich nahe - unter der Führung von Ruafo (Oscar-Gewinner F. Murray Abraham aus "Amadeus") will den friedlichen 600 Bewohnern der Baku-Zivilisation ihren Heimatplaneten streitig machen und sie heimlich auf einem Holodeck relokalisieren. Diese abscheuliche Aktion geschieht mit dem Einverständnis des Föderations-Admirals Dougherty (Anthony Zerbe), der den Regenerierungsprozess Millionen von Föderations-Mitgliedern zugänglich zu machen hofft. Als Captain Picard der fragwürdigen Mission auf die Spur kommt, widersetzt er sich seinem Vorgesetzten und stellt eigene Nachforschungen an. Er unterstützt die zu unrecht Verfolgten ("Wie viele Leben müssen geopfert werden, bevor es sich um ein Unrecht handelt?" fragt ein entrüsteter Picard in einer flammenden Völkermord-Rede), und es kommt zum dramatischen Showdown mit den Sona auf dem Planeten und im Weltall. Captain Picard, der nach eigenen Aussagen schon immer ein Faible für ältere Frauen hat, darf in einer der obligatorischen Nebenhandlungen eine augenzwinkernde Romanze mit der immerhin schon 309 Jahre alte Baku-Schönen Anij (Donna Murphy) erleben. Die New-Age-Dame im naturgefärbten,tiefausgeschnittenem Cellulose-Gewand (die Baku sind hochentwickelt, ziehen jedoch ein einfaches Alternativleben vor) gibt einen dementsprechend weisen Diskurs über die Unsterblichkeit des Moments ab. Die verjüngende Strahlenwirkung macht sich zu amüsanten Ausmaß schon bald beim Captain und der multikulturellen Crew der Enterprise bemerkbar. Die Effekte reichen von wiederhergestellter Sehkraft, Pubertätspickeln, Hormonwallungen und die im Weltall bekanntermaßen sehr ausgeprägte Lust auf Mambo. Als zuverlässige Humorquelle erweist sich erneut der drollige Android Data (Brent Spiner), der sich mit einem kleinen Baku-Jungen anfreundet.

Da Jonathan Frakes wie schon in "Der erste Kontakt" Regie führte, kommt der von ihm gespielte zweite Kommandanten Riker erneut relativ kurz zum Einsatz. Dafür versteht er es hinter der Kamera, das Tempo flott voranzutreiben und sich somit nie zu lange auf einzelne Elemente zu konzentrieren. Das idyllische Örtchen der Baku wurde einem beliebigen kultivierten kalifornischen Alternativ-Mekka nachempfunden, und für die umgebende Gebirgslandschaft wurden Aufnahmen von der Sierra-Nevada-Bergkette verwendet. Die Locations sind somit wieder wenig fantastisch, dafür aber umso kostengünstiger ausgefallen. Das trug auch dazu bei, daß das Budget vergleichsweise niedrig gehalten wurde und Paramount guten Grund hat, auf einen lukrativen Hit zu spekulieren. Die weltweite Fangemeinde wird schon dafür sorgen, daß auch bei "Der Aufstand"jeglicher Widerstand zwecklos ist. ara.

Star Trek 09 - Der Aufstand (Remastered)

Begleiten Sie die Mannschaft der Enterprise-E auf ihrer digital remasterten Reise ins Paradies. Bei der Beobachtung der friedlichen Ba'ku komnt es bei Data zu einer Fehlfunktion. Die Sternenflotte schickt Jean-Luc Picard und seine Crew, um ihn zurück zu holen. Dabei deckt Picard den tückischen Plan einiger Sternenflotten-Funktionäre auf: Sie wollen den Planeten der Ba'ku in Besitz nehmen und sich der Bewohner entledigen. Der Captain wendet sich gegen die Sternenflotte, um das unschuldige Volk zu retten.
"Unsere Gäste sind da. Sie essen den Blumenschmuck ..."
- RIKER

Quelle: Paramount

Audiokommentar von: Johnathan Frakes und Marina Sirtis Westmores Legende Marina Sirtis: Der Counselor lässt bitten Brent Spiner: Data und mehr Teil 3 Trek-Stammtisch: Der Aufstand Akademie der Sternenflotte - Scisec Briefing 009: Die Wurzeln der Ba'ku und der Son'a Konflikt

Quelle: Paramount

Darsteller:  Sir Patrick Stewart   als Jean-Luc Picard
  Jonathan Frakes   als Commander William T. Riker
  Brent Spiner   als Lieutenant Commander Data
  LeVar Burton   als Lieutenant Commander Geordi LaForge
  Michael Dorn   als Lieutenant Commander Worf
  Gates McFadden   als Dr. Beverly C. Crusher
  Marina Sirtis   als Lieutenant Commander Deanna Troi
  F. Murray Abraham   als Ru'afro
  Donna Murphy   als Anji
  Anthony Zerbe   als Admiral Dougherty
  Gregg Henry   als Gallatin
  Daniel Hugh Kelly   als Sojef
  Michael Welch   als Artim
  Lorella Cuccarini   als Ensign Perim
  Mark Deakins   als Tournel
  Breon Gorman   als Lieutenant Curtis
  Max Grodenchik   als Bak'u Sicherheitsoffizier
  Stephanie Niznik   als Ops Offizier
  Armin Shimerman   als Quark
  D. Elliot Woods   als Starfleetoffizier
 
Regie:  Jonathan Frakes  
Buch:  Rick Berman  
  Michael Piller  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Rick Berman  

Alleskönner Xavier

Will an Cpt. Kirks Hinterteil: Patrick Stewart

Will an Cpt. Kirks Hinterteil: Patrick Stewart

Dass es sich bei Charles Xavier, dem Anführer der X-Men, nicht unbedingt um einen Actionhelden handelt, liegt auf der Hand.

Patrick Stewart, der Professor Xavier darstellt, saß im ersten Teil "X-Men - Der Film" im Rollstuhl und auch im zweiten Teil "X-Men 2" wird er sein Gefährt aller Wahrscheinlichkeit nicht verlassen. Jetzt hat der Engländer, der als Jean-Luc Picard das "Raumschiff Enterprise" durch das Weltall lotste, aber klar gestellt, dass viel mehr in Professor Charles Xavier steckt, als man auf den ersten Blick annehmen mag:

"Xavier hat alles, was ein Mann braucht: Er ist brilliant, intelligent, ausdauernd, liebevoll, verständnisvoll, sexy, weiblich und männlich.

Ich sehe Xavier ungefähr auf der selben Ebene wie Jean-Luc Picard. Und mal ganz ehrlich: Sowohl Picard, als auch Xavier würden doch Captain Kirk ganz gewaltig den Arsch versohlen."

 

Star Trek 09 - Der Aufstand (Remastered) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Sir Patrick Stewart

Er gab zwei Ikonen der Pop-Kultur unverwechselbares Profil und wechselt als angesehener Shakespeare-Darsteller mühelos zwischen...

 

Star

F. Murray Abraham

Sein virtuoses Porträt des Komponisten Antonio Salieri, der selbst in der Rückschau neidisch auf das junge Genie Mozart blickt,...