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Star Trek 10 - Nemesis

Die legendäre Nächste Generation der Enterprise kehrt zum vierten Mal aus dem Weltall zurück auf die Leinwand und schickt seine bewährte Besatzung auf eine neue Mission.


Star Trek 10 - Nemesis (Remastered)

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Erhältlich seit:
02.11.2009

Originaltitel: Star Trek: Nemesis

Science Fiction

USA 2002
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12

Sir Patrick Stewart
Jonathan Frakes
Brent Spiner

Regie: Stuart Baird
Paramount Home Entertainment

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Die letzte gemeinsame Reise einer ganzen Enterprise-Generation. Doch in den Tiefen des Alls steht Captain Picard und seiner Crew die größte Herausforderung erst noch bevor...

Picards Nemesis: Klon Shinzon (Foto: UIP) Großansicht

Picards Nemesis: Klon Shinzon (Foto: UIP)

Der Weltraum, unendliche Weiten - mit diesen ebenso schlichten wie einprägsamen Worten begann vor knapp 40 Jahren eine Erfolgsstory, wie sie das Fernsehen und später das Kino "nie zuvor gesehen hat". Gene Roddenberry schuf mit "Star Trek" eine Zukunftsvision, die mit ihrer positiven und optimistischen Grundhaltung, den kauzigen Figuren und den ihrer Zeit immer vorauseilenden Special-Effects Millionen Fans in ihren Bann schlug.

Und auch wenn die Asche von Roddenberry mittlerweile schon zehn Jahre in der Erdumlaufbahn kreist, machen seine kreativen Erben munter weiter. Jüngster Streich: "Star Trek: Nemesis" ist der mittlerweile zehnte Auftritt auf der großen Leinwand, der vierte der "Next Generation"-Crew - und um es vorwegzunehmen - der mit weitem Abstand dichteste, atmosphärischste und reifste Kinofilm.

Schwerelos: Action im Raumschiff (Foto: UIP) Großansicht

Schwerelos: Action im Raumschiff (Foto: UIP)

Lebwohl

Bereits der Prolog mit der Hochzeit von Deanna Troy (Marina Sirtis) und Commander Riker (Jonathan Frakes) auf der Erde stimmt ein auf Abschied. Beide werden die Enterprise nach den Feierlichkeiten auf Troys Heimatplanet Betazed verlassen, die "Familie" von Captain Picard (Patrick Stewart) geht auseinander, die letzte gemeinsame Reise einer Generation. Doch auf dem Weg nach Betazed wird die Enterprise von der Sternenflotte nach Romulus beordert.

Der neue Prätor Shinzhon (Tom Hardy) bietet einen Friedensvertrag an, und Picard soll die Verhandlungen führen - und ganz nebenbei Informationen über den völlig unbekannten Prätor sammeln. Überraschend stellt sich heraus, dass Shinzon nicht Romulaner ist, sondern ein Mensch - ein um etwa dreißig Jahre jüngerer Klon von Jean Luc Picard!

Altersweise: Captain Picard (Foto: UIP) Großansicht

Altersweise: Captain Picard (Foto: UIP)

Der Unruhestifter

Erschaffen und ebenso schnell wieder fallen gelassen vom Geheimdienst wuchs Shinzon als Arbeitssklave auf dem Planeten Remus auf, schwang sich jedoch in kurzer Zeit zum Anführer des Kriegervolkes auf und putschte sich mit Hilfe des Militärs an die Spitze des Imperiums - unter der Bedingung, die Föderation zu zerschlagen.

Mit einem ausgeklügelten Plan und dem Androiden "B-4", einem Prototypen von Data (Brent Spiner) als Lockvogel, holte er gezielt die Enterprise nach Romulus. Denn Shinzon ist dem Tode geweiht. Er benötigt zum Überleben eine Gentransplantation von Picard, ehe er mit einer Waffe von gigantischer Zerstörungskraft daran gehen kann, alles Leben auf der Erde zu vernichten und die Föderation zu zerstören...

Nachdenklich: die Crew auf ihrer letzten Reise (Foto: UIP) Großansicht

Nachdenklich: die Crew auf ihrer letzten Reise (Foto: UIP)

Ein Android für alle Fälle

"Star Trek: Nemesis", ein Titel wie er treffender wohl kaum sein könnte, denn Drehbuch-Autor John Logan ("Gladiator") und Regisseur Stuart Baird konfrontieren die Akteure mit ihren ultimativen Gegenspielern: der edelmütige und altersweise Picard gegen seinen jüngeren, brutalen Klon, der brillante Data trifft auf seinen unbeholfenen Prototypen, Commander Riker im Duell mit dem Stellvertreter Shinzons. Helden und Schurken, die sich ähnlich, zum Teil gar identisch sind und so immer wieder die Frage nach der Individualität des Menschens aufwerfen.

Wer anders als Menschmaschine Data könnte darauf die Antwort finden? Dieses Thema verleiht dem Film Tiefe und unterbaut die rasante Actionhandlung. Denn "Mad Max"-reife Verfolgungsjagden in der Wüste, wilde Phaser-Schießereien und die wohl längste und spektakulärste Raumschiff-Schlacht der Kino-Geschichte reißen den Zuschauer förmlich aus den Sitzen.

Duell der Datas (Foto: UIP) Großansicht

Duell der Datas (Foto: UIP)

Großes Kino

Wie nicht anders zu erwarten sind Design und Kostüme atemberaubend, die Special Effects bahnbrechend. Dazu sieht man der "Next Generation"-Crew sichtlich denn Spaß am Spiel an, die lakonischen Oneliner kommen wie aus der Disruptor-Pistole geschossen. Und Shooting-Star Tom Hardy braucht als vielschichtiger und im Grunde bemitleidenswerter Bösewicht den Vergleich mit Khan aus dem zweiten "Star Trek"-Film nicht zu scheuen. Der Zorn dieser Nemesis wird das ST-Universum jedenfalls für immer verändern.

Star Trek 10 - Nemesis (Remastered)

Der zehnte Auftritt von Star Trek auf der Kinoleinwand gehorcht der vielpublizierten Tradition, dass die geradzahligen Filme die stärksten Teile der Reihe stellen: Mit dem wohl besten Star Trek-Drehbuch aus der Feder von "Gladiator"-Autor John Logan, einem Feuerwerk an Special-Effects und einem bestens aufgelegtem Ensemble legt Regisseur Stuart Baird einen Meilenstein für das Enterprise-Universums vor.

Der Weltraum, unendliche Weiten - mit diesen ebenso schlichten wie einprägsamen Worten begann vor knapp 40 Jahren eine Erfolgsstory, wie sie das Fernsehen und später das Kino "nie zuvor gesehen hat". Gene Roddenberry schuf mit "Star Trek" eine Zukunftsvision, die mit ihrer optimistischen Grundhaltung, den kauzigen Figuren und den ihrer Zeit vorauseilenden Special-Effects Millionen Fans in ihren Bann schlug. Und auch wenn die NASA die Asche des verstorbenen "Star Trek"-Masterminds bereits vor zehn Jahren in die Erdumlaufbahn schoss, machen seine kreativen Erben munter weiter. "Star Trek: Nemesis", der mittlerweile vierte Auftritt der "Next Generation"-Crew, ist dabei der mit Abstand dichteste, atmosphärischste und reifste Kinofilm mit den Erben von Kirk, Spock & Co.

Bereits der Prolog mit der Hochzeit von Deanna Troy (Marina Sirtis) und Commander Riker (Jonathan Frakes) auf der Erde stimmt ein auf den Abschied von alten Freunden, auf das Ende einer Ära. Denn die beiden langgedienten Offiziere werden die Enterprise nach den Feierlichkeiten auf Troys Heimatplanet Betazed verlassen, die "Familie" von Captain Picard (Patrick Stewart) geht auseinander auf eine letzte gemeinsame Reise. Doch auf dem Weg nach Betazed wird die Enterprise von der Sternenflotte nach Romulus beordert. Der neue Prätor Shinzhon (Tom Hardy) bietet einen Friedensvertrag an. Picard soll die Verhandlungen führen und Informationen über den unbekannten Prätor sammeln. Überraschend stellt sich heraus, dass Shinzon nicht Romulaner ist, sondern ein Mensch, ein um 30 Jahre jüngerer Klon von Jean-Luc Picard. Erschaffen und schnell fallen gelassen vom Geheimdienst, wuchs Shinzon als Arbeitssklave auf und schwang sich zum Anführer des Kriegervolkes auf. Mit einem ausgeklügelten Plan und dem Androiden "B-4", einem Prototypen Datas (Brent Spiner) als Köder lockte er die Enterprise nach Romulus. Denn Shinzon benötigt zum Überleben eine Gentransplantation von Picard, ehe er mit einer Waffe von gigantischer Zerstörungskraft daran gehen kann, alles Leben auf der Erde zu vernichten und die Föderation zu zerstören.

"Star Trek: Nemesis", ein Titel wie er treffender kaum sein könnte, denn John Logan und Stuart Baird ("Einsame Entscheidung", "Auf der Jagd") konfrontieren die Akteure mit ihren ultimativen Gegenspielern: der edelmütige und altersweise Picard gegen seinen jüngeren, brutalen Klon, der brillante Data trifft auf seinen unbeholfenen Prototypen, Commander Riker im Duell mit dem Stellvertreter Shinzons. Helden und Schurken, die sich ähnlich, zum Teil gar identisch sind und so immer wieder die Frage nach der Individualität, der Einzigartigkeit des Menschen aufwerfen. Wer anders als Menschmaschine Data könnte darauf die Antwort finden? Dieses Thema entwickelt sich am Ende gar zum Hauptmotiv für alle Figuren. Geschickt wird so Tiefe geschaffen und die rasante Actionhandlung unterbaut. "Mad Max"-reife Verfolgungsjagden in der Wüste, wilde Phaser-Schießereien und die wohl längste und spektakulärste Raumschiff-Schlacht der Kino-Geschichte reißen den Zuschauer aus den Sitzen. Wie nicht anders zu erwarten, sind Design und Kostüme atemberaubend, die Special Effects bahnbrechend. Dazu sieht man der "Next Generation"-Crew sichtlich den Spaß am Spiel an, die lakonischen Onliner kommen wie aus der Disruptor-Pistole geschossen. Dass im munteren Treiben manchmal die Logik auf der Strecke bleibt, werden eingefleischte Trekkies und Fans flotten Action-Rambazambas verzeihen. Allein der überzeugende Auftritt von Shooting-Star Tom Hardy ist dafür mehr als entschädigend. Er braucht als vielschichtiger Bösewicht den Vergleich mit Khan, dem Archetypen aller "Star Trek"-Bösewichter, nicht zu scheuen. Der Zorn dieser Nemesis wird das "Star Trek"-Universum jedenfalls für immer verändern. tw.

Star Trek 10 - Nemesis (Remastered)

Zum Erstaunen der Mannschaft der U.S.S. Enterprise-E ist Shinzon, der Regent des Planeten Remus, ein Klon ihres Captains Jean-Luc Picard. Der todkranke Shinzon braucht Picards genetisches Material, um zu überleben. Als sein Versuch Picard zu entführen scheitert, bereitet Shinzon die Bühne für eine Schlacht um die Vorherrschaft im Universum. Die Mannschaft widersetzt sich. Einige verlieren ihr Leben, doch das, was die Enterprise ausmacht, bleibt für immer.
"Ich finde es ist Zeit, ein paar unsichere Geschwindigkeiten auszuprobieren!"
- PICARD

Quelle: Paramount

Audiokommentar von: Michael und Denise Okuda Wiedervereinigung mit den Rikers Data und Robotics: Die Zukunft ist jetzt! Die heutige Technik und die Datas von Morgen Roboterhalle des Ruhmes Brent Spiner: Data und mehr Teil 4 Trek-Stammtisch: Nemesis Akademie der Sternenflotte - Scisec Briefing 010: Thalaron-Strahlung

Quelle: Paramount

Darsteller:  Sir Patrick Stewart   als Captain Jean-Luc Picard
  Jonathan Frakes   als Commander William T. Riker
  Brent Spiner   als Lieutenant Commander Data
  LeVar Burton   als Lieutenant Commander Geordi La Forge
  Michael Dorn   als Lieutenant Commander Worf
  Gates McFadden   als Dr. Beverly Crusher
  Marina Sirtis   als Commander Deanna Troi
  Ron Perlman   als Vizekönig
  Tom Hardy   als Shinzon
  Dina Meyer   als Commander Donatra
  Kate Mulgrew   als Captain Kathryn Janeway
  Shannon Cochran   als Senator Tal'aura
  Jude Ciccolella   als Commander Suran
  Alan Dale   als Praetor Hiren
  John Berg   als Senator
  Michael Owen   als Helm Officer Branson
  Robertson Dean   als Reman Officer
  David Ralphe   als Commander
  J. Patrick McCormack   als Commander
  Wil Wheaton   als Wesley Crusher
  Majel Barrett Roddenberry   als Computerstimme
  Steven Culp   als Cmdr. Martin Madden
  Whoopi Goldberg   als Guinan
 
Regie:  Stuart Baird  
Buch:  John Logan  
Musik:  Jerry Goldsmith  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Produzent:  Rick Berman  

"Star Trek" Abschied: Patrick Stewart weint am Set

"Die letzte Reise dieser Generation", so lautet der Slogan für den neuen Star Trek-Film. Und genau deswegen brach der langjährige Captain der Enterprise am Set vor seiner versammelten Mannschaft in Tränen aus.

Haltung, Captain!

Haltung, Captain!

Dabei hat Edelmime Patrick Stewart während seiner langen Amtszeit so ziemlich jedes persönliche und sternenpolitische Drama erlebt, das man - oder besser die Riege der Cheftrekkies - sich vorstellen kann. Doch der Abschied von seinem ersten Offizier war einfach zuviel:

"Es gibt da diese Szene, als alle Crewmitglieder nach 16 gemeinsamen Jahren getrennte Wege gehen. Riker sagte zu mir: 'Es war eine Ehre, Ihnen zu dienen, Captain!' Da bin ich zusammengebrochen und habe geweint. Ich kam mir so blöd vor, aber die Gefühle haben mich einfach überwältigt."

Wenn "Star Trek: Nemesis" am 16. Januar bei uns anläuft, kann sich jeder selbst überzeugen, ob die emotionale Power des Captains auch ihren Weg aufs Zelluloid gefunden hat.

Doch es gab ja nicht nur den Abschied im Film, sondern auch den realen:

"Als die letzte Klappe fiel, das war richtig schmerzhaft. Ich werde die Kameradschaft, die über all die Jahre gewachsen ist, sehr vermissen. Wir waren nicht nur eine Crew, sondern eine richtige Familie. Es war schon ein großes Glück für mich, dass ich so lange in 'Star Trek' spielen durfte."

Die Fans des glatzköpfigen Briten müssen jedenfalls nicht allzu lange auf ein Wiedersehen warten: Anfang Mai ist er bereits wieder als Professor Xavier im Mutantenspektakel "X-Men 2" im Kino.

Also Kopf hoch, Captain, äh - Professor!

 

Star Trek 10 - Nemesis (Remastered) in der Fotoshow

 

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