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Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung

Erster Teil der zweiten "Star Wars"-Trilogie, in dem erzählt wird, wie Anakin Skywalker in den Kreis der Jedi-Ritter aufgenommen wird.


Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
23.05.2005

Originaltitel: Star Wars: Episode I - The Phantom Menace

Science Fiction/ Abenteuer

USA 1999
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 6

Liam Neeson
Ewan McGregor
Natalie Portman

Regie: George Lucas
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Bild 1 von 23

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
Erster Teil der zweiten "Star Wars"-Trilogie, in dem erzählt wird, wie Anakin Skywalker Aufnahme in den Kreis der Jedi-Ritter findet.

Qui-Gon und Obi-Wan kämpfen gegen Darth Maul (Foto: Fox) Großansicht

Qui-Gon und Obi-Wan kämpfen gegen Darth Maul (Foto: Fox)

Mitglieder der Handelsföderation haben den friedlichen Planeten Naboo besetzt. Dessen junge Herrscherin weigert sich jedoch, mit den Invasoren zu kooperieren. Gemeinsam mit dem Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und dessen "Lehrling" Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) macht sie sich auf den Weg, um beim Senat der Föderation gegen die Besetzung zu protestieren.

Da ihr Raumschiff bei der Flucht beschädigt wird, muss das Trio auf dem Planeten Tatooine notlanden. Dort treffen sie den neunjährigen Sklaven Anakin (Jake Lloyd), in dem Qui-Gon einen würdigen Jedi-Kandidaten erkennt.

Anakin ist zu Großem bestimmt (Foto: Fox) Großansicht

Anakin ist zu Großem bestimmt (Foto: Fox)

Geklont und geplündert

Auch wenn George Lucas hier das Erfolgsrezept seines Megahits "Krieg der Sterne" skrupellos klont, die Filmgeschichte wüst plündert, und Exidentifikationsfiguren wie Han Solo von einem Alien-Schussel mit Schlappohren und einem Dreikäsehoch abgelöst werden, fehlt es auch dieser Weltraumoper nicht an Reiz, vor allem auf tricktechnischer und visueller Ebene.

Das Ergebnis ist ein temporeiches Schaustück, ein Bildersturm, bei dem einem oft Hören und Sehen vergehen. Höhepunkt hierbei ist ganz gewiss das spektakuläre Pod Race im Stil von "Ben Hur", das einem Videospiel gleich inszeniert ist.

Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (Einzel-DVD)

Die Macht war erwartungsgemäß wieder mit ihm. Innerhalb von fünf Tagen konnte George Lucas' mit Spannung erwartetes Prequel der kultklassischen Space-Saga "Krieg der Sterne" die sensationelle Summe von 105,7 Mio. Dollar einspielen. Der Drei-Tages-Rekord von "Vergessene Welt" (90,3 Mio.) wurde damit nicht überflügelt. Der gigantische Hype um den als das Popkulturereignis angekündigten ersten Teil der neuen Trilogie löste in den USA eine derart mediengeschürte Massenhysterie aus, daß das weniger fanatische Publikum beschloß, die ellenlangen Schlangen um die Kinohäuser vorerst zu meiden. Die loyale Fangemeinde ließ es sich hingegen nicht nehmen, dem extravaganten Effekteepos um die Generation vor Luke Skywalker und Han Solo am ersten Wochenende Tribut zu zollen.

Wohliges Nostalgiefieber wird schon beim Prolog mit der vertrauten Titelmelodie von John Williams (zeichnet zudem für den restlichen opulenten Score verantwortlich) eingeläutet. Vor langer Zeit in einer weitentfernten Galaxie haben Mitglieder der mächtigen Handelsföderation den friedlichen Planeten Naboo unter der Herrschaft der jungen Königin Amidala (Natalie Portman außerirdsich schön und herrschaftlich hölzern) besetzt. Sie weigert sich, sich der Invasion zu beugen und begibt sich mit Hilfe der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson als väterlich-ernsthafter Mentor) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor spielt in diesem Teil in der später von Alec Guinness verkörperten Rolle lediglich die zweite Geige) auf den Weg, um beim Senat der Föderation vorzusprechen. Doch ihr Raumschiff wird im Kampf beschädigt, und sie müssen auf dem Planeten Tatooine notlanden. Dort treffen sie auf den neunjährigen Sklaven Anakin Skywalker (Jake Lloyd sehr ordentlich, aber manchmal doch überfordert), in dem Qui-Gon alsbald einen würdigen Jedi-Kandidaten erkennt. Gemeinsam setzen sie ihre weitere Mission fort. Bei ihrer Rückkehr nach Naboo kommt es zum kosmischen Krieg zwischen den mobil gemachten Bewohnern und einem Heer zahlloser Kampfroboter.

Lucas ließ in der Vergangenheit immer verlauten, er würde seine intergalaktische Weltraumoper erst dann fortsetzen, wenn der Stand der Technik ihm ermögliche, seine ambitionierte Vision perfekt umzusetzen. Mit über 2000 von seiner Firma Industrial Light & Magic realisierten Effekten ("Titanic" im Vergleich verfügt über ca. 500), wo sich praktisch in jeder Einstellung computergenierte Bildeinfügungen finden, ist Lucas dieses Anliegen nun auch mit fliegenden Fahnen gelungen. Wieder wurden fantastische Welten mit bizarren Kreaturen kreiert, wobei es auch ein Wiedersehen mit bekannten Favoriten wie den Robotern R2D2 und C-3PO (noch im nackten Stadium ohne Verschalung), Yoda und Jabba the Hutt gibt. Bei den neuen Figuren tut sich in erster Linie Jar Jar Binks hervor - eine Kreuzung aus aufrechtgehender Amphibie und Schlappohrhase, der mit seiner Schusseligkeit und seinem eigenwillig runtergerasselten Rastafari-Slang für das Gros des großzügig eingestreuten Humors zuständig ist. Die Unterwasserstadt der Gungans ist ein weiteres Highlight und eine Verfolgungsszene mit gefräßigen Riesenfischen erweist sich ebenfalls als erstaunlich. Absoluter Höhepunkt ist jedoch ein großartiges "Ben Hur"-als-Videospiel-artiges, entscheidendes Flugrennen, das garantiert eine adrenalinsteigernde Themenpark-Attraktion inspirieren sollte. Bei all dieser technischen Finesse scheinen menschliche Elemente, Herz und Seele zeitweise in einem schwarzen Loch abhanden gekommen zu sein. Der selbstironisch-lockere Ton, der der Originaltrilogie so viel von ihrem Charme verlieh, wird hier mit unschuldiger Albernheit eingetauscht. Zudem drückt auf Jake Lloyds kindlichen Schultern die Atlas-Last, das actionreiche All-Abenteuer als zentrale Figur zu tragen, was bei den Kids glänzend ankommen dürfte, im filmischen Zusammenhang aber problematisch ist. Am empfindlichsten macht sich die weitgehende Abwesenheit eines fiesen Finsterlings bemerkbar. Der teufelsähnliche Bösewicht Darth Maul (Ray Park) hat zwar coole Leinwandpräsenz und verfügt über tolle Kung-Fu-Künste, doch wird ihm kaum Gelegenheit gegeben, sich diabolisch zu profilieren. Gerade deshalb - und auch aufgrund zahlreicher angedachter, aber nicht weiter ausgeführter Elemente - darf man sich schon jetzt auf den nächsten Teil des comichaften Science-fiction-Abenteuers freuen. So lange muß man mit einem Film Vorlieb nehmen, der nicht restlos überzeugt, aber lange nicht so enttäuschend ausgefallen ist, wie es die US-Presse darstellt. ara.

Darsteller:  Liam Neeson   als Qui-Gon Jinn
  Ewan McGregor   als Ben (Obi-Wan) Kenobi
  Natalie Portman   als Prinzessin Amidala
  Jake Lloyd   als Anakin Skywalker
  Pernilla August   als Shmi Skywalker
  Ian McDiarmid   als Senator Palpatine
  Frank Oz   als Yoda
  Samuel L. Jackson   als Mace Windu
  Oliver Ford Davies   als Sio Bibble
  Hugh Quarshie   als Captain Panaka
  Ahmed Best   als Jar Jar Binks
  Ray Park   als Darth Maul
  Ralph Brown   als Ric Olie
  Terence Stamp   als Kanzler Valorum
  Brian Blessed   als Boss Nass
  Sofia Coppola   als Sache
  Anthony Daniels   als C-3PO
  Kenny Baker   als R2-D2
  Keira Knightley   als Sabé
 
Regie:  George Lucas  
Buch:  George Lucas  
Musik:  John Williams  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Rick McCallum  

Nacktheit berauscht Ewan McGregor

Ewan McGregor hat kein Problem damit, sich nackt zu zeigen. Auf diese Weise hatte er seinen ersten Bühnenrausch und auch in diversen Filmen zog der Schotte bereits des Öfteren blank.

Zeigt sich gern nackig und küsst noch dazu Männer: Ewan McGregor (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zeigt sich gern nackig und küsst noch dazu Männer: Ewan McGregor (Foto: Kurt Krieger)

Zwei Bekenntnisse rücken "Star Wars"-Darsteller Ewan McGregor derzeit ins Rampenlicht. Zum einen zeigt er sich vor der Kamera gerne im Adamskostüm. So hat der Schotte bereits in Filmen wie "Trainspotting - Neue Helden", "Die Bettlektüre" und "Velvet Goldmine" seine Männlichkeit zur Schau gestellt.

McGregor kann sich sogar noch gut an sein "Erstes Mal" erinnern, als er sich für ein Stück an der Schauspielschule entblätterte. "Ich erinnere mich daran, dass ich bei diesem ersten Mal in so eine Art Rauschzustand verfiel. Es brachte ein leichtes Machtgefühl mit sich", erinnert sich der 38-Jährige.

McGregor knutscht gerne mit Männern

Und dann hat Ewan noch zugegeben, dass er gerne Männer in seinen Filmen küsst! Es ist die Herausforderung als Schauspieler, die den Ehemann von Eve Mavraki und den Vater von drei Töchtern dabei reizt.

Vor allem an seinen Filmkuss mit Jonathan Rhys Meyers in "Velvet Goldmine" erinnert sich der Star aus "Moulin Rouge" gerne: "Als ich Jonny küsste, war es ein echter Kick. Es war einfach ein elektrisierender Moment. Aus folgendem Grund: Wenn du dich umgesehen hast, saßen da einige englische Elektriker herum. Die sind, wie ich glaube, hauptsächlich homosexuell und meinten nur 'F**k, nein!'. Aber ich mag es, Jungs auf der Leinwand zu küssen. Als Heterosexueller ist es ein sehr interessantes Unterfangen. Alles am Drehort, das deinen Puls in die Höhe treibt, ist gut." Aktuell züngelt er in der Homo-Komödie "I Love You Phillip Morris" mit Gummigesicht Jim Carrey.

 

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Features

 

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