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Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Zweite Episode der ersten Trilogie, in der Anakin zum Jedi heranreift, sich in Amidala verliebt und in Versuchung geführt wird.


Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

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Erhältlich seit:
28.11.2002

Originaltitel: Star Wars: Episode II - Attack of the Clones

Science Fiction/ Abenteuer

USA 2002
Laufzeit: 136 Min.
FSK: ab 12

Ewan McGregor
Natalie Portman
Hayden Christensen

Regie: George Lucas
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Auch im fünften Film der Sternensaga setzt Mastermind George Lucas neue Maßstäbe in puncto Tricktechnik und Gigantomanie.

Das Lichtschwert ist die mächtigste Waffe, die die Jedis einsetzen können (Foto: Fox) Großansicht

Das Lichtschwert ist die mächtigste Waffe, die die Jedis einsetzen können (Foto: Fox)

Seit mehr als 25 Jahren kreist George Lucas' Existenz um sein Lebenswerk, die Erschaffung des fiktionalen Universums, das ständig im "Krieg der Sterne" liegt. Neun Teile sollte die Saga ursprünglich beinhalten, aufgrund der stetig steigenden Produktionskosten entschloss sich Lucas schließlich, nur sechs Filme über die stellaren Auseinandersetzungen zu drehen.

Für zusätzliche Verwirrung sorgte die Tatsache, dass er mit "Krieg der Sterne" (1977), "Das Imperium schlägt zurück" (1979) und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1982) eigentlich die Teile vier, fünf und sechs seiner Reihe verfilmte. Erst mit "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" kehrte er 1999 zurück in die Zukunft, die 30 Jahre vor "Krieg der Sterne" stattfand.

Stets sorgte die von George Lucas für die Umsetzung seines ersten Sternenmärchens gegründete Special-Effects-Firma "Industrial Light & Magic" dafür, dass das Publikum nur das neueste an Tricks zu sehen bekam. Viele Techniken wurden von den Effektezauberern extra erfunden.

Verbotene Liebe: Wegen seiner Zuneigung zu Amidala verletzt Anakin das Gelübde der Enthaltsamkeit (Foto: Fox) Großansicht

Verbotene Liebe: Wegen seiner Zuneigung zu Amidala verletzt Anakin das Gelübde der Enthaltsamkeit (Foto: Fox)

Komplett neue Welten

Doch erst nicht-analoge Kameras und Hochleistungsrechner machten seine neuesten Sternenkriege möglich, denn "Episode II" ist der erste einzige auf digitalem Material gedrehte Spielfilm der Geschichte. Ganze Welten, Drehorte und Figuren wurden animiert, um die Einfälle der Produktionsdesigner zu verwirklichen und die Geschichte zu erzählen, die sich zehn Jahre nach "Episode I" zuträgt.

Senatorin Amidala (Natalie Portman) entgeht nur knapp einem Attentat. Deshalb werden Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden Christensen) mit ihrem Schutz beauftragt.

Yoda kämpft ebenfalls an vorderster Front gegen die Klonkriegerarmee (Foto: Fox) Großansicht

Yoda kämpft ebenfalls an vorderster Front gegen die Klonkriegerarmee (Foto: Fox)

Verbotene Romanze

Während Obi-Wan die Spur eines abtrünnigen Jedi verfolgt, der auf einem fernen Wasserplaneten eine Klonarmee zur Unterstützung der immer stärker werdenden Separatistenbewegung züchtet, entwickelt sich auf dem Heimatplaneten der Senatorin eine verbotene Romanze zwischen Anakin und Amidala. Wieder vereint, müssen sich die drei nicht nur einer hunderttausend Köpfe starken Klonarmee stellen...

Mit wiedererstarktem Sinn für Spannung und der Freude am Spiel gestaltete Lucas seine Mischung aus atemberaubendem Abenteuerfilm, romantischer Liebesgeschichte und wegweisendem Science-Fiction-Epos.

Epische Ausmaße bietet auch das umfassende DVD-Bonusmaterial, das kaum auf zwei Discs Platz hat. Sehen und Staunen heißt es bei: "From Puppets to Pixels". Diese beeindruckende Dokumentation zeigt die Revolution in der Animation digitaler Charaktere. Ein Heimkinovergnügen der absoluten Extraklasse!

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Besser als "Episode I". Viel besser. Im gleichen Maße, wie "Das Imperium schlägt zurück" innerhalb der ersten "Star Wars"-Trilogie eine überragende Verbesserung gegenüber dem ersten Film darstellte, ist nun auch "Angriff der Klonkrieger" dem Vorgänger "Die dunkle Bedrohung" in eigentlich allen Belangen überlegen, was nicht zuletzt auch im Boxoffice Niederschlag finden sollte. Gleichzeitig atemberaubender Abenteuerfilm, visionäre Science Fiction, intime Liebesgeschichte und auf größtmöglicher Leinwand gemaltes Epos mit Shakespearschen Verstrickungen, markiert dieses Spektakel über die Lehrjahre und Versuchung des Anakin Skywalker einen Wendepunkt, der vieles aufklärt, was im ersten Teil noch nebulös blieb, und klarer Verknüpfungspunkt, der den Weg von der zweiten zur zeitlich danach angesiedelten ersten Trilogie weist. Für die Fangemeinde ist aber vor allem eines wichtig: "Episode II" markiert die Rückkehr von Fun, Unterhaltung und Abenteuer in eine Franchise, die zuletzt ins Stottern geraten war.

In der wohlbekannten, weit, weit entfernten Galaxis braut sich gleich von Anfang an ein Sturm zusammen, der George Lucas' vor 30 Jahren erdachtes Universum gehörig durcheinanderwirbelt und neues Leben einhaucht: Wirkte "Episode I" noch ungelenk, statisch und trotz modernster Effekte bisweilen in Aufbau, Figurenzeichnung und Umsetzung hölzern und regelrecht antiquiert, hat Lucas die Zügel diesmal fester in der Hand, als hätte er sich selbst erst wieder in dem Koordinatensystem der "Star Wars" zurechtfinden müssen. Jetzt ist der Welt erfolgreichster Independent-Filmemacher wieder zu Hause: Vor allem hat er sich die Freiheit genommen, wieder Groß zu denken: Endlich erscheint wieder alles möglich, wirken die Kulissen immer den einen Tick gewaltiger, als man es sich selbst vorzustellen wagt. Der gezielt hyperrealistische Look der CGI-bearbeiteten Aufnahmen trägt zu der Einzigartigkeit des Unterfangens jederzeit bei.

Zehn Jahre nach "Episode I" setzt die Handlung ein, und von dem Moment an, in dem die ehemalige Königin Amidala, mittlerweile Senatorin, kurz nach ihrer majestätischen Landung auf Coruscant einem Attentat entgeht, hält Lucas die Spannung aufrecht: Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und sein mittlerweile zum stattlichen Jüngling herangewachsener Schüler Anakin werden zu ihrem Schutz abgestellt. Nach einer ersten aufwändigen Actionsequenz, in der die beiden den Attentäter durch die nächtlichen Straßen jagen, trennen sich ihre Wege: Obi-Wan verfolgt die Spur des Auftraggebers auf einen Wasserplaneten, wo er auf Bewohner stößt, die im Auftrag eines verschollen geglaubten Jedi-Ritters eine Armee von Klonen züchten: Sie sollen die Republik beim bevorstehenden Krieg gegen verfeindete Separatisten unterstützen. Anakin gesteht Amidala indes auf ihrem Heimatplaneten Naboo ihre Liebe - sie weist den sensiblen und auffällig arroganten Heißsporn jedoch zurück, der kurz darauf auch noch den Tod seiner Mutter verkraften muss. Ein Hilferuf Kenobis führt Anakin und Amidala auf einen weiteren Planeten, wo eine böse Überraschung auf sie wartet und "Angriff der Klonkrieger" in einen Showdown mündet, der dem Mehr-ist-mehr-Wahlspruch von Stephen Sommers' "Die Mumie" alle Ehre macht. Mit jeder neuen Wendung wird der Film noch besser. Und es gibt nicht nur die erste wirklich gigantische Schlacht der Saga hautnah mitzuerleben, sondern als unübertroffener Höhepunkt des Films auch ein Duell zwischen dem ausgesprochen gelenkigen Yoda mit seinem ehemaligen Schüler, dem sinistren Count Dooku.

George Lucas verpasst es nicht, in dem fortwährenden Getümmel wichtige Handlungsfäden anzulegen, die in den Folgen vier bis sechs wieder aufgegriffen werden: Boba Fett wird an Seite seines Vaters Jango vorgestellt, die Pläne des Todessterns werden enthüllt, C3PO besiegelt seine Freundschaft mit R2D2, Luke Skywalkers Onkel tritt erstmals auf und die Herkunft der Sturmtruppen wird erklärt. Ganz langsam beginnt sich ein großes Bild zu formen, das rückblickend sogar manches Ärgernis von "Episode I" relativiert und vor allem große Lust auf den dritten Teil macht, in dem die letzten sich stellenden Fragen geklärt werden. Auch die Figurenzeichnung ist prägnanter geworden: Mace Windu und Yoda haben wichtigere Rollen und Ewan McGregor begeistert mit ungeahnter Souveränität als Obi-Wan (er lässt sogar Manierismen von Alec Guinness einfließen), während Newcomer Hayden Christensen als zorniger Anakin die zentrale Rolle zukommt, die am schwersten zu meistern ist. Einerseits ist er als angehender Jedi-Ritter die Identifikationsfigur, andererseits muss er die Anlagen zeigen, die ihn anfällig für die dunkle Seite der Macht machen (immerhin muss er im nächsten Film die Wandlung zu Darth Vader vollziehen): Sein Spiel ist nicht ohne Schwächen, aber insgesamt meistert er den Auftritt des belächelten und missachteten Jugendlichen, der sich zu größerem bestimmt fühlt, mit Bravour. Auch wenn Lucas in seiner Karriere kein eleganter Stilist mehr wird und mancher Dialog hart an der Körperverletzung vorbeischrammt, hat er sein Lebenswerk rechtzeitig wieder auf Kurs gebracht. "Der Herr der Ringe" hat die Latte im Dezember hoch gelegt. George Lucas nimmt die Herausforderung an: Begonnen die Blockbuster-Kriege haben! ts.

Darsteller:  Ewan McGregor   als Obi-Wan Kenobi
  Natalie Portman   als Padmé Amidala
  Hayden Christensen   als Anakin Skywalker
  Christopher Lee   als Graf Dooku
  Samuel L. Jackson   als Mace Windu
  Frank Oz   als Yoda
  Ian McDiarmid   als Supreme Chancellor Darth Sidious
  Pernilla August   als Shmi Skywalker
  Temuera Morrison   als Jango Fett
  Jimmy Smits   als Senator Bail Organa
  Jack Thompson   als Cliegg Lars
  Leeanna Walsman   als Zam Wesell
  Ahmed Best   als Jar Jar Binks
  Rose Byrne   als Dormé
  Oliver Ford Davies   als Sio Bibble
  Ronald Falk   als Dexter Jettster
  Jay Laga'aia   als Captain Typho
  Andrew Secombe   als Watto
  Anthony Daniels   als C-3PO
  Silas Carson   als Ki-Adi-Mundi
  Ayesha Dharker   als Königin Jamillia
  Daniel Logan   als Boba Fett
  Joel Edgerton   als Owen Lars
  Bonnie Piesse   als Beru Whitesun
  Kenny Baker   als R2D2
 
Regie:  George Lucas  
Buch:  George Lucas  
  Jonathan. Hales  
Musik:  John Williams  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Rick McCallum  

"Jumper"-Fortsetzung schon in Planung

Als Anakin Skywalker wurde er weltbekannt, nun feiert Hayden Christensen mit "Jumper" den nächsten Riesenerfolg. Denn nur eine Woche nach Kinostart in den USA ist bereits klar, dass zu dem Actionfilm eine Fortsetzung gedreht wird.

Hayden Christensen springt mit "Jumper" eine Action-Klasse höher (Foto: Kinowelt) Großansicht

Hayden Christensen springt mit "Jumper" eine Action-Klasse höher (Foto: Kinowelt)

In Deutschland ist der Actionkracher in den Kinos noch gar nicht angelaufen, in den USA ist "Jumper" aber schon ein Mega-Hit. Bereits in der ersten Woche lockte der Film mit Hayden Christensen in der Hauptrolle so viele Menschen ins Kino, dass eine Fortsetzung feststeht.

Die Geschichte dreht sich um Davey (Christensen), der mit 15 bemerkt, dass er die Fähigkeit besitzt binnen Sekunden an jeden möglichen Ort der Welt zu teleportieren. Er nutzt seine Gabe als "Jumper", um sich ein schönes Leben zu machen. Doch eines Tages wird er von Cox (Samuel L. Jackson) entdeckt, der einer Geheimorganisation angehört, die Jumper zur Strecke bringen.

Unkreativität bei "Star Wars"

Christensen kann mit seiner Rolle als Jumper wohl deutlich besser leben als damals zu seinen "Star Wars"-Zeiten als Anakin Skywalker. Denn nun gab Hayden bekannt, dass er nie wieder mit George Lucas an einem derartigen Blockbuster arbeiten will: "Es war nichts, das einen ausfüllt, was die Kreativität betrifft. Dafür wird man nicht Schauspieler." Seltsam, dass es seinen künstlerischen Ansprüchen eher gerecht wird, als Teleporter in einem anderen SciFi-Actionfilm um die Welt zu flitzen.

 

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger in der Fotoshow

 

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