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Kaufvideo
Erhältlich seit:
31.10.2005
Originaltitel: Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
USA 2005
Laufzeit: 134 Min.
FSK: ab 12
Ewan McGregor
Natalie Portman
Hayden Christensen
Regie: George Lucas
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Filmbewertung
(3 Bewertungen)

Es ist vollbracht! Ein Vater stirbt, wird als Vader wiedergeboren, doch kein irdischer Jedi muss fürchten, wie er von der dunklen Seite der Macht verführt zu werden. Denn die Rache der Sith wird keinen Zorn zeugen unter den Schülern von Master Lucas, der mit dem Abschluss der Skywalker-Saga die Erwartungen auf einen starken, düsteren Abschied erfüllt. Alle losen Enden werden verknüpft und die Saat gesät für eine neue Hoffnung mit Nonstop-Action und einem Heldenfriedhof, der von Millionen besucht werden wird. "Die Furcht vor Verlust ein Pfad zur dunklen Seite ist", weiß Yoda. Nicht nur deshalb sollte der Verleih eine kommerzielle Enttäuschung bei diesem Blockbuster nicht befürchten.
Nach den Kinderjahren von "Episode I" und dem Romantikkitsch von "Episode II" bietet das Finale Grande wenig Angriffsflächen für die Fangemeinde. Lucas, der die Anakin-Amidala-Lovestory nie wirklich in den Griff bekam, zieht sich hier auffallend daraus zurück. Wenige Szenen thematisieren die Schwangerschaft und Anakins Angst, seine Frau zu verlieren - das Hauptmotiv für seine Annäherung an die dunkle Seite, die ihm verspricht, den Tod zu überwinden. Auch wenn Amidala im letzten Akt wieder in die Handlung eingreift, bleibt diese Beziehung skizzenhaft, wird überlagert von der Vater-Sohn-Dynamik zwischen dem Jedi und Kanzler Palpatine, der das Isolationsgefühl des Waisen benutzt, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Wundern über die Attraktion der Schattenfraktion, die auch in der Faszination der Vader-Figur zum Ausdruck kommt, muss sich keiner. Sind die Jedi heroische, aber distanzierte Geschöpfe, die ihre Gefühle kontrollieren und damit nicht zulassen, leben die Sith mit ihren Emotionen, sind damit trotz ihrer Ziele und Taten menschlicher als die entrückten Nobelkrieger. Lucas ist fasziniert von diesem Aspekt, zeigt die Zerrissenheit Anakins und die Kluft zwischen rational und emotional.
Wie schon in den ersten Prequels wird eine starke neue Figur als Repräsentant des Bösen eingeführt. General Grievous, eine komplette CGI-Kreation, verbindet als Cyborg Organisches und Mechanisches und hat als Anführer der Droiden-Armee Palpatine entführt. Das resultiert zu Beginn des Films in der einzigen, aber eindrucksvollen Raumschlacht und schließlich in der Tötung Count Dookus durch den jungen Skywalker. Ein Mosaikstein im Masterplan des Kanzlers, der in seinem Schützling das Misstrauen gegen die Jedi sät, die vermeintlich Senat und Republik kontrollieren wollen. Als Anakin trotz seiner Leistungen nicht zum Master ernannt wird, geht die Saat auf. Das Drehbuch trennt Meister und Schüler, lässt Obi-Wan Grievous verfolgen, damit das Gift Palpatines bei Anakin wirken kann. Mit der Enttarnung des Kanzlers als Sith Lord und dem Duell mit Jedi-Master Windu, der im Kampf eherne Ordens-Regeln bricht, vollzieht sich die Wende, bricht Anakins Weltbild zusammen. Vom väterlichen Mentor, der alle Jedi töten will, als Darth Vader getauft, wird dieser zur Vernichtungsmaschine, die sogar Kinder tötet. Parallelen zum Dritten Reich, die bereits in der ersten Trilogie deutlich wurden, sind offensichtlich - auch in der Architektur. Auf einem Vulkanplaneten kommt es schließlich zur finalen, in ihren Effekten nicht immer überzeugenden Abrechnung zwischen Obi-Wan und seinem Schüler, vollzieht sich der letzte Schritt der Verwandlung Vaders.
Sein erstes Schnaufen ist eine opernhafte Verbeugung vor den Erwartungen der Fans, denen sich der ganze Film verpflichtet hat. Viele traumhafte Panoramen gibt es zu bestaunen, wie auch zahlreiche rasante Laserduelle und Verfolgungsjagden. In den Actionszenen dominiert das Element Mensch, dominiert der Zweikampf, der so viele Gliedmaßen und Opfer kostet wie kein Teil der "Star Wars"-Reihe zuvor. Wie gewohnt werden viele unterschiedliche Planeten in den Plot integriert, darunter auch der Heimatplanet der Wookies, die allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auch wenn Hayden Christensen das emotionale Spektrum seiner Figur nicht ausspielen kann, wird die Tragödie Vaders, die in verblendeter Wahrnehmung und kompletter Verstümmelung gipfelt, deutlich. Darauf kam es Lucas an, der keinen Grund hat, sich mit Yodas "Versagt ich habe" zu solidarisieren. Alles fügt sich, alles endet, und trotz kleiner Defizite ist es eine Leistung des Films, dass man diesen Abschied wirklich bedauert. kob.
Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie...
Irgendwann im Laufe von STAR WARS: EPISODE III - DIE RACHE DER SITH wird der Jedi-Ritter Anakin Skywalker eine verhängnisvolle Entscheidung treffen. Als er vor die Wahl gestellt wird, seine große Liebe zu verlieren oder seine Seele aufzugeben, um die Fähigkeit zu erlangen, diese zu retten, verfällt Anakin den Verführungen der dunklen Seite der Macht.
Quelle: Fox
| Darsteller: | Ewan McGregor | als Obi-Wan Kenobi | |
|---|---|---|---|
| Natalie Portman | als Padmé Amidala | ||
| Hayden Christensen | als Anakin Skywalker | ||
| Christopher Lee | als Count Dooku | ||
| Samuel L. Jackson | als Mace Windu | ||
| Frank Oz | als Yoda | ||
| Ian McDiarmid | als Palpatine | ||
| Temuera Morrison | als Commander Cody | ||
| Jimmy Smits | als Senator Bail Organa | ||
| Anthony Daniels | als C-3PO | ||
| Kenny Baker | als R2-D2 | ||
| Bruce Spence | als Tion Meddon | ||
| Peter Mayhew | als Chewbacca | ||
| Genevieve O'Reilly | als Senator Mon Mothma | ||
| Ahmed Best | als Jar Jar Binks | ||
| Jay Laga'aia | als Captain Typho | ||
| Joel Edgerton | als Owen Lars | ||
| Bonnie Piesse | als Beru Whitesun-Lars | ||
| Oliver Ford Davies | als Gouverneur Sio Bibble | ||
| Bodie Taylor | als Clone-Trooper | ||
| Keisha Castle-Hughes | als Königin von Naboo | ||
| Rebecca Jackson Mendoza | als Königin von Alderaan | ||
| Kee Chan | als Malé-Dee | ||
| Warren Owens | als Fang Zar | ||
| Christopher Kirby | als Giddean Danu | ||
| Silas Carson | als Ki-Adi-Mundi/Nute Gunray | ||
| Matt Sloan | als Plo Koon | ||
| Kenji Oates | als Saesee Tiin | ||
| Ben Cooke | als Kit Fisto | ||
| Mary Oyaya | als Luminara Unduli | ||
| Nalini Krishan | als Barriss Offee | ||
| Graeme Blundell | als Ruwee Naberrie | ||
| Trisha Noble | als Jobal Naberrie | ||
| Claudia Karvan | als Sola Naberrie | ||
| Wayne Pygram | als Gouverneur Tarkin | ||
| David Bowers | als Mas Amedda | ||
| Rohan Nichol | als Captain Antilles | ||
| Jeremy Bulloch | als Captain Colton | ||
| Amanda Lucas | als Terr Taneel | ||
| Jett Lucas | als Zett Jukassa | ||
| Tux Akindoyeni | als Agen Kolar | ||
| Matt Rowan | als Senator Orn Free Taa | ||
| Amy Allen | als Aayla Secura | ||
| Keira Wingate | als Ryoo Naberrie | ||
| Hayley Mooy | als Pooja Naberrie | ||
| Sandi Finlay | als Sly Moore | ||
| Katie Lucas | als Chi Eekway | ||
| Rena Owen | als Nee Alavar | ||
| Kristy Wright | als Motée | ||
| Coinneach Alexander | als Whie | ||
| Mousy McCallum | als Bene | ||
| Regie: | George Lucas | ||
| Buch: | George Lucas | ||
| Musik: | John Williams | ||
| Kamera: | David Tattersall | ||
| Produzent: | Rick McCallum | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD EX 5.1, Englisch DD EX 5.1
Tonformat: Dolby Digital EX 5.1
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audiokommentare, Entfallene Szenen inkl. Dokumentation, "Innerhalb einer Minute": Doku zur Entstehung von 60 Sekunden Film, Featurette über Anakin Skywalker, Dokumentation zu den Stunts, 15-teilige Web-Dokumentation, Musikvideo, Plakate udn Werbekampagne, Trailer und TV-Spots, Bildergalerie, DVD-ROM-Teil, 2 "Star Wars"-Gamestrailer, Xbox-Demospiel
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