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Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Abschluss von George Lucas' Saga über die Verführung, Verbannung und Erlösung eines Jedi.


Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

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Erhältlich seit:
31.10.2005

Originaltitel: Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith

Science Fiction/ Abenteuer

USA 2005
Laufzeit: 134 Min.
FSK: ab 12

Ewan McGregor
Natalie Portman
Hayden Christensen

Regie: George Lucas
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Bild 1 von 51

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Es ist so weit: George Lucas erzählt das Finale der größten Saga der Kinogeschichte und lässt die Jedi-Ritter ein letztes Mal die Lichtschwerter kreuzen.

Anakin auf seinem Weg in die Dunkelheit (Foto: Fox) Großansicht

Anakin auf seinem Weg in die Dunkelheit (Foto: Fox)

Düstere Zeiten sind es, in die uns George Lucas entlässt mit seinem filmischen Brückenschlag, der bis ins Jahr 1977 zurückreicht. Alle offenen Fragen sind dann beantwortet, verspricht er uns ebenso wie die beste von allen "Star Wars"-Episoden.

Aber seine Saga, die größte der Filmgeschichte, ist dann erzählt. Abschied nehmen heißt es vom pfiffigen R2D2, vom hysterischen C-3P0, von Darth Vader mit seinem Asthma und dem ewig ironischen Obi-Wan.

Mit dem Abspann ist der "Krieg der Sterne" vorbei, herrscht, nicht ganz chronologisch zwar, aber immerhin, Frieden in der Galaxis und Leere im Herzen der Fans.

Ein letzter Kampf wird ausgefochten (Foto: Fox) Großansicht

Ein letzter Kampf wird ausgefochten (Foto: Fox)

Furioser Abgang

Aber vorher brennt George Lucas noch ein Feuerwerk ab, lässt den Orden der Jedi-Ritter in furiosen Lichtschwertduellen untergehen, die Mutter aller Weltraumschlachten austragen und den Schurken Palpatine (Ian McDiarmid) das Imperium ausrufen.

Wir erleben die Adelung Anakins (Hayden Christensen) zum furchtbaren Sith-Lord und die Flucht Yodas in die Sümpfe Dagobahs, begegnen auf dem Planeten Kashykk dem besten Freund, den es zwischen den Sternen je gab: Chewbacca (Peter Mayhew) und seine Wookie-Kumpel streiten gegen die Soldaten vom Fließband (was die CGI-Kreatur JarJar Binks endlich vergessen macht), und Padmé (Natalie Portman), deren Schicksal besiegelt ist, bringt Leia und Luke zur Welt. Danach ist die Macht nicht mehr mit uns, auch wenn es "Eine neue Hoffnung" gibt: vor genau 28 Jahren.

Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Es ist vollbracht! Ein Vater stirbt, wird als Vader wiedergeboren, doch kein irdischer Jedi muss fürchten, wie er von der dunklen Seite der Macht verführt zu werden. Denn die Rache der Sith wird keinen Zorn zeugen unter den Schülern von Master Lucas, der mit dem Abschluss der Skywalker-Saga die Erwartungen auf einen starken, düsteren Abschied erfüllt. Alle losen Enden werden verknüpft und die Saat gesät für eine neue Hoffnung mit Nonstop-Action und einem Heldenfriedhof, der von Millionen besucht werden wird. "Die Furcht vor Verlust ein Pfad zur dunklen Seite ist", weiß Yoda. Nicht nur deshalb sollte der Verleih eine kommerzielle Enttäuschung bei diesem Blockbuster nicht befürchten.

Nach den Kinderjahren von "Episode I" und dem Romantikkitsch von "Episode II" bietet das Finale Grande wenig Angriffsflächen für die Fangemeinde. Lucas, der die Anakin-Amidala-Lovestory nie wirklich in den Griff bekam, zieht sich hier auffallend daraus zurück. Wenige Szenen thematisieren die Schwangerschaft und Anakins Angst, seine Frau zu verlieren - das Hauptmotiv für seine Annäherung an die dunkle Seite, die ihm verspricht, den Tod zu überwinden. Auch wenn Amidala im letzten Akt wieder in die Handlung eingreift, bleibt diese Beziehung skizzenhaft, wird überlagert von der Vater-Sohn-Dynamik zwischen dem Jedi und Kanzler Palpatine, der das Isolationsgefühl des Waisen benutzt, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Wundern über die Attraktion der Schattenfraktion, die auch in der Faszination der Vader-Figur zum Ausdruck kommt, muss sich keiner. Sind die Jedi heroische, aber distanzierte Geschöpfe, die ihre Gefühle kontrollieren und damit nicht zulassen, leben die Sith mit ihren Emotionen, sind damit trotz ihrer Ziele und Taten menschlicher als die entrückten Nobelkrieger. Lucas ist fasziniert von diesem Aspekt, zeigt die Zerrissenheit Anakins und die Kluft zwischen rational und emotional.

Wie schon in den ersten Prequels wird eine starke neue Figur als Repräsentant des Bösen eingeführt. General Grievous, eine komplette CGI-Kreation, verbindet als Cyborg Organisches und Mechanisches und hat als Anführer der Droiden-Armee Palpatine entführt. Das resultiert zu Beginn des Films in der einzigen, aber eindrucksvollen Raumschlacht und schließlich in der Tötung Count Dookus durch den jungen Skywalker. Ein Mosaikstein im Masterplan des Kanzlers, der in seinem Schützling das Misstrauen gegen die Jedi sät, die vermeintlich Senat und Republik kontrollieren wollen. Als Anakin trotz seiner Leistungen nicht zum Master ernannt wird, geht die Saat auf. Das Drehbuch trennt Meister und Schüler, lässt Obi-Wan Grievous verfolgen, damit das Gift Palpatines bei Anakin wirken kann. Mit der Enttarnung des Kanzlers als Sith Lord und dem Duell mit Jedi-Master Windu, der im Kampf eherne Ordens-Regeln bricht, vollzieht sich die Wende, bricht Anakins Weltbild zusammen. Vom väterlichen Mentor, der alle Jedi töten will, als Darth Vader getauft, wird dieser zur Vernichtungsmaschine, die sogar Kinder tötet. Parallelen zum Dritten Reich, die bereits in der ersten Trilogie deutlich wurden, sind offensichtlich - auch in der Architektur. Auf einem Vulkanplaneten kommt es schließlich zur finalen, in ihren Effekten nicht immer überzeugenden Abrechnung zwischen Obi-Wan und seinem Schüler, vollzieht sich der letzte Schritt der Verwandlung Vaders.

Sein erstes Schnaufen ist eine opernhafte Verbeugung vor den Erwartungen der Fans, denen sich der ganze Film verpflichtet hat. Viele traumhafte Panoramen gibt es zu bestaunen, wie auch zahlreiche rasante Laserduelle und Verfolgungsjagden. In den Actionszenen dominiert das Element Mensch, dominiert der Zweikampf, der so viele Gliedmaßen und Opfer kostet wie kein Teil der "Star Wars"-Reihe zuvor. Wie gewohnt werden viele unterschiedliche Planeten in den Plot integriert, darunter auch der Heimatplanet der Wookies, die allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auch wenn Hayden Christensen das emotionale Spektrum seiner Figur nicht ausspielen kann, wird die Tragödie Vaders, die in verblendeter Wahrnehmung und kompletter Verstümmelung gipfelt, deutlich. Darauf kam es Lucas an, der keinen Grund hat, sich mit Yodas "Versagt ich habe" zu solidarisieren. Alles fügt sich, alles endet, und trotz kleiner Defizite ist es eine Leistung des Films, dass man diesen Abschied wirklich bedauert. kob.

Darsteller:  Ewan McGregor   als Obi-Wan Kenobi
  Natalie Portman   als Padmé Amidala
  Hayden Christensen   als Anakin Skywalker
  Christopher Lee   als Count Dooku
  Samuel L. Jackson   als Mace Windu
  Frank Oz   als Yoda
  Ian McDiarmid   als Palpatine
  Temuera Morrison   als Commander Cody
  Jimmy Smits   als Senator Bail Organa
  Anthony Daniels   als C-3PO
  Kenny Baker   als R2-D2
  Bruce Spence   als Tion Meddon
  Peter Mayhew   als Chewbacca
  Genevieve O'Reilly   als Senator Mon Mothma
  Ahmed Best   als Jar Jar Binks
  Jay Laga'aia   als Captain Typho
  Joel Edgerton   als Owen Lars
  Bonnie Piesse   als Beru Whitesun-Lars
  Oliver Ford Davies   als Gouverneur Sio Bibble
  Bodie Taylor   als Clone-Trooper
  Keisha Castle-Hughes   als Königin von Naboo
  Rebecca Jackson Mendoza   als Königin von Alderaan
  Kee Chan   als Malé-Dee
  Warren Owens   als Fang Zar
  Christopher Kirby   als Giddean Danu
  Silas Carson   als Ki-Adi-Mundi/Nute Gunray
  Matt Sloan   als Plo Koon
  Kenji Oates   als Saesee Tiin
  Ben Cooke   als Kit Fisto
  Mary Oyaya   als Luminara Unduli
  Nalini Krishan   als Barriss Offee
  Graeme Blundell   als Ruwee Naberrie
  Trisha Noble   als Jobal Naberrie
  Claudia Karvan   als Sola Naberrie
  Wayne Pygram   als Gouverneur Tarkin
  David Bowers   als Mas Amedda
  Rohan Nichol   als Captain Antilles
  Jeremy Bulloch   als Captain Colton
  Amanda Lucas   als Terr Taneel
  Jett Lucas   als Zett Jukassa
  Tux Akindoyeni   als Agen Kolar
  Matt Rowan   als Senator Orn Free Taa
  Amy Allen   als Aayla Secura
  Keira Wingate   als Ryoo Naberrie
  Hayley Mooy   als Pooja Naberrie
  Sandi Finlay   als Sly Moore
  Katie Lucas   als Chi Eekway
  Rena Owen   als Nee Alavar
  Kristy Wright   als Motée
  Coinneach Alexander   als Whie
  Mousy McCallum   als Bene
 
Regie:  George Lucas  
Buch:  George Lucas  
Musik:  John Williams  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Rick McCallum  

Gerüchte um neue "Star Wars"-Filme in 3D

Kreuzen Luke, Han Solo und die Jedi-Meister bald wieder im Kino die Lichtschwerter? Angeblich will George Lucas nun doch eine weitere "Star Wars"-Trilogie machen.

Luke, Leia und Han Solo: Wären sie auch bei neuen "Star Wars"-Filmen dabei? (Foto: Fox) Großansicht

Luke, Leia und Han Solo: Wären sie auch bei neuen "Star Wars"-Filmen dabei? (Foto: Fox)

Entsprechende Gerüchte gibt es zwar schon seit Jahren in schönster Regelmäßigkeit und George Lucas hat sie stets ins Reich der Fantasie verwiesen. Doch nun hat der Hype um die neue 3D-Technik angeblich ein Umdenken beim "Star Wars"-Macher bewirkt. Ein gut informierter Insider will erfahren haben, dass die Begeisterung im Vorfeld von James Camerons in 3D umgesetzem SciFi-Kracher "Avatar" nun George Lucas tatsächlich zu drei weiteren "Star Wars"-Filmen motiviert haben soll.

Angeblich diskutiert George mit den Kreativköpfen seiner Produktionsfirma Lucasfilms derzeit konkret über mögliche neue "Star Wars"-Filme. Eine neue Umsetzung der bisherigen sechs Filme in 3D war ohnehin im Gespräch gewesen. Sollte es darüber hinaus tatsächlich zu ganz neuen Kinoabenteuern um die Skywalker-Dynastie, Jedi-Ritter und galaktischen Fieslinge kommen, würde Lucas allerdings nicht selbst Regie führen, sondern nur als Produzent auftreten. Im Gespräch für den Job hinter der Kamera sind dabei angeblich Lucas' langjährige Weggefährten Steven Spielberg und Francis Ford Coppola.

George Lucas und Harrison Ford: Kollektives Umdenken beim Thema "Star Wars"

Fragt sich nur, wovon die drei neuen "Star Wars"-Filme handeln würden. Denn George Lucas hatte bisher betont, dass seine Geschichte mit "Die Rache der Sith" zu Ende erzählt sei. Zwar gibt es mehrere Romane aus der "Star Wars"-Welt, die nach den Geschehnissen von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielen. Doch diese Bücher stammen von lizenzierten Autoren und wurden von George Lucas kategorisch als Basis für neue "Star Wars"-Filme abgelehnt. Also müsster der Meister wohl nochmal selbst zur Feder greifen.

Die Fans der Sternensaga würden sich natürlich eine Rückkehr von Harrison Ford als Han Solo wünschen, der beliebtesten Figur aus dem "Star Wars"-Universum. Und nachdem dieser sich auch für weitere "Indiana Jones"-Filme nicht zu schade ist, könnte er doch genauso gut auch wieder mit dem Millenium Falken auf Tour gehen - erst recht, wenn "Indy"-Regisseur Steven Spielberg mit an Bord wäre. Zwar hatte auch Harrison Ford oft betont, dass er auf "Star Wars" keine Lust mehr habe, aber wenn seine Kumpels wirklich noch mal zum Lichtschwert greifen, ließe er sich bestimmt ebenfalls überreden. Wir hoffen jedenfalls, dass die Macht alle Beteiligten zur Vernunft bringt und wir uns bald auf neue "Star Wars"-Filme freuen dürfen!

 

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