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Sterben für Anfänger

Schwarzhumorige Britkomödie um eine gar nicht festliche Beerdigung.


Sterben für Anfänger

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Erhältlich seit:
05.12.2007

Originaltitel: Death at a Funeral

Komödie

USA/Deutschland/Großbritannien 2007
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 6

Jane Asher
Ewen Bremner
Peter Dinklage

Regie: Frank Oz
Concorde Home Entertainment

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Muppetschöpfer Frank Oz ("Bowfinger") zieht in der lustigsten und chaotischsten Beerdigung aller Zeiten rabenschwarze Humor-Saiten auf.

Simon benimmt sich ein wenig daneben (Foto: Concorde) Großansicht

Simon benimmt sich ein wenig daneben (Foto: Concorde)

Die ganze Welt scheint sich gegen ihn verschworen zu haben: Beim Begräbnis seines Vaters folgt für Daniel (Matthew MacFadyen) eine Katastrophe nach der anderen. Zunächst wird der Leichnam vertauscht, dann weigert sich sein Bruder Robert (Rupert Graves), seinen Anteil an den Beerdigungskosten zu übernehmen.

Der pflegebedürftige Onkel Alfie (Peter Vaughn) nörgelt in einem fort, und der Verlobte von Cousine Martha ist auf einem halluzinogenen Drogentrip. Und schließlich taucht auch noch ein Kleinwüchsiger (Peter Dinklage) auf, der mit kompromittierenden Fotos des Verstorbenen Schweigegeld erpressen will. Doch unverdrossen kämpft Daniel um die Würde seines Vaters.

Die liebe Verwandtschaft nimmt Abschied (Foto: Concorde) Großansicht

Die liebe Verwandtschaft nimmt Abschied (Foto: Concorde)

Absolut schwarz

Comedy-Genie Frank Oz hat die Gelegenheit zu gerne wahrgenommen, eine pechschwarze, bissige und turbulente Komödie abzuliefern. Dennoch menschelt es auch kräftig in der zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit schwankenden Story.

Sterben für Anfänger

Chaos, Absurdität und rabenschwarzer Humor zeichnen diese Brit-Komödie über ein Begräbnis in bürgerlichem Ambiente aus.

Wenn es um bissige Komödien geht, sind die Briten unschlagbar. Vor allem feierliche Anlässe wie Hochzeit oder Todesfall gelten beim Inselvolk als Quelle tabuloser Heiterkeit. So ist bei der Trauerfeier von Daniels Vater von Anfang an der Wurm drin. Erst wird die Leiche vertauscht, dann weigert sich sein als Literat erfolgreicher Bruder, die anteiligen Kosten zu übernehmen. Ein alter und miesepetriger Onkel geht allen mit seiner Nörgelei auf den Geist. Der Verlobte einer Cousine ist versehentlich auf Drogentrip und verstört den zukünftigen Schwiegervater. Zu allem Unglück behauptet auch noch ein plötzlich auftauchender Gast in Zwergengestalt, der Daddy sei ein Schweinehund gewesen und versucht, mit sexuell pikanten Fotos Schweigegeld zu erpressen.

In diesem Irrenhaus ist der Teufel los, jeder der skurrilen Trauergäste verbirgt ein kleines Geheimnis und wenn es dann noch darum geht, einen scheinbar mausetoten Typen unauffällig zu entsorgen, klettert das Lachbarometer in ungeahnte Höhen, auch wenn vielleicht nicht ganz der abseitige Witz von "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" erreicht wird. Wie der überforderte Sohnemann im Chaos seinem Vater einen würdevollen Abschied ermöglichen will, das ist englischer Humor vom Feinsten: unterschwellig böse, sophisticated und schwärzer als die schwärzeste Trauerkleidung.

Oz, alles anderer als ein Anfänger, der zumeist in Amerika Erfolge feiert, lässt in diesem verrückten und gleichzeitig spießigem Biotop das beste Personal aufmarschieren und zwischen Ernsthaftigkeit und Blödsinn oszillieren, allen voran Matthew Macfadyen in der Schauspieler-Premiumklasse als Sohn des Verstorbenen, der seit Jahren eifrig an einem Roman laboriert, während Rupert Graves als sein Bruder in New York schriftstellerische Meriten einheimst, ein amüsanter Kampf zwischen Underdog und Blender. Unschlagbar Alan Tudyk, der nach Halluzinogen-Gebrauch den verdutzten Trauernden auch schon mal vom Dach aus seinen nackten Po präsentiert. Diese Brit-Schmunzel-Posse - witzig, bewegend und mit hohem Menschel-Faktor - kommt ohne billige Lacher aus. mk.

Sterben für Anfänger

Die Beerdigung eines nahen Verwandten ist per se kein schönes Ereignis. Doch als Daniel feststellen muss, dass der Leichnam vertauscht wurde und sich in dem Sarg gar nicht sein Vater befindet, sein Bruder sich partout weigert, einen Teil der Kosten der Beerdigungsfeier zu übernehmen, Onkel Alfie noch immer vor dem Altersheim darauf wartet, abgeholt zu werden und der Verlobte von Cousine Martha dafür aber Stimmen hört, da er versehentlich einen bunten Mix verschiedener Halluzinogene zu sich genommen hat, weiß Daniel, dass es noch schlimmer kommen kann ... Britisch-skurrile Komödie von Regisseur Frank Oz! "Sterben für Anfänger" konnte auf dem Locarno International Film Festival den Publikumspreis für sich gewinnen und setzte sich dabei gegen Konkurrenten wie "Das Bourne Ultimatum" und "Hairspray" durch.
So hat sich Daniel die Beerdigung seines Vaters nicht vorgestellt: Als die Sargträger den Sarg aufstellen und den Deckel öffnen, liegt nicht sein Vater, sondern ein völlig unbekannter Leichnam darin. Ein schlechtes Omen und ein peinlicher Fauxpas, der gerade noch behoben werden kann, bevor die Trauergäste eintreffen. Doch Daniel hat noch ein ganz anderes Problem. Er wird erstmals eine Trauerrede halten und fürchtet, sie könnte nicht an die Würdigungen seines Bruders Robert heranreichen. Robert ist ein großspuriger Bestseller-Autor, der in New York lebt, zur Beerdigung einschwebt und in dessen Schatten Daniel schon immer gestanden hat. Doch bei seiner Ankunft eröffnet ihm Robert, dass er nicht wie verabredet die Hälfte der Beerdigungskosten übernehmen kann, weil sein ausufernder Lebensstil alles verschlingt, ein Erste-Klasse-Flug will schließlich bezahlt sein. So muss Daniel wohl oder übel die Rücklagen angreifen, die eigentlich für ein Eigenheim bestimmt waren, das er seiner Frau Jane versprochen hat, weil sie es keine Sekunde länger mit ihrer Schwiegermutter Sandra unter einem Dach aushält.
Aber noch glaubt Daniel, die Situation in den Griff zu bekommen. Daniels Cousine Martha taucht mit ihrem Verlobten Simon auf, der in den Augen von Marthas Vater Victor ein Versager ist. Weil Simon weiß, dass Victor ihn hasst, ist der ohnehin sensible Bursche ein einziges Nervenbündel. Darum hatte Martha ihn überzeugt, eine Valium zu nehmen, um dem Ganzen etwas gelassener entgegen treten zu können. Was sie nicht weiß: In der Valiumdose, die sie auf dem Küchentisch ihres Bruders Troy gefunden hat, befanden sich keine Beruhigungspillen, sondern halluzinogene Drogen. Denn der smarte Troy nutzt sein Wissen als Chemiestudent, um mit synthetischen Mittelchen zu experimentieren und seine Finanzen als Teilzeitdealer aufzubessern. Simon benimmt sich äußerst merkwürdig, spricht mit den Pflanzen und bestätigt damit Victors Auffassung, ein kompletter Vollidiot zu sein; Troy muss Martha schonend beibringen, dass ihr Zukünftiger voll unter Drogen steht. Doch noch wichtiger ist: Wie lässt sich das vor den Trauergästen verbergen? Daniels Freund Justin ist eigentlich nur auf der Beerdigung, weil er mal was mit Martha hatte und nun hofft, erneut zu punkten. Er hält sich für einen coolen Womanizer, doch da ist er so ziemlich der Einzige. Last but not least ist trifft auch Onkel Alfie ein - den Terror auf Rädern - der von seinem Rollstuhl aus allen das Leben zur Hölle macht. Ein Gast gibt jedoch allen Anwesenden ein Rätsel auf: niemand kennt ihn und niemand hat ihn eingeladen!
Die Abschiedszeremonie und Daniels Trauerrede haben kaum begonnen, als der in anderen Sphären schwebende Simon sich plötzlich einbildet, dass sich etwas im Sarg bewegt. Beim folgenden Gerangel knallt der Sarg inklusive Leichnam auf den Boden. Die Trauergäste sind entsetzt, der Pastor unterbricht die Feier, doch es kommt noch viel schlimmer. Der Unbekannte offenbart Daniel in einem Nebenraum seine Identität und entpuppt sich als der heimliche Geliebte seines Vaters. Und das kann er auch noch mit einer ganzen Reihe pikanter Fotos beweisen! Als wäre das allein noch nicht genug, verlangt der dreiste Lover ein stattliches Sümmchen Schweigegeld. Andernfalls will er die Bilder in der Trauergesellschaft herumzeigen. Daniels Eigenheim rückt in immer weitere Ferne. Jetzt muss Robert helfen.
Während Daniel versucht, die Vergangenheit seines Vaters vor allen anderen zu verbergen, Troy seine Pillendose sucht, die im Chaos verloren gegangen ist und Martha sich gegen Justins plumpe Annäherungs-versuche zur Wehr setzen muss, klettert Simon aufs Dach - nackt! Nur der mürrische Onkel Alfie freut sich, dass endlich mal was los ist. Daniel hat derweil seinen Bruder ins Vertrauen gezogen, der vorschlägt, den Fremden mit Gewalt aus dem Verkehr zu ziehen, bis die Beerdigung vorüber ist. Gesagt, getan. Weil der gefesselte und geknebelte Peter jedoch keine Ruhe gibt, geben sie ihm ein paar Valium, die Howard im Garten gefunden hat ...
Brillante Dialoge und zwerchfellerschütternde Pointen - eine rabenschwarze Komödie!

Quelle: Concorde

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Quelle: Concorde

Darsteller:  Jane Asher   als Sandra
  Ewen Bremner   als Justin
  Peter Dinklage   als Peter
  Daisy Donovan   als Martha
  Peter Egan   als Victor
  Rupert Graves   als Robert
  Keeley Hawes   als Jane
  Matthew Macfadyen   als Daniel
  Kris Marshall   als Troy
  Andy Nyman   als Howard
  Alan Tudyk   als Simon
  Peter Vaughan   als Onkel Alfie
 
Regie:  Frank Oz  
Buch:  Dean Craig  
Kamera:  Oliver Curtis  
Produzent:  Share Stallings  
  Laurence Malkin  
  Diana Phillips  
 

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