DVD (Extended Version) Leihvideo

Stiefbrüder

Absurder Slapstickspaß von den Machern von "Ricky Bobby- König der Rennfahrer", in dem zwei erwachsene Männer das Kind im Manne entdecken, als sie als Stiefbrüder zusammenziehen müssen.


Stiefbrüder (Extended Version)

Leihvideo

Erhältlich seit:
22.01.2009

Originaltitel: Step Brothers

Komödie

USA 2008
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Will Ferrell
John C. Reilly
Richard Jenkins

Regie: Adam McKay
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Rabiate Nesthocker: Das "Ricky Bobby"-Team Will Ferrell und John C. Reilly entdeckt das Kind im Manne und liefert sich ein Slapstick-Duell.

Zwei Männer allein daheim (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Zwei Männer allein daheim (Foto: Sony Pictures)

Wenn die beiden begnadeten Komiker Will Ferrell und John C. Reilly loslegen, sind sie wirklich unschlagbar: Mit "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" zogen sie aus, um der Welt das Lachen zu lehren. Nun sind sie zwei Erwachsene, die heftig pubertieren - und damit kennt sich Erfolgsproduzent Judd Apatow ("Jungfrau (40), männlich, sucht ..." bestens aus.

Nichts ist schräger als Fiktion - außer vielleicht der Geschichten, die das Leben so schreibt. Muttersöhnchen Brennan (Ferrell) wohnt noch bei seiner Erzeugerin Nancy (Mary Steenburgen) und hat es sich mit seinen 39 Lenzen im Hotel Mama verdammt bequem eingerichtet. Ein Jahr älter ist Dale (Reilly), lässt sich von seinem Vater Robert (Richard Jenkins) nicht minder verhätscheln und hat Zeit seines Lebens auch noch nie gearbeitet. Die verzogenen Nesthocker denken gar nicht daran, ihre Privilegien aufzugeben. Bis sie das Schicksal zusammenführt - und das wird keine angenehme Kollision!

Die Stiefbrüder müssen sich ab jetzt ein Zimmer teilen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Stiefbrüder müssen sich ab jetzt ein Zimmer teilen (Foto: Sony Pictures)

Plötzlicher Zuwachs

Denn als sich ihre beiden "alleinerziehenden" Eltern begegnen, prompt verlieben und konkrete Heiratspläne schmieden, ist es um ihr persönliches Schlaraffenland geschehen. Die bislang wohlbehüteten Einzelkinder sehen sich einer unliebsamen Herausforderung konfrontiert: einem Stiefbruder!

Nun heißt es: Der Feind im meinem Bett - beide müssen ein Zimmer teilen und werden zu erbitterten Konkurrenten, die sich wie Kleinkinder rabiate "Tom & Jerry"-Scharmützel liefern, was zu einer unwahrscheinlicher Folge von absurden Slapstick-Einlagen führt. Tödlich genervt stellen ihnen ihre Eltern ein Ultimatum, doch da sind die Streithähne längst vereint, um ihr Revier gemeinsam zu verteidigen.

Mama und Papa sind frisch verliebt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Mama und Papa sind frisch verliebt (Foto: Sony Pictures)

Midlife oder Pubertät?

Von aberwitzig bis drastisch reicht die ausgefeilte Gag-Spanne, bei der Lachtränen unvermeidbar sind. Kindsköpfe, die statt einer Midlife-Crisis Pubertätsprobleme bewältigen - eine Prämisse, die Adam McKay erfolgreich aus dem französischen Hit "Tanguy" übernimmt, aber zu einer gnadenlos verschärften Non-Stop-Comedy auffrisiert.

Stiefbrüder (Extended Version)

Will Ferrell und sein bewährter Komikerkompagnon John C. Reilly spielen Stiefbrüder, die als 40-jährige Nesthocker statt einer Midlife-Krise immer noch Pubertätsprobleme zu bewältigen haben.

Das unverwüstliche "Knack & Back"-Team blödelt sich nach "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" erneut durch eine absurd alberne Slapstickfarce. Ebenfalls erneut mit von der Partie ist Regisseur Adam McKay (der mit Ferrell außerdem noch "Der Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy" realisierte), wobei das Drehbuch diesmal nicht nur von ihm und Ferrell ausgeheckt wurde, sondern auch Reilly ("Walk Hard") seinen Senf mit dazu geben durfte. Des weiteren tritt der derzeit allseits angesagte Comedyking Judd Apatow als Produzent in Erscheinung, womit die bereits ohnehin geballte infantile Männerpower noch im Quatsch-Quadrat potenziert wird. Seiner Erfolgsformel von "Jungfrau (40), männlich sucht" und "Beim ersten Mal" entsprechend wird der Humor vorrangig aus dem Umstand gemolken, dass sich erwachsene Männer wie unvernünftige Teenager benehmen. "Die Stiefbrüder" geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sich die beiden Protagonisten in bestem Männeralter zeitweise wie verzogene Kleinkinder aufführen.

Brennan Huff (Ferrell) und Dale Doback (Reilly) machen zwangsläufig Bekanntschaft, als ihre Eltern (Mary Steenburgen und Richard Jenkins) sich ineinander verlieben und heiraten. Obwohl beide um die 40 sind, sitzen sie ihren Eltern auf der Pelle und leben fortan gemeinsam unter einem Dach. Zwischen den in jeder Hinsicht extrem ähnlichen Stiefbrüdern ist erstmal ausgiebig Kleinkrieg angesagt, bei dem sie sich gegenseitig Possen spielen und Prügel verabreichen. Nach überstandener Beschnupperungsphase wandeln sie sich in beste Freunde, die alles gemeinsam machen, sei es gemeinsam in die Kloschüssel zu pinkeln oder sich im Baumhaus mit Pornoheftchen zu verlustieren. Die beiden Dauerversager träumen von einer Musikkarriere als Rapper, bis ihren Eltern der Kragen platzt und sie das Ultimatum erhalten, endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Zwar werden sie nun Knall auf Fall erwachsen, doch der Spaß hat deswegen noch längst kein Ende.

Auf der Suche nach neuen Humorhorizonten lassen die Macher keine groteske Gelegenheit aus, um mit aberwitzigen Einfällen und vulgären Tieffliegern um sich zu werfen. Angedeuteter Genuss von Hundekot und ein entblößter Hodensack gehören zum Nonstop-Angriff von hart gesottenen visuellen Gags, obszöne Sexwitzchen sind Pflichtprogramm. Angestammte Fans werden die extrem überspitzte Coming-of-Age-Story selbstverständlich weniger als säuisch, denn als saulustig empfinden. ara.

Darsteller:  Will Ferrell   als Brennan Huff
  John C. Reilly   als Dale Doback
  Richard Jenkins   als Robert Doback
  Adam Scott   als Derek
  Mary Steenburgen   als Nancy Huff
  Kathryn Hahn   als Alice Huff
  Andrea Savage   als Denise
  Logan Manus   als Chris Gardoski
  Axel Malzacher   als Derek Huff
 
Regie:  Adam McKay  
Buch:  Adam McKay  
  Will Ferrell  
Musik:  Jon Brion  
Kamera:  Oliver Wood  
Produzent:  Judd Apatow  
  Jimmy Miller  
 

Stiefbrüder (Extended Version) in der Fotoshow

 

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