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Stigmata

Horrorschocker in der Tradition von "Der Exorzist", in der Patricia Arquette die Wundmale Christi erfährt.


Stigmata

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Erhältlich seit:
02.10.2006

Horror

USA 1999
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

Patricia Arquette
Gabriel Byrne
Jonathan Pryce

Regie: Rupert Wainwright
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Stigmata

Die lebenslustige Frankie bekommt eines Tages von ihrer Mutter einen Rosenkranz geschenkt - ein Präsent, das ihr Leben für immer verändern wird. Denn plötzlich wird Frankie Opfer übernatürlicher Mächte, wird von Krämpfen geschüttelt und beginnt, aus Wunden an den Handgelenken zu bluten. Der Vatikan beauftragt den Priester und Wissenschaftler Andrew Kiernan damit, das Phänomen zu untersuchen. Dieser erkennt schon bald, dass sich Frankie in Lebensgefahr befindet. Doch da entbindet der Vatikan Kiernan wieder von seinem Auftrag...

Blutrünstiger Gruselschocker, für den sich Ex-Werbefilmer Rupert Wainwright sowohl beim Horror-Klassiker "Der Exorzist" als auch beim klerikalen Verschwörungsplot von "Der Name der Rose" Anleihen genommen hat. Für reichlich Gänsehaut sorgen verstörende Bildkompositonen und ein düsterer Soundtrack, der von Smashing-Pumpkins-Frontman Billy Corgan stammt. Nicolas Cages Ex-Gattin Patricia Arquette brilliert als leidgeprüftes Opfer ebenso wie Gabriel Byrne, der nach seinem Teufels-Part in "End of Days" hier die Seite gewechselt hat. Die Horror-Fangemeinde wird sich dieses Genre-Gustosstück sicher nicht entgehen lassen.

Stigmata

Die Gruselwelle rollt und rollt und rollt. Nach den sensationellen Erfolgen von "The Blair Witch Project" und "The Sixth Sense" steht eine ganze Armee von übernatürlichen Thrillern Gewehr bei Fuß, Lichtspielhäuser in Geisterbahnen zu verwandeln. Einer davon ist die unverhohlene "Exorzist"-Imitation "Stigmata", in der Patricia Arquette ("Lost Highway") als partyfreudige Friseuse plötzlich die Wundmale Christi an ihrem Körper trägt und damönisch besessen wird.

Der obligatorische Prolog von fernen Landen, in denen das Unheil generell seinen Ausgang nimmt, zeigt eine Kirche in Brasilien, in der eine Marienstatue Tränen von Blut vergießt. Die Brücke nach Pittsburgh zur lebenslustigen Friseuse Frankie Page wird geschlagen, als sie einen Rosenkranz aus just jenem Gotteshaus von ihrer reisenden Mutter zugeschickt bekommt. Während sich Frankie in ihrem weiträumigen, mit unzähligen Kerzen stimmig beleuchteten Apartment in der Badewanne entspannt, wird sie plötzlich von einer unsichtbaren Macht gebeutelt und zu bruchstückhaften Aufnahmen eines Kreuzigungsrituals werden ihre Handgelenke durchlöchert. Fortan geht es mit ihrem sozialen Status und ihrer Gesundheit rapide bergab, ihre Kollegen und Freunde distanzieren sich von der "suiziden Epileptikerin". Wenig später erfährt Frankie weitere Wundmale. Sie wird in der U-Bahn ausgepeitscht und in der Disco wird ihr mit bluttriefendem Ergebnis eine unsichtbare Dornenkrone aufgesetzt. Inzwischen wurde vom Vatikan der Priester und Wissenschaftler Vater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne spielt in "End of Days" in Kürze auf der Gegenseite mit) zur Untersuchung vor Ort geschickt. Ab der ersten Einstellung beginnt es zwischen Frankie und dem Geistlichen emotional und erotisch zu knistern. Darüberhinaus wird die bedauernswerte Heroine von scheinbar mehreren Wesenheiten besessen, von denen sich eine als Bote eines verstorbenen Priesters entpuppt, der ein verschollenes Manuskript Jesus' übersetzt hatte. Womit sich der Besessenheitsschocker auch noch zum "Der Name der Rose"-ähnlichen Kirchenkonspirationsthriller ausweitet, der dem Zuschauer mit seiner recht einfachen Botschaft weismachen will, daß damit die Grundfeste der katholischen Kirche erschüttert werden könnten.

Arquette schlägt sich in ihrer Rolle recht tapfer und auch der zuverlässige Byrne läßt sich selbst bei albernen Momenten nicht aus der Fassung bringen. Doch Regisseur Rufus Wainwright ("The Sadness of Sex") ist eine gewisse Unerfahrenheit in Sachen Dramaturgie und Spannungsbogen anzumerken. Er verdiente sich seine Meriten mit dem Inszenieren von Werbespots und Musikvideoclips. So kreiert er viele visuell faszinierend symbolträchtige Bildkompositionen, die aneinandergereiht und unterlegt von einem oftmals stark in den Vordergrund tretenden Soundtrack den Vergleich zum abendfüllenden Musikvideo aufdrängen. Für die Musik zeichnet Smashing-Pumpkins-Frontmann Billy Corgan verantwortlich, der sich für seine von atmosphärisch bis schrill reichenden Klangkompositionen wohl ein wenig von Trent Reznors "Lost Highway"-Kompositionen inspirieren ließ. Beim Drehbuch von Tom Lazarus und Rick Ramage verhält es sich in punkto Originalität ähnlich. Sie greifen auf eine Vielzahl von religiösen Motiven (en masse werden Kerzen, Kruzifixe, Kelche, weiße Tauben, Blut- und Wassertropfen, Flammen und Heiligenstatuen zum Einsatz gebracht) und bewährten Horrorstandards (selbst "Wenn die Gondeln Trauer tragen" erfährt eine Referenz) zurück, die ein wenig unverständlich und teils unfreiwillig komisch zu einem präteniösen Klischee-Kaleideskop vermischt wurden. Die Rechnung scheint dennoch aufzugehen: Mit 19,3 Mio. Dollar Einspiel am ersten Wochenende ist "Stigmata" der vierte Gruselschocker in Folge, der für Furore sorgt. ara.

Stigmata

Frankie Page (Patricia Arquette) ist eine lebenslustige junge Frau, die nicht an Gott glaubt. Doch eines Tages verändert sich ihr Leben vollkommen, als sich an ihren Händen und Füßen gefährliche Wunden bilden - die Stigmata. Der Top-Agent des Vatikans, Pater Kiernan (Gabriel Byrne), und der korrupte Kardinal Houseman (Jonathan Pryce) untersuchen den Fall. Bald wird klar, dass hinter den Wundmalen eine Botschaft steckt, die nicht nur die katholische Kirche, sondern auch das Schicksal der Menschheit für immer ändern kann....

Quelle: Fox

Alternatives Filmende, Noch nie gezeigte Szenen, Audiokommentar des Regisseurs, Musikvideo, Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Patricia Arquette   als Frankie Paige
  Gabriel Byrne   als Reverend Andrew Kiernan
  Jonathan Pryce   als Kardinal Daniel Houseman
  Nia Long   als Donna Chadway
  Thomas Kopache   als Reverend Durning
  Enrico Colantoni   als Reverend Dario
  Rade Serbedzija   als Marion Petrocelli
  Dick Latessa   als Reverend Gianni Delmonico
  Portia de Rossi   als Jennifer Kelliho
  Patrick Muldoon   als Steven
  Ann Cusack   als Dr. Reston
 
Regie:  Rupert Wainwright  
Buch:  Tom Lazarus  
  Rick Ramage  
Musik:  Billy Corgan  
  Elia Cmiral  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Produzent:  Frank Mancuso Jr.  

Sly als Zocker-Ass

Sylvester Stallone ist einer von vier professionellen Falschspielern im Gangsterthriller "Shade".

"Die Wahrheit tut weh"<br />Sylvester Stallone

"Die Wahrheit tut weh"<br />Sylvester Stallone

Wenn Hollywood-Produzenten derzeit den Namen Sylvester Stallone hören, schließen sie sich im Büro ein, lassen sich von der Sekretärin verleugnen und rücken mit Sicherheit keinen müden Dollar raus - geschweige denn die Traumgagen, die der Cheframbo früher verdient hat.

Doch zum Glück (?) gibt es da noch mutige Einzelkämpfer wie Ted Hartley: Der verpflichtete den alternden Action-Star mit gescheiterten Charakterfach-Ambitionen jetzt als Profizocker für seinen Gangsterthriller "Shade".

Die Handlung: Im Spielermilieu von L.A. zockt Stallone zusammen mit drei Kumpanen ausgerechnet einen notorisch rachsüchtigen Gangsterboss ab. Das erweist sich als wenig brillianter Einfall mit actionreichen Konsequenzen.

An der Seite von Stallone wird "M:I-2"-Beauty Thandie Newton zu sehen sein, die mit Sly schon im Boxoffice-Hit "Driven" (in Deutschland magere 250.000 Besucher) brillierte. Komplettiert wird das Spielerteam von Gabriel Byrne ("Stigmata") und Stuart Townsend ("Die Königin der Verdammten").

Man darf gespannt sein, ob Sly mit "Shade" mehr als die 35.000 Besucher in die Kinos lockt, die der Copthriller "D-Tox" in den USA mobilisieren konnte - deutscher Kinostart: Fehlanzeige.

Bleibt also zu hoffen, dass Produzent Hartley für sein neues Projekt noch das ein oder andere ungezinkte Ass im Ärmel hat.

 

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Patricia Arquette

Sie ist die gefährliche Blondine, die Femme fatale der Neo-Noir-Thriller und der Troubleshooter, die jeder Beziehung zum Verhängnis...

 

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Gabriel Byrne

Seine Charaktere sind charismatisch, geheimnisvoll und ambivalent, und von ihren Entscheidungen hängt oft das Leben anderer ab. So auch in...