DVD Kaufvideo

Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin!

Tragikomödie zwischen Bauernschwank, Kusturica und Politdrama.


Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin!

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.06.2010

Originaltitel: Nunta muta

Drama

Rumänien/Luxemburg/Frankreich 2008
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12

Meda Andreea Victor
Alexandru Potocean
Valentin Teodosiu

Regie: Horatiu Malaele
Sunfilm Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin!

In einem Dorf im kommunistisch geprägten Rumänien des Jahres 1953 laufen die Vorbereitungen zu einer Hochzeit gerade auf Hochtouren. Doch dann werden sämtliche Festivitäten untersagt. Wegen Stalins Tod hat im Land Staatstrauer zu herrschen. Weil sich die Bewohner aber ihre Feier nicht verderben lassen wollen, setzen sie alles daran, das gestrenge Verbot zu unterwandern. Mit fatalen Folgen. Denn wenig später wird das abtrünnige Dorf auf Befehl der Russen dem Erdboden gleichgemacht.

Nach einer wahren Begebenheit inszenierte der rumänische Schauspieler Horatiu Malaele ("Der Stellvertreter") eine Tragikomödie mit politischen und makabren Untertönen. Höhepunkt ist dabei die Hochzeitsfeierlichkeit, die tatsächlich in aller Stille zelebriert wird, bis diese eine geräuschvolle Blähung durchbricht. Das Werk, das im Programm des Filmfest München 2009 lief, erinnert an ein Kuriositätenkabinett, das mit seinen einzigartigen Charakteren einem Drehbuch von Emir Kusturica oder gar Federico Fellini entsprungen zu sein scheint.

Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin!

Regiedebüt des rumänischen Schauspielers Horatiu Malaele, der nach einer wahren Begebenheit eine Tragikomödie mit politischen wie makabren Untertönen präsentiert.

Durch Filme wie Cristian Mungius "4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage", der 2007 den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Beste Regie erhielt, hat das rumänische Kino zuletzt wieder mehr internationale Aufmerksamkeit erlangt. Diese wird sich nun mit "Stille Hochzeit" fortsetzen.

Das Regiedebüt des in seiner Heimat extrem populären Schauspielers Horatiu Malaele ("Der Stellvertreter") beeindruckt durch seine originelle Bildsprache und den unkonventionellen Plot, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Im Zentrum steht ein Dorf im kommunistisch geprägten Rumänien des Jahres 1953, in dem gerade die Vorbereitungen zu einer Hochzeit auf Hochtouren laufen. Doch dann werden plötzlich sämtliche Festivitäten untersagt. Wegen Stalins Tod hat im ganzen Land Staatstrauer zu herrschen. Weil sich die Dorfbewohner aber ihre Feier nicht verderben lassen wollen, setzen sie alles daran, das gestrenge Verbot zu unterwandern.

Diese titelgebenden, in aller Stille durchgeführten Hochzeitsfeierlichkeiten sind zweifellos der komische Höhepunkt in einer Tragikomödie mit politischen als auch satirischen wie makabren Untertönen. So prostet man sich stumm zu, isst mit den Fingern, weil das Besteck zu laut klappert und muss die Band zum Brautwalzer nur so tun als ob sie spielt. Nachdem dann das gute alte Kinderspiel "Flüsterpost" für Erheiterung gesorgt hat und dem lauten Kuckuck in der Kuckucksuhr kurzerhand der Hals umgedreht wurde, gibt es kein Halten mehr, als einem von mörderischen Blähungen geplagten Gast schließlich ein entsprechend geräuschvoller Furz auskommt. Ausgelassen wird zu lauter Musik getanzt, gejohlt und gegrölt - mit fatalen Folgen. Denn wenig später wird das abtrünnige Dorf auf Befehl der Russen dem Erdboden gleichgemacht.

Eingebettet in eine Rahmenhandlung, in der sich ein Filmteam von heute auf Spurensuche in die Vergangenheit begibt, präsentiert Malaele ein Kuriositätenkabinett, das mit seinen einzigartigen Charakteren einem Drehbuch von Emir Kusturica oder Federico Fellini entsprungen zu sein scheint. Dabei finden hier geballte Lebenslust und tiefste Melancholie ebenso ihren Platz wie sexuelle Freizügigkeit, übermäßiger Alkoholgenuss und handfeste Raufereien, die regelmäßig in großen Versöhnungsgesten enden. Natürlich bekommen auch die russischen Besatzer sowie deren rumänische Mitläufer ihr Fett weg. Ein Film, der Tiefgang besitzt, gleichzeitig an tumbes Bauerntheater erinnert und zuweilen in märchenhafte Sphären abdriftet. lasso.

Darsteller:  Meda Andreea Victor   als Mara
  Alexandru Potocean   als Iancu
  Valentin Teodosiu   als Grigore Aschie
  Alexandru Bindea   als Gogonea
  Ioana Anastasia Anton   als Smaranda
  Luminita Gheorghiu   als Fira
  Serban Pavlu   als Coriolan
  Victor Rebengiuc   als Großvater
 
Regie:  Horatiu Malaele  
Buch:  Horatiu Malaele  
  Adrian Lustig  
Musik:  Alexandru Andries  
Kamera:  Vivi Dragan Vasile  
Produzent:  Vlad Paunescu  
 

Stille Hochzeit - Zum Teufel mit Stalin! in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter