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Stirb langsam 4.0

Vierter Einsatz für John McClane, der sich auf seine alten Tage mit Internet-Terroristen konfrontiert sieht, die die Infrakstruktur Amerikas lahmlegen wollen.


Stirb langsam 4.0

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Erhältlich seit:
01.02.2013

Originaltitel: Live Free or Die Hard

Action

USA 2007
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 16

Bruce Willis
Timothy Olyphant
Justin Long

Regie: Len Wiseman
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Wahre Helden sterben nicht - Bruce Willis zeigt dem Publikum von heute, warum die Actionstars von früher so aufregend und cool wie nie zuvor sind.

John McClane ist immer auf der Hut (Foto: Fox) Großansicht

John McClane ist immer auf der Hut (Foto: Fox)

Es gibt solche und solche Helden - die einen springen in Latexkostümen, mittels Computertricks gedopt über die Leinwand, die anderen kämpfen sich blut- und schweißüberströmt durch die Kulissen und präsentieren handfeste Knalleffekte. Im Zeitalter der CGI-Akteure schienen die Actionstars der 80er und 90er ausgestorben.

Bis zum Jahr 2007. Da ließ Sylvester Stallone, der gerade als Rambo vor der Kamera steht, in "Rocky VI" die Muskeln spielen, und bald schon fällt die erste Klappe für Indiana Jones IV; doch keiner der harten Männer von früher prägte den Actionfilm von heute so sehr wie John McClane. Auf "Stirb Langsam" folgten zwei gelungene Fortsetzungen, der letzte Teil liegt 12 Jahre zurück.

Eine Explosion ist noch lange nicht alles! (Foto: Fox) Großansicht

Eine Explosion ist noch lange nicht alles! (Foto: Fox)

Im Web der Renner

Doch der Trend zu keimfreier Digitalakrobatik ist vorbei, jetzt darf Bruce Willis als hartgesottener Stehaufmann nicht mehr fehlen. Und wie sehr er seinem Publikum gefehlt hat, zeigt sich bereits am Web-Hype. Medienanalysen zufolge wurde "Stirb Langsam 4.0" in Blogs doppelt so häufig erwähnt wie "Spider-Man 3". Kein Wunder, denn solche Bilder hat es in einem Actionfilm lang nicht mehr zu sehen gegeben.

Regisseur Len Wiseman: "Wenn ein Auto durch die Luft fliegt und dann einen Helikopter trifft, meinen die Leute, wir hätten das mit Digitaleffekten gemacht. Dabei war es ein echter Stunt."

McClane holt sich einen Hacker zur Seite (Foto: Fox) Großansicht

McClane holt sich einen Hacker zur Seite (Foto: Fox)

Alles echte Cyber-Action

Dennoch zollt "Stirb Langsam 4.0" dem Webzeitalter Tribut, wie schon an der Titelziffer zu erkennen ist. Diesmal sind die Bösewichte Cyberterroristen, die die gesamte Infrastruktur der USA lahmlegen wollen, und Cop McClane bekommt als Kompagnon einen Hacker (Justin Long aus "Voll auf die Nüsse") zur Seite gestellt. Der Regisseur entstammt selbst einer neuen Kinogeneration.

Bruce Willis wurde auf Wiseman aufmerksam, als er sich dessen digital aufgemotztes Fantasyspektakel "Underworld" anschaute. Zufälligerweise hatte der Filmemacher in seinen Jugendjahren eine Amateurversion des ersten "Stirb Langsam" nachgedreht, sodass er sich diesem Erbe besonders verpflichtet fühlte. Maggie Q ("Mission: Impossible 3") als Terroristin dagegen zeigte erst falsche Scheu: "Ich hatte Angst, ich könnte bei den Kampfszenen Bruce Willis verletzen". Doch dann legte sie richtig los: "Das ist doch 'Stirb Langsam', oder?"

Stirb langsam 4.0

Zwölf Jahre Pause seit Teil drei haben Bruce Willis gutgetan: "Stirb langsam 4.0" setzt auf klassische Action und coole Sprüche, ist aber stets hochmodern und auf der Höhe der Zeit.

Der Cop ist der Alte, aber das Bedrohungsszenario ist neu. Musste John McClane bei seinen nicht immer ganz freiwilligen Einsätzen bislang ein Hochhaus, einen Flughafen und zuletzt immerhin New York retten, stehen im vierten Teil der bahnbrechenden Actionreihe, die Willis einst zum Superstar machte und den modernen Actionfilm, wie wir ihn heute kennen, begründete, nun die ganzen Vereinigten Staaten und mit ihr Demokratie und Freiheit auf dem Spiel. Ein Cyberterrorist legt diesmal mit kühlem Kalkül und ausgeklügeltem Plan per Knopfdruck eine ganze Nation auf Eis. Und hat dabei natürlich nicht damit gerechnet, dass er es mit John McClane zu tun bekommen könnte, für den der Routineauftrag, einen jungen Hacker zur Befragung zum FBI zu bringen, alsbald zum Abenteuer seines Lebens wird. Weil er - ganz old school - nichts auf technische Mätzchen gibt, sondern auf Muskeln, lässige Ansagen, Blut, Schweiß, Tränen und ein bisschen Classic Rock (Creedence Clearwater Revivals Anti-Vietnamkrieg-Hymne "Fortunate Son"!) setzt, ist er der Einzige, der die kaltblütige Operation des von "Deadwood"-Star Timothy Olyphant gespielten Masterminds stoppen kann. Während sich um den Helden also die Autoberge, ein Meer von Scherben und Leichen seiner Widersacher türmen, kann er auf die Hilfe des von Justin Long mit Enthusiasmus gespielten Hackers, Kevin Smith als Computergenie Warlock und schließlich auch seiner Tochter, die - ganz die Mama - lieber "Gennaro" als "McClane" genannt werden will, vertrauen. Gerade in der ersten Stunde ist "Stirb langsam 4.0" an Intensität kaum zu überbieten. Um die Action immer weiter steigern zu können zu einem regelrechten Inferno mit einstürzenden Brücken und Nahkampf zwischen Stealth-Bomber und McClane auf dem Dach eines Lkw, lässt Regisseur Len Wiseman ("Underworld") in der zweiten Hälfte jeglichen Anflug von Realismus, Logik und auch die alte Actionschule weit hinter sich, bis die mit Zitaten und Verweisen auf die bisherigen "Die Hard"-Filme prall gefüllte Materialschlacht vor allem einer Fortführung von "True Lies" ähnelt: Dass John McClane hier mit rasiertem Charakterschädel eher eine ikonische Funktion ausübt, als sich wie ein Mensch aus Fleisch und Blut anzufühlen, verstärkt den Eindruck der Verfilmung eines Comics - auch wenn es diesen Comic gar nicht gibt. Damit opfern die Produzenten den Charme und die Glaubwürdigkeit der ersten Filme, stellen aber sicher, dass der erste "Stirb langsam" des neuen Jahrtausends es mühelos mit den anderen Big-Budget-Kolossen der Saison aufnehmen kann. Mit einem entscheidenden Unterschied: Bruce Willis hat die besseren Sprüche auf Lager. ts.

Stirb langsam 4.0

Yippie-Ya-Yeah
Am Wochenende des 4. Juli droht ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten, der die komplette Nation lahmlegen soll. Die mysteriöse Gestalt, die hinter diesen Plänen steckt, hat alles perfekt geplant - aber sie hat nicht mit McClane gerechnet - einem "analogen" Cop der alten Schule.

Es ist der Beginn des Feiertags, aber der New Yorker Polizeidetektiv McClane (Bruce Willis) feiert nicht. Er hatte gerade wieder eine Auseinandersetzung mit seiner Tochter Lucy, die zum College geht, und dann erhält er einen Routinejob: Er soll den jungen Hacker Matt Farrell (Justin Long) für ein Verhör zum FBI bringen. Aber bei McClane driftet das Normale häufig ins Außergewöhnliche ab - und er gerät mal wieder zur falschen Zeit an den falschen Ort.

Mit Farrells Hilfe begreift McClane allmählich, was das zunehmende Chaos um ihn herum bedeutet. Ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten, der die komplette Nation bedroht, zeichnet sich ab. Die mysteriöse Gestalt hinter diesem Plan, Thomas Gabriel (Timothy Olyphant), ist McClane bei der Umsetzung seines unglaublichen Vorhabens immer einige Schritte voraus.

Quelle: Fox

Ein analoger Held in einer digitalen Welt: Making-of "Stirb Langsam 4.0"
FOX Movie Channel präsentiert: "FOX Klassiker"
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Hinter den Kulissen mit Guyz Nite
Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Bruce Willis   als John McClane
  Timothy Olyphant   als Thomas Gabriel
  Justin Long   als Matt Farrell
  Cliff Curtis   als Bowman
  Maggie Q   als Mai Lihn
  Jeffrey Wright   als Victor Pope
  Mary Elizabeth Winstead   als Lucy McClane
  Yancey Arias   als Agent Johnson
  Yorgo Constantine   als Russo
  Jonathan Sadowski   als Trey
  Kevin Smith   als Warlock
  Cyril Raffaelli   als Rand
  Chris Palermo   als Del
  Sung Kang   als Raj
  Zeljko Ivanek   als Molina
  Christina Chang   als Taylor
  Jake McDorman   als Jim
 
Regie:  Len Wiseman  
Buch:  Mark Bomback  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Simon Duggan  
Produzent:  Bruce Willis  
  Michael Fottrell  
  John McTiernan  

"24"-Kinofilm hat Drehstart im April

Überlänge? Dagegen war selbst Peter Jackson harmlos!

Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox) Großansicht

Kiefer Sutherland alias Jack Bauer kann schon mal zielen üben: Der "24"-Kinofilm kommt! (Foto: Fox)

Der Clou an der Kultserie "24" ist, dass die Action um Top-Agent Jack Bauer komplett in Echtzeit abläuft. Das stellt die geplante Kinoverfilmung natürlich vor eine echte Herausforderung. Doch wer nun einen Kinosessel-Marathon von der Dimension "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" fürchtet, der sei beruhigt. Der "24"-Film verabschiedet sich vom Konzept der TV-Serie und verdichtet das Geschehen auf zwei Stunden.

Was genau in diesen 120 Minuten passieren wird, steht allerdings noch immer in den Sternen. Jungautor Mark Bomback, der nach "Stirb langsam 4.0" auch für den zweiten "Wolverine"-Film und das Remake von "Total Recall" engagiert wurde, schreibt derzeit noch fieberhaft am Drehbuch. Unklar ist auch, wer Bombacks Ideen zum Leben erwecken soll. Denn nach dem Ausstieg von Tony Scott wird auch weiter ein Regisseur gesucht.

Trotzdem hat Filmriese Fox nun einen Termin für den Drehbeginn des "24"-Kinofilms festgelegt - im April 2012 soll die erste Klappe fallen. Warum ausgerechnet dann? Ganz einfach: Weil da eine Lücke im ansonsten prall gefüllten Terminkalender von Hauptdarsteller Kiefer Sutherland frei ist. Denn bei allen offenen Fragen zum Projekt ist eins zumindest klar: Ohne den Serienhelden läuft gar nichts. Alles andere wird sich finden.

Schlafkissen für den Kinosessel?

Indes weiß selbst Sutherland offenbar noch keine Details. Er kündigte einmal an, der "24"-Film werde in Prag spielen, später erwähnte er dann Tokio. Die Idee, Jack Bauer im Ausland ermitteln zu lassen, wird aber offenbar auf jeden Fall umgesetzt. Darum scherzte Kiefer Sutherland auch: "Gut, dass wir den Film nicht auch in Echtzeit drehen - mehrere Stunden Flug von den USA aus wären echt langweilig anzusehen gewesen…"

 

Stirb langsam 4.0 in der Fotoshow

 

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