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Stirb langsam: Jetzt erst recht

Der New Yorker Polizist John McClane bekommt Ärger mit einem verrückten Bombenleger, dem Bruder des Terroristen Gruber aus Teil eins. Im dritten Teil der bombenstarken Actionserie "Stirb langsam" jagt Regisseur John McTiernan seinen Star Bruce Willis durch den gesamten Big Apple.


Stirb langsam: Jetzt erst recht

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Erhältlich seit:
05.03.2009

Originaltitel: Die Hard with a Vengeance

Action

USA 1995
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 16

Bruce Willis
Jeremy Irons
Samuel L. Jackson

Regie: John McTiernan
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Im dritten Teil der bombenstarken Actionserie "Stirb langsam" jagt Regisseur John McTiernan seinen Star Bruce Willis durch den gesamten Big Apple

McClane bekommt diesmal göttlichen Beistand von Zeus (Foto: Buena Vista) Großansicht

McClane bekommt diesmal göttlichen Beistand von Zeus (Foto: Buena Vista)

Der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) muss sich mit einer neuen Situation befassen. Denn diesmal ist er nicht der Jäger, sondern der Gejagte. Der Superverbrecher Simon (Jeremy Irons als unvergesslicher Mega-Fiesling) hat den Cop für ein teuflisches Katz-und-Maus-Spiel auserkoren.

Sollte McClane den Befehlen des Kriminellen nicht gehorchen, würde in New York eine Bombe nach der anderen hochgehen. Als der Elektrowarenhändler Zeus (Samuel L. Jackson) per Zufall in die explosive Geschichte hineingezogen wird, wird er zu McClanes Partner wider Willen.

Simon entpuppt sich als eiskalter Racheengel (Foto: Buena Vista) Großansicht

Simon entpuppt sich als eiskalter Racheengel (Foto: Buena Vista)

Bombige Action

Auch der dritte Teil der Actionserie "Stirb langsam" steht seinen Vorgängern in nichts nach. Atemberaubende Verfolgungsjagden, grandiose Stuntsequenzen und fulminante Explosionen sorgen dafür, dass in ganz New York Bombenstimmung im wahrsten Sinne des Wortes herrscht.

Darüber hinaus sorgt Regisseur John McTiernan dafür, dass der staubtrocken-makabere Bruce-Willis-Humor nicht zu kurz kommt. Nicht von ungefähr ein Zuschauer-Hit.

Stirb langsam: Jetzt erst recht

Aller guten Dinge sind drei. Mit einem Knall - im wahrsten Sinne des Wortes - meldet sich der New Yorker Cop John McClane zurück zum explosiven Dienst an vorderster Actionfront. Genrefans dürfen frohlocken: "Stirb langsam - Jetzt erst recht" hält, was der Vorab-Hype versprochen hat. Nur die, die sich ein ähnlich perfekt konstruiertes Spannungsszenario wie im ersten Teil erhoffen, könnten enttäuscht werden. Obwohl erneut das Traumteam Bruce Willis und John McTiernan die Fäden in der Hand hält, dreht sich in der dritten Folge alles nur um Thrills, die sich in einer Geschwindigkeit jagen, daß es einem schier schwindlig wird. Es ist McTiernans Version von "Speed" im Rausch der Gigantomanie. Vergessen ist die klaustrophobische Enge eines Hochhauses oder Flughafens, in denen John McClane als Actionheld des kleinen Mannes megalomanische Terroristen im Alleingang ausschalten mußte. Der Tatort heißt jetzt New York. Für einen obsessiven Perfektionisten wie John McTiernan ein Freibrief für eine Flut von Sequenzen, wie man sie in der Geschichte des Actionfilms - und von New York! - noch nicht gesehen hat. Autojagden durch den Central Park, Lastwagenverfolgungen durch das unterirdische Bewässerungssystem, todesmutige Sprünge auf fahrende U-Bahnen und von Brücken und immer wieder Explosionen: in Kaufhäusern, U-Bahnhaltestellen, auf Schiffen. McTiernan erhebt die Kakophonie zur Kunstform. Mit dem kompromißlosen Einsatz der Steadicam und handgehaltener Kameras versetzt er den Zuschauer ins Zentrum der Action direkt neben Bruce Willis. Ein gewagter Schritt, der sich auszahlt: Bei seinem Kampf gegen den genialen Verbrecher Simon, der McClane per Telefon mit schier unlösbaren Aufgaben quer durch die Acht-Mio.-Metropole hetzt, ist man immer hautnah dabei. Natürlich ist die 24-Stunden-Odyssee, die mit einer der schönsten und witzigsten Szenen des Films in Harlem beginnt, nur eine Finte des Gangstersuperhirns: Während die Polizei mit Bombendrohungen auf Trab gehalten wird, räumt Simon mit seinen Vasallen das größte Goldlager New Yorks aus. Den Raub drehte McTiernan mit einer Mischung aus Eleganz, Militarismus und Zielstrebigkeit derart stylish, als würde Leni Riefenstahl ein David-Bowie-Konzert in Szene setzen. Der Unterschied zwischen Oberbösewicht Jeremy Irons, der seine Männer dirigiert wie ein exaltierter Rockstar, und dem lakonischen Willis, der sich schicksalsverachtend in jede noch so absurde Gefahr stürzt, könnte nicht größer sein. So hoch die Actionwellen auch schlagen mögen, die Höhepunkte sind die aberwitzigen gemeinsamen Szenen von Willis und seinem "Pulp Fiction"-Kollegen Samuel L. Jackson, der als widerwilliger Sidekick fast alle Lacher auf seiner Seite hat. Und das ist die eigentliche Stärke von "Stirb langsam - Jetzt erst recht": Selbst, wenn die Handlungsfäden in McTiernans Materialschlacht verloren gehen und die Figuren zu Abziehbildern geraten, ist es die menschliche Interaktion, die einen mitreißt. Das ist das untrügliche Merkmal für einen Film, der nicht unbedingt gut sein will, sondern für grandiose Sommerunterhaltung mit Blockbuster-Potential sorgt, die keine Sekunde langweilt und immer wieder verblüfft. ts.

Darsteller:  Bruce Willis   als John McClane
  Jeremy Irons  
  Samuel L. Jackson  
  Graham Greene  
  Colleen Camp  
  Larry Bryggman  
  Anthony Peck  
  Nick Wyman  
  Samantha Phillips  
 
Regie:  John McTiernan  
Buch:  Jonathan Hensleigh  
Musik:  Michael Kamen  
Kamera:  Peter Menzies jr.  
Produzent:  Michael Tadross  
  John McTiernan  

Ben Affleck als Sohn von Bruce Willis

Für "Stirb Langsam 4" kehrt Haudegen John McLane zurück auf die große Leinwand. Doch inzwischen ist der Action-Veteran in Rente gegangen und braucht tatkräftige Unterstützung.

Dreamteam Ben Affleck und Bruce Willis (Foto: Quelle) Großansicht

Dreamteam Ben Affleck und Bruce Willis (Foto: Quelle)

Schon bei seinem letzten Abenteuer hatte John McLane alias Bruce Willis einen Partner. Als Elektrowarenhändler Zeus machte Samuel L. Jackson zusammen mit dem ehemaligen Einzelkämpfer Jagd auf Bombenleger Simon. Für "Stirb Langsam 4" wünscht sich Bruce Willis nun einen neuen Gefährten: Ben Affleck.

Der Schauspieler, der sich bereits in Filmen wie "Spurwechsel", "Der Anschlag" und "Paycheck" als Actionstar bewährt hat, soll den Sohn von Cop John McLane spielen. Bruce und Ben retten die Welt bereits zusammen in "Armageddon - Das jüngste Gericht". Damals kam der Actionveteran so gut mit Affleck aus, dass er unbedingt wieder einen Film mit ihm drehen wollte.

Wie der Vater, so der Sohn

Schon für den Kriegsthriller "Tränen der Sonne" schlug Hauptdarsteller Willis seinen Lieblingskollegen Affleck vor, doch erst jetzt lässt der volle Terminkalender der beiden Hollywood-Stars eine zweite Zusammenarbeit zu.

Und wenn Ben sich nicht von einem energischen Bruce unterbuttern lässt, könnte er eines Tages sogar die Nachfolge von John McLane antreten. Mal sehen, was die Fans dazu sagen...

 

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Star

Bruce Willis

Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...

 

Star

Jeremy Irons

Mit einer Doppelrolle als französischer Leutnant und als der ihn im Film spielende Schauspieler wurde der Engländer Jeremy Irons (geb. 1948)...