DVD (2 DVDs) Kaufvideo

Störtebeker

Zweiteiliger TV-Abenteuerfilm um den berühmt-berüchtigten Piraten.


Störtebeker (2 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
18.04.2006

Historienfilm/ Abenteuer

Deutschland 2006
Laufzeit: 178 Min.
FSK: ab 6

Ken Duken
Claire Keim
Frank Giering

Regie: Miguel Alexandre
EuroVideo Bildprogramm

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Filmbewertung


(3 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
Störtebeker (2 DVDs)

Der Freibeuter Klaus Störtebeker musste als Kind die Ermordung seiner Eltern mitansehen. Als Pirat kapert er nun reihenweise die Schiffe der Hanse und bringt schnell den Handelsverbund gegen sich auf. Als er sich in Elisabeth, Tochter eines angesehenen Kaufmanns, verliebt, ist sein Leben mehr denn je in Gefahr. Denn Elisabeth ist seinem Gegner Simon von Wallenrod versprochen. Die Hanse verbündet sich mit der dänischen Königin Margarete und macht Jagd auf den Gesetzlosen.

Der TV-Zweiteiler, der zu Ostern 2006 in der ARD ausgestrahlt wurde, besticht durch seine opulente Ausstattung und sein abenteuerliches Flair. Ken Duken, mittlerweile international gefragter Darsteller und seit 2005 Grimme-Preisträger, spielt den attraktiven Titelhelden, der für seinen Erfolg bei den Frauen und seine Trinkfestigkeit legendär war.

Störtebeker (2 DVDs)

Er war der berühmteste Pirat seiner Zeit, aber außer der Tatsache seiner Hinrichtung ist nichts verbürgt: ein idealer Stoff für einen Abenteuerfilm.

Walter Kärger, der mit "Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone" (2003) offenbar sein Faible für historische Stoffe entdeckt hat, bediente sich für sein Drehbuch zu "Störtebeker" bei der klassischen Tragödie ebenso munter wie beim Piratenfilm. Eine lebenslange Feindschaft mit der Familie von Wallenrod sorgt dafür, dass der Pirat nie zur Ruhe kommt: Der kleine Klaus Brodersen hatte einst hilflos mit ansehen müssen, wie der skrupellose Patrizier (Gottfried John) seine Eltern ermordete. Ein befreundeter Mönch verbarg ihn fortan in einem Kloster; er nannte den Jungen wegen seiner nicht vorhandenen Trinkfestigkeit ironisch Störtebeker ("Stürz den Becher"). Als die Zeit kommt, um Rache zu nehmen, nimmt Klaus den rauflustigen Mönch (Timo Dierkes) kurzerhand mit, muss aber schockiert feststellen, dass seine Kinderliebe Elisabeth (die Französin Claire Keim) ausgerechnet Simon von Wallenrod (Stephan Luca), dem Sohn seines Erzfeindes, versprochen ist.

Natürlich würzt Kärger die Geschichte immer wieder mit Gefechten. Während die Dialoge dem ungeübten Ohr überzeugend zeitgenössisch erscheinen, orientieren sich die Kämpfe eher an der Choreografie von "Matrix". Auch bei der Ausstattung bediente sich die Produktion moderner Hilfsmittel: Ein Schiff ist echt, die anderen stammen aus dem Computer. Erfahrungsgemäß aber steht und fällt selbst solch ein Historien-Epos mit der Hauptfigur, und Ken Duken macht seine Sache gar nicht schlecht. Gerade in den Fechtszenen wirkt er außerordentlich gut; das mehrwöchige Training hat sich ohne Frage ausgezahlt.

Regisseur Miguel Alexandre ("Grüße aus Kaschmir") beweist nicht nur in dem für ihn ungewohnten Genre, sondern auch in einem Zweiteiler dieser Größenordnung (7,5 Millionen Euro) eindrucksvolle Souveränität. Was den Genuss der internationalen Koproduktion, an der neben fünf ARD-Anstalten auch ein halbes Dutzend ausländische Sender beteiligt waren, etwas stört, ist ausgerechnet ihre offenkundige Ausrichtung auf den Weltmarkt: All der Aufwand täuscht nicht darüber hinweg, dass die Nebenfiguren reichlich klischeehaft ausfallen und einheimische Kleindarsteller (gedreht wurde in Litauen) munter mit den Augen rollen. tpg.

Darsteller:  Ken Duken   als Klaus Störtebeker
  Claire Keim   als Elisabeth Preen
  Frank Giering   als Jan Broderson
  Gottfried John   als Konrad von Wallenrod
  Stephan Luca   als Simon von Wallenrod
  Timo Dierkes   als Bruder Wigbold
  Antonio Wannek   als Erik
  Jochen Nickel   als Goedecke Michels
  Miguel Herz-Kestranek   als Hermann Preen
  Gudrun Landgrebe   als Königin Margarete
  Heinz Schubert   als Abt
  Pepa López   als Maria
  Gediminas Storpirstis   als Vater Störtebeker
  Lina Budzzikate   als Mutter Störtebeker
  Jan-Hendrik Kiefer   als Klaus, jung
  Paula Riemann   als Elisabeth, jung
 
Regie:  Miguel Alexandre  
Buch:  Walter Kärger  
Musik:  Dominic Roth  
Kamera:  Peter Indergand  
Produzent:  Stephan Bechtle  
 

Fassungen

 

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Features

 

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