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Stonewall

Episodenhafte Geschichten rund um den New Yorker Szenetreff Stonewall zu Zeiten der legendären Gay Riots, die 1969 zur Gründung der organisierten Schwulenbewegung beitrugen.


Stonewall (OmU)

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Erhältlich seit:
01.12.2004

Drama

USA/Großbritannien 1995
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12

Guillermo Diaz
Fred Weller
Brendan Corbalis

Regie: Nigel Finch
PRO-FUN MEDIA

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Stonewall (OmU)

Ähnlich wie "Patient Zero" ein in diesem Fall nicht unumstrittener Kultfilm für die schwul-lesbische Szene, dessen Komödienpotential und Musical-Einlagen sowie vitale Einarbeitung eines legendären historischen Stoffes den Film auch für andere Zuschauer attraktiv machen. Der während der Montage an AIDS gestorbene Nigel Finch ("Paris is Burning", "The Lost Language of Cranes") erinnert betont subjektiv aus der Sicht einer Drag Queen an Personen, Situationen und Bedingungen, die am 27. Juni 1969 zu den Aufständen rund um das "Stonewall Inn" führten und die Geburtsstunde des modernen Gay Rights Movement bedeuteten.

Geschickt verbindet Finch die politischen Ereignisse (eine Mio. Schwule in New York waren die Basis der Gay Liberation Front) mit einer Liebesgeschichte: Matty Dean, Landei und Dylan für Arme, trifft im Stonewall, einer Mafia-kontrollierten Bar, während einer regulären Polizeirazzia auf die puertorikanische Transen-Lady LaMiranda (wunderbar exaltiert: Guillermo Diaz). Er schließt sich den konservativen, aber ohnmächtigen Mittelklasse-Schwulen und ihren friedlichen Bus-und-Marsch-Demos an, muß aber erkennen, daß der Assimilationsprozeß der falsche ist: Als am 27. Juni eine Razzia zuviel zündet, steht er an der Aufruhrfront.

In der Szene ist "Stonewall" wegen der fehlenden Beteiligung wichtiger Schwulen, Lesben und Transen umstritten, doch der Film macht das wett durch die stets aktuelle Streitfrage: Anpassung oder Protest. Facettenreich in den Liebesmöglichkeiten, z.B. ein Mafioso mit einer schwarzen schwulen Transe, hip in den Playbacks der Transen mit der Musik der Shirelles und Shangri-Las, grandios in der Einbeziehung des Todes von Judy Garland, der mehr Trauer auslöst als die Beziehungskrisen und erkennbar stolz auf seine amüsante Aufarbeitung homosexueller Emanzipation mit dem Resumee: "we're all american as apple pie". ger.

Darsteller:  Guillermo Diaz   als LaMiranda
  Fred Weller   als Matty Dean
  Brendan Corbalis   als Ethan
  Bruce MacVittie   als Vinnie
  Duane Boutte   als Bostonia
  Luis Guzmán   als Vito
  Peter Ratray  
  Dwight Ewell  
  Matthew Faber  
  Michael McElroy  
 
Regie:  Nigel Finch  
Buch:  Rikki Beadle Blair  
Musik:  Michael Kamen  
Kamera:  Chris Seager  
Produzent:  Christine Vachon  
 

Fassungen

 

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Features

 

Star

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