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Strähl


Strähl

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Erhältlich seit:
25.05.2007

Drama/ Kriminalfilm

Schweiz/Deutschland 2004
FSK: ab 16

Roeland Wiesnekker
Johanna Bantzer
Nderim Hajrullahu

Regie: Manuel Flurin Hendry
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Strähl

Rasanter Schweizer Drogenkrimi um einen Ermittler in der Klemme. Toll gespielt, spannend erzählt, krass realistisch inszeniert.

Aus der Schweiz kamen in den letzten Jahren größtenteils Dokumentarfilme in deutsche Kinos. Umso begrüßenswerter, dass "Strähl" nach einer nächtlichen arte-Ausstrahlung doch im Kino landet. Denn die Story um den in der Klemme steckenden Drogenfahnder Strähl (Roeland Wiesnekker) ist rasant, spannend, mitreißend gespielt und von einem ansteckenden krassen Realismus, der Freunde intelligenter Sozialkrimis mit einem Schuss Hoffnung reizen sollte. Besser kann das auch kein "Dogma"-Werk erzählen.

Der selbst auf Entzug stehende und von der Ehefrau verlassene Drogenfahnder Strähl wirft Pillen ein wie die Fixer, die er jagt. Zu Beginn vermasselt er einen Einsatz gegen die die Zürcher Drogenmeile beherrschende Albaner-Mafia und gerät an das Junkie-Pärchen Carol (Johanna Bantzer) und René (Manuel Löwensberg). Als René auf der Flucht aus dem Fenster stürzt, wird Strähl suspendiert und abhängig von dem Paar, das ihn ausnimmt. Strähl, der sich in Carol verliebt hat, handelt auf eigene Faust, um seinen Ruf wiederherzustellen, bringt den jungen Post-Jugo Beko in Lebensgefahr, um an den Großdealer Berisha zu kommen und gerät zwischen alle Fronten, als sich René auf der Toilette der Polizeiwache den Goldenen Schuss setzt. Verhaftet, verhilft Strähl Carol zur Flucht und landet in einem aberwitzigen Showdown mit Handgranate und Heroin.

Nach Dokus und Shorts der erste Spielfilm von Manuel Flurin Hendry, der sich als Erzähltalent erweist und zügig inszeniert, mit der Handkamera Unmittelbarkeit schafft und unaufdringlich Symbole einstreut, so den Piranha, den Strähl in seiner Wohnung hält, oder Carols Smarties-Pillen-Philosophie. Roeland Wiesnekker vermittelt mit Augensäcken wie Teebeutel die Schwere seines Hundelebens, Johanna Bantzer (Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin) ist hinreißend unberechenbare Ausreißerin, ob sie Träumen nachhängt oder Spontan-Sex unter der Dusche genießt. Sollte Programmkinos, Nachtschwärmer und Krimifreunde gleichermaßen locken. ger.

Darsteller:  Roeland Wiesnekker   als Herbert Strähl
  Johanna Bantzer   als Carol
  Nderim Hajrullahu   als Beko Mussafr
  Manuel Löwensberg   als René Wehrli
  Mike Müller   als Ruedi Lautenschlager
  Max Rüdlinger   als Max Brunner
  Raphael Clamer   als Beat Schuppisser
  Elfat Nuhiji   als Hoxha
  Martin Hug   als Dani
  Andrew Mitchell   als Marco
  Jonas Rüegg   als Anz
  Dominique Jann   als Fritz
  Lirie Lushi   als Bekos Mutter
  Adem Kicai   als Berisha
  Alice Flotron   als Vera
  Ingold Wildenauer   als Köbi
  André Seidenberg   als Dr. Arbenz
 
Regie:  Manuel Flurin Hendry  
Buch:  Michael Sauter  
  David Keller  
Musik:  Michael Sauter  
Kamera:  Filip Zumbrunn  
Produzent:  Samir  
  Susann Rüdlinger  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Roeland Wiesnekker

Schweizer Schauspieler. Mit schwerem Blick, unaufgeregter Art und seiner sanft melancholischen Ausstrahlung hat Roeland (sprich:...