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Strajk - Die Heldin von Danzig

Volker Schlöndorffs eindringliches Drama über die Anfänge der polnischen Solidarnosc.


Strajk - Die Heldin von Danzig

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Erhältlich seit:
20.03.2008

Drama

Deutschland/Polen 2006
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12

Katharina Thalbach
Andrzej Chyra
Dominique Horwitz

Regie: Volker Schlöndorff
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Volker Schlöndorffs eindringliches Drama über die Anfänge der polnischen Solidaritäts-Bewegung Solidarnosc.

Agnieszka steht für ihre Rechte ein (Foto: Progress (Central)) Großansicht

Agnieszka steht für ihre Rechte ein (Foto: Progress (Central))

Kranführerin Agnieszka (Katharina Thalbach) will die stetigen Gängeleien auf der Leninwerft in Danzig nicht länger hinnehmen und setzt sich engagiert für mehr Gerechtigkeit am Arbeitsplatz ein. Damit provoziert sie natürlich ihre Entlassung.

Ihre Kollegen wollen diese Entscheidung jedoch nicht auf sich sitzen lassen und stellen ihre Solidarität mit der Kollegin unter Beweis, indem sie in Streik gehen. Die Aktion hat weitreichende Folgen.

Volker Schlöndorffs Chronik der Entstehung der Solidaritäts-Bewegung in Polen greift die Ereignisse auf, die letztlich mit zum Ende des Politregimes beitrugen.

Die Mitarbeiter zeigen sich solidarisch (Foto: Progress (Central)) Großansicht

Die Mitarbeiter zeigen sich solidarisch (Foto: Progress (Central))

Eine wahre Geschichte

Sein passioniertes und mit ehrlichem Glauben realisiertes Drama basiert auf der wahren Geschichte von Anna Walentynowicz. Schlöndorff verzichtet allerdings auf eine biografische Abhandlung und nimmt sich die nötigen künstlerischen Freiheiten, um universell über Courage und den Kampf für Gerechtigkeit zu erzählen.

Strajk - Die Heldin von Danzig

Eine einfache Arbeiterin ist in Volker Schlöndorffs geschichtsträchtigem Drama Auslöser für den historischen Streik auf der Danziger Lenin-Werft und das Herz der Solidarnosc-Bewegung.

Ein Film über Solidarnosc, ein ur-polnisches Thema, ausgerechnet von einem Deutschen inszeniert? Ein ziemliches Wagnis, gegen das die üblichen Bedenkenträger gerne wettern. Aber Volker Schlöndorff schafft es, sich weniger mit Geschichte zu befassen als mit Menschen, die Geschichte machen. Im Vordergrund steht nicht Gewerkschaftsführer und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa, sondern eine unbekannte Frau, die Initiatorin und Drehbuchschreiberin Silke Rene Meyer "in einer Fußnote" entdeckte. Als "Frau auf dem Lautsprecherwagen" wurde sie 1980 vom SPIEGEL betitelt, es war Anna Walentynowicz, eine tapfere Mutter Courage, die am Rad der politischen Entwicklung drehte, eine stille Heldin, eindringlich dargestellt von Katharina Thalbach . Mit ihren 1,56 m fiel die Vorzeigearbeiterin und Heldin der Arbeit, die den Plan zu 270 Prozent (über)erfüllte, nicht gerade auf. Sie lebte bescheiden, zog ihren Sohn allein groß. Auffallend ihr Gerechtigkeitssinn. Der brachte die Kranführerin dazu, die Werksleitung herauszufordern und sich gegen die Vertuschung eines Unfalls zu wehren, der 21 Todesopfer forderte, ein Engagement, für das sie mit ihrer Entlassung aus der Werft zahlt. Auch wenn Schlöndorff mit der Widerständlerin und gläubigen Katholikin keine lebende Person imitiert, sondern eine Kunstfigur kreiert und auch der Darsteller Andrzej Chyra keine Kopie von Lech Walesa ist, geht er die in Polen immer noch als brisant geltenden Ereignisse von 1960 bis 1980 in dieser Mischung aus Dokumentarischem und Fiktionalem sehr realistisch an. Bei der Verfilmung stützt er sich auf biografische Einzelheiten und Original-Materialien, Videoaufnahmen der Solidarnosc-Geschichte, auf Informationen von Unterzeichnern des Danziger Abkommens, Zeitzeugen. Die deutsch-polnische Koproduktion setzt dieser Frau und all denjenigen ein Denkmal, die 1980 auf die Straße gingen und nicht nur materielle Verbesserungen erkämpften, sondern auch ideelle wie das Streikrecht, das Recht zur Gründung einer unabhängigen Gewerkschaft und das Recht auf Meinungsfreiheit. mk.

Strajk - Die Heldin von Danzig

Polen, 1980: Agnieszka ist bescheiden, fleißig und hat sich auf der Lenin-Werft von der Hilfsarbeiterin bis zur Kranführerin hochgearbeitet. Doch die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Als ein Unfall, der mehrere Menschenleben kostete, vertuscht werden soll, lehnt sie sich gegen die Werksführung auf und fordert bessere Arbeitsbedingungen. Prompt wird sie entlassen, doch ihre Kollegen stehen hinter ihr. Was als Streik begann, entwickelt sich zur Solidarnosc-Bewegung, die sich über ganz Polen ausbreitet ...
Angelehnt an den historischen Streik auf der Danziger Lenin-Werft schuf Schlöndorff ein packendes Drama, das vor allem die Menschen in den Mittelpunkt rückt, die sich couragiert gegen die bestehenden Verhältnisse auflehnten. Nominiert für den Golden Globe 2008!

Quelle: Studiocanal

Making of, Interviews mit Volker Schlöndorff und Katharina Thalbach, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Katharina Thalbach   als Agnieszka
  Andrzej Chyra   als Elektriker
  Dominique Horwitz   als Kasimir
  Andrzej Grabowski   als Sobiecki
  Dariusz Kowalski   als Bochnak
  Ewa Telega   als Mirka
  Krzysztof Kiersznowski   als Mateusz
  Maria Maj   als Chomska
  Henryk Golebiewski   als Marek
  Marta Straszewska   als Maria Bochnak
  Barbara Kurzaj   als Elwira
  Wojciech Pszoniak   als Kaminski
  Magdalena Smalara   als Renata
  Wojciech Solarz   als Krzystian (erwachsen)
  Adam Trela   als Jagielski
 
Regie:  Volker Schlöndorff  
Buch:  Andreas Pflüger  
  Sylke Rene Meyer  
Musik:  Jean Michel Jarre  
Kamera:  Andreas Höfer  
Produzent:  Prof. Jürgen Haase  
 

Strajk - Die Heldin von Danzig in der Fotoshow

 

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