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Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Thriller um ein intellektuelles Paar, das im US-Hinterland regelrecht terrorisiert wird.


Straw Dogs - Wer Gewalt sät

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Erhältlich seit:
12.04.2012

Originaltitel: Straw Dogs

Thriller/ Drama

USA 2011
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16

James Marsden
Kate Bosworth
Alexander Skarsgård

Regie: Rod Lurie
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Der erfolgreiche TV-Autor David Sumner zieht mit seiner bildhübschen Frau Amy von Los Angeles ins Haus deren verstorbener Eltern im tiefsten Mississippi. Hier will er das Skript zu einem Stalingrad-Film schreiben, das ihm künstlerische Anerkennung bringen soll. Das Auftauchen der beiden ruft unter den Einheimischen Aggressionen hervor. Besonders Charlie, einst örtlicher Football-Heroe und Beau Amys, stößt sich am Auftreten des Intellektuellen David. Aus kleinen Sticheleien werden handfeste Übergriffe, und schließlich wird Amy vergewaltigt.

Remake von Sam Peckinpahs Klassiker "Wer Gewalt sät". Regisseur Rod Lurie hält sich eng das Original, verlegt jedoch den Schauplatz von Großbritannien nach Mississippi. Geschickt baut er bis zum explosiven Finale die Spannung auf, die idyllischen Bilder Alik Sakharovs stehen dabei im harten Kontrast zur omnipräsenten Gewalt. Kate Bosworth gefällt als sexy Southern Belle, überzeugend mutiert James Marsden zum Racheengel, während Alexander Skarsgård die Muskeln spielen lässt.

Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Furios umgesetzter, nahe am Original Sam Peckinpahs angesiedelter Rachethriller, in dem ein friedfertiger Drehbuchautor die Vergewaltigung seiner Frau blutig rächt.

1971 sorgte Sam Peckinpah mit "Straw Dogs", seiner expliziten Studie über die Mechanismen der Gewalt für Aufregung. Als (wenig kaschierte) Grundlage der modernen Gesellschaft stellte er diese dar, ließ den liebenswerten "Graduate", den "Little Big Man" Dustin Hoffman als harmlosen US-Mathematiker nach der Vergewaltigung seiner Frau zum Amokläufer werden. In Rod Luries ("Rufmord - Jenseits der Moral") nahe am Original angesiedelten Remake schlüpft nun James Marsden, der Mutant Cyclops der "X-Men"-Trilogie, in Hoffmans Part. Drehbuchautor ist Hauptfigur David Sumner diesmal, von Los Angeles zieht er mit Gattin Amy (Kate Bosworth) ins Haus deren verstorbener Eltern im tiefsten Süden der USA. Als Serienautor ist er zum Millionär geworden, nun schreibt er an einem Skript zu einem Stalingrad-Film, das ihm künstlerische Anerkennung bringen soll.

Im Provinznest eckt der bebrillte Intellektuelle überall an. Wegen seines Sechzigerjahre-Jaguar-Cabrios, weil er im Diner mit Kreditkarte seinen Burger begleichen will - "arme Leute zahlen bar!" - und vor allem weil er Amy "gestohlen" hat, die umschwärmte Highschool-Queen, die es zur Schauspielerin gebracht hat und deren Foto über dem Tresen hängt. Im Arm der örtlichen Football-Legende Charlie ("True Blood"-Vampir Alexander Skarsgård) ist sie da zu sehen - und ausgerechnet ihn heuert der naive David an: Er soll mit seinen Kumpels das marode Dach ihrer Scheune neu decken. Langsam baut Lurie die Spannung auf, zeichnet das stimmige Bild einer Hinterwäldergesellschaft, die der restlichen Welt uninteressiert und feindlich gegenüber steht. God's Own Country: Rotwildjagd, Kirche und Football zählen hier, das Wort führt der Ex-Coach (erschreckend: John Woods) und sein Wille ist Gesetz.

Die idyllischen Bilder von "Sopranos"-Kameramann Alik Sakharov täuschen, Mississippi brennt wieder, nichts ist zu spüren vom noblen, glorreichen "Old South". Man ist aggressiv gegen Fremde und Fremdes - Larry Groupés peitschender Score scheint das Blut der tumben Rednecks in Wallung zu bringen. Das Tempo zieht stetig an, aus kleinen Sticheleien werden handfeste Übergriffe. Die Hauskatze hängt im Kleiderschrank, David wird auf der Jagd zurückgelassen, seine Frau ist allein zu Hause. Das Heim der Sumners gleicht plötzlich Stalingrad - ist eingekesselt, belagert. Jetzt werden Hände an Wände genagelt, Glasscherben und die altbekannte Bärenfalle kommen zum Einsatz. Gut füllen die Darsteller ihre Rollen, Bosworth gefällt als sexy Southern Belle, überzeugend mutiert Marsden vom Feingeist zum Racheengel, während Skarsgård viril und optisch ansehnlich die Muskeln spielen lässt. Sam "The Man" Peckinpah wäre mit der Arbeit seines Epigonen wohl höchst zufrieden. geh.

Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Ein junges Paar (James Marsden und Kate Bosworth) zieht in ein idyllisches Städtchen im Süden der USA. Doch ihr Traum vom Paradies verwandelt sich in die Hölle auf Erden, als dunkle Geheimnisse und tödliche Leidenschaften außer Kontrolle geraten. In den Fängen einer brutalen Meute Einheimischer und ihres skrupellosen Anführers (Alexander Skarsgard, TV-Serie True Blood) durchleben sie eine Nacht voller Todesqualen und endlosen Blutvergießens. Die einzige Hoffnung auf Überleben ist noch brutaler zurückzuschlagen. In einer weiteren Hauptrolle: der zweifach Oscar-nominierte James Woods (Bester Hauptdarsteller, Salvador, 1986, und Bester Nebendarsteller, Das Attentat, 1996).

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  James Marsden   als David Sumner
  Kate Bosworth   als Amy Sumner
  Alexander Skarsgård   als Charlie Venner
  Dominic Purcell   als Jeremy Niles
  Laz Alonso   als John Burke
  Willa Holland   als Janice Heddon
  James Woods   als Tom Heddon
  Rhys Coiro   als Norman
  Billy Lush   als Chris
 
Regie:  Rod Lurie  
Buch:  Rod Lurie  
  David Zelag Goodman  
  Sam Peckinpah  
Musik:  Larry Groupé  
Kamera:  Alik Sakharov  
Produzent:  Marc Frydman  
 

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