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Street Fighter

Oberst Guile soll dem größenwahnsinnigen General Bison das Handwerk legen. Zwecks Erpressung von mehreren Milliarden Dollar hat der verrückte General 63 ausländische Geiseln genommen, die er zu liquidieren droht, sollte seiner astronomischen Geldforderung nicht innerhalb von 72 Stunden nachgekommen werden. Nach dem Vorbild des Videogame-Bestsellers "Street Fighter II" entstand dieses comicartige Actionspektakel.


Street Fighter

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Erhältlich seit:
05.03.2009

Fantasy/ Action

USA 1994
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Jean-Claude van Damme
Raul Julia
Ming-Na

Regie: Steven E. de Souza
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Street Fighter

Oberst William Guile soll dem größenwahnsinnigen General Bison das Handwerk legen. Zwecks Erpressung von mehreren Milliarden Dollar hat der verrückte General 63 ausländische Geiseln genommen, die er zu liquidieren droht, sollte seiner astronomischen Geldforderung nicht innerhalb von 72 Stunden nachgekommen werden. Oberst Guile, Chef der internationalen Friedenstruppe "Allied Nations", macht sich also mit seiner Truppe auf, das im Dschungel gelegene Hauptquartier des Diktators zu stürmen.

Mit dem gleichnamigen, erfolgreichsten Videospiel aller Zeiten als Vorlage gibt der renommierte Drehbuchautor Steven E. de Souza ("Stirb langsam") sein Regie-Debüt. Der Plot kommt ohne besondere Kniffe aus, doch dafür wird mit Action und Spezialeffekten an keiner Stelle gespart. Zu Wasser, zu Land und in der Luft wird gekämpft; mit bloßen Fäusten, mit Hi-Tech-Waffen und mit markigen Sprüchen - besonders Van Damme gibt einige originell-witzige Einzeiler von sich.

Street Fighter

Bisher konnten Filme, die nach populären Videospielen entstanden, weder künstlerisch noch an der Kinokasse überzeugen. Die kostpspielige Extravaganz "Super Mario Bros." und der flache "Double Dragon" waren kolossale Flops. So bedurfte es trotz eines Jean-Claude Van Damme an der Spitze der beachtlichen Besetzung der geballten Überzeugungskraft - sprich: Übernahme des gesamten 40-Mio.-Dollar-Budgets - der Videospiel-Firma Capcom, um Universal in den USA (in Deutschland besorgt Columbia TriStar den Verleih) zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Eine zukunftsorientierte Investition, die sich lohnen sollte: Immerhin handelt es sich bei "Street Fighter II" um das erfolgreichste Videospiel aller Zeiten mit einem Umsatz von zwei Mrd. Dollar. Nachdem er bei einer im Vorfeld bei Jugendlichen durchgeführten Meinungsumfrage vier weitere Actiongrößen aus dem Feld geschlagen hatte, wurde Jean-Claude Van Damme mit der Rolle des amerikanischen Kampfspezialisten Captain Guile betraut. In Anbetracht seiner letzten Filme "Harte Ziele" und "Timecop" ein Rückschritt auf altes "Bloodsport"-Niveau, aber dennoch eine effektive Besetzung in diesem eher handlungsarmen Actiontrommelfeuer: Guiles Mission besteht darin, 63 gekidnappte UN-Arbeiter aus den Händen des größenwahnsinnigen General Bison (Raul Julia in seiner letzten Rolle) zu befreien. Dessen Kommandozentrale befindet sich in einem pittoresken Tempelgebäude in Südostasien, wo er seine Wissenschaftler die ultimative menschliche Kampfmaschine heranzüchten läßt. Zur multikulturellen Besetzung gehören ganz im Sinne des Spiels u. a. Wes Studi ("Der letzte Mohikaner") als Unterweltboss Sagat und das australische Popmäuschen Kylie Minogue als weibliche Offizierin. Das kunterbunte Actionabenteuer markiert das Regiedebüt des versierten Drehbuchautors Steven E. de Souza ("Stirb langsam", "Nur 48 Stunden"). Viel Wert wurde darauf gelegt, die Gewalttätigkeit der Actionszenen so sehr zu zügeln, daß der "Street Fighter" mit seinem PG- 13-Rating (entspricht einer Freigabe ab 16 Jahren) seiner Hauptzielgruppe zugänglich ist. Kenner des Spiels wird überraschen, daß militärische Feuerwaffenauseinandersetzungen den Vorzug vor Martial-Arts-Kämpfen erhielten und anstatt aufpeitschender Rocktöne ein Easy- Listening-Soundtrack für klangliche Untermalung sorgt. Trotz gewisser Schwächen dürften die Popularität des Titels und die loyale Fangemeinde Van Dammes, dem etliche witzige Pointen in den Mund gelegt wurden, "Street Fighter" zu einem Erfolg an den Kinokassen verhelfen. ara.

Street Fighter

Die Welt am Abgrund: der diabolische Diktator General Bison (Raul Julia) terrorisiert mit seiner gewalttätigen Streitmacht das Land. Über 60 UN-Mitarbeiter hat er bereits als Geiseln, verlangt 20 Milliarden Dollar Lösegeld, der gefährliche Konflikt steht an der Schwelle eines Weltkrieges. Da tritt der Oberbefehlshaber der Alliierten Truppen, Colonel Guile (Jean-Claude Van Damme) mit seiner Elitekämpferin Cammy (Popstar Kylie Minogue) zu einer geheimen Rettungsaktion an. Guile schleust zwei kleine Waffenschieber, die er bei einer Razzia erwischt hat, als Spitzel in die Gang des Waffenhändlers Sagat (Wes Studi) ein. Doch als sich in letzter Minute die Fernsehreporterin Chun-Li Zang (Ming-Na Wen) einmischt, mißlingt der scheinbar perfekte Plan...

Kurzbewertung:
Futuristischer Action-Thriller mit Jean-Claude Van Damme in einer Rolle, die ihm wie auf den Leib geschneidert ist. Knallhart.

Quelle: Sony Pictures

Kommentar von Steven De Souza (Buch/Regie)
Trailer
Making of
Entfallene Szenen
Fotogalerie
BD-Live

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jean-Claude van Damme  
  Raul Julia  
  Ming-Na  
  Damian Chapa  
  Kylie Minogue  
  Sir Simon Callow  
  Roshan Seth  
  Wes Studi  
  Byron Mann  
 
Regie:  Steven E. de Souza  
Buch:  Steven E. de Souza  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  William A. Fraker  
Produzent:  Edward R. Pressman  
  Kenzo Tsujimoto  

Kylie bald wieder im Kino?

Wagt - mal wieder - den Sprung auf die Leinwand: Kylie Minogue

Wagt - mal wieder - den Sprung auf die Leinwand: Kylie Minogue

Ist Kylie Minogue eine gute Schauspielerin? Eine Antwort auf diese Frage zu geben, fiel bislang nicht allzu schwer - finden sich in der ohnehin recht luftigen Filmografie von Australiens Popstar Nummer Eins doch größtenteils Trash-Schmankerl wie "Bud und Doyle - Total bio, garantiert schädlich" oder "Street Fighter".

Doch mit unbedeutenden Nebenrollen ist nun offenbar Schluß: Kylie will demnächst als Leading Lady in dem Kriegsepos "August 5th" den Beweis antreten, dass sie auch auf der Leinwand eine gute Figur macht. Zwar ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern, doch einer der Produzenten hat bereits verraten, dass Minogue mehr als nur Interesse an ihrem Film hat: "Kylie weiß, dass sie jederzeit eine anspruchslose Rolle in einem Hollywood-Blockbuster bekommen könnte. Doch sie will sich selbt beweisen, dass sie mehr kann, als sexy in Hotpants auszusehen."

Ob dieser Film, der wegen unverkennbarer Drehbuchparallelen bereits als britisches "Pearl Harbor" gehandelt wird, dafür der Richtige ist, bleibt allerdings abzuwarten...

 

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Jean-Claude van Damme

Nach einigen Nebenrollen und Jobs als Pizzalieferant, Teppichleger und Taxifahrer ergatterte der europäische Karate-Champion...

 

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Obwohl der Puertoricaner häufig Latin Lover spielte, ist Raul Rafael Carlos Julia y Arcelay, kurz: Raul Julia (1940 - 1994) in Erinnerung als der...