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Studio 54

Sex, Drogen und Disco im Studio 54. Mit ausgefallener Ausstattung und hipper Darstellerriege.


Studio 54

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Erhältlich seit:
08.09.2006

Originaltitel: 54

Komödie/ Drama

USA 1998
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

Ryan Phillippe
Salma Hayek
Neve Campbell

Regie: Mark Christopher
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Studio 54

1979. Shane O' Shea, der in New Jersey ein langweiliges Leben als Tankwart führt, schafft das scheinbar Unmögliche: Der Türsteher des Studio 54, der angesagtesten Disco von New York, läßt ihn passieren. Innerhalb kürzester Zeit avanciert der gutaussehende, charmante und naive Shane vom einfachen Gast zum bewunderten Barmann. Er verliebt sich in die schöne TV-Seriendarstellerin Julie Black, erlebt aufregende Nächte mit Prominenten, konsumiert Koks und Alkohol im Überfluß. Doch dann stürmt die Steuerfahndung das Studio 54...

Mark Christophers wilde Hommage an die zügellose Disco-Ära Ende der Siebziger fängt den Rausch jener Nächte in poppig-bunten, flirrenden Bildern ein, zeigt die Ausschweifungen der damaligen VIPs wie Andy Warhol oder Bianca Jagger und begeistert durch die Besetzung mit populären Jung-Stars. Dabei steht der verführerischen Neve Campbell ("Scream") und der Robert-Rodriguez-Entdeckung Salma Hayek ("Desperado") ein überaus talentierter Ryan Philippe ("Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast") als gutgläubiger Provinzler gegenüber. Der Party-Film des Jahres mit einem großartigen Disco-Classics-Soundtrack.

Studio 54

Sex, Drogen und Disco - in den auslaufenden siebziger Jahren wurde in regelrechter Massenhysterie hedonistischer Exzess bis zum Umfallen zelebriert - vor allem im Studio 54 in Manhattan, dem legendärsten aller Tempel der Dekadenz. Nach Whit Stillmans eloquenter Bourgeoisie-Bestandsaufnahme "The Last Days Of Disco" folgt mit "54" bereits der zweite Versuch, die schrille Ära auf Zelluloid zum Leben zu erwecken. Während sich Stillman auf den Lust und Frust seiner Yuppie-Clique konzentrierte, versteht sich das Regiedebüt von Mark Christopher als Ode an das hemmungslose Lebenshochgefühl in der Prä-Aids-Ära, für das die Traumfabrik Studio 54 für alle Zeiten als Sinnbild dienen wird.

Ähnlich wie bei "Boogie Nights" werden die Geschehnisse aus der Perspektive eines unschuldigen Naivlings (Ryan Phillippe aus "Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast" als Shane O'Shea) geschildert, der dank seiner körperlichen Attribute - in Shanes Fall ein himmlischer Body mit blondgelocktem Engelsgesicht - zum Star in seinem Metier aufsteigt. Für den Neunzehnjährigen ist es die Verwirklichung des amerikanischen Traums, vom ungelenken Prolo-Kid aus New Jersey zum allseits begehrten Bartender im Studio 54 zu avancieren. Aus kaputten Verhältnissen stammend, adoptiert er unter seinen Kollegen bald das Ehepaar Anita (Salma Hayek als Disco-Queen) und Greg (Breckin Meyer) als Ersatzfamilie. Vor von Miramax angeordneten und in der US-Presse vielpublizierten Reshoots unterhielt Shane noch mit beiden ein sexuelles Verhältnis, nun wird seine Bisexualität und sein Wille, Sex als Mittel zum Zweck zu benutzen, bestenfalls dezent angedeutet.

Steve Rubell, Mitbesitzer des 54 und gewiefter Drahtzieher für die Tummelwiese der Reichen, Schönen und Berühmten (Szeneinstitutionen wie Andy Warhol, Truman Capote und Halston dürfen nicht fehlen) wird von Mike Myers ("Austin Powers") in seiner ersten dramatischen Rolle überzeugend porträtiert, vom Drehbuch aber ein wenig klischeehaft gezeichnet: Als tuntenhafte Vaterfigur darf er, zumeist völlig zugedröhnt entweder Buch führen, Geld zählen oder seine Homosexualität offenbaren, während sein Charisma und seine clever eingefädelten gesellschaftlichen Interaktionen hier kaum zum Tragen kommen. Der Abstieg von Rubell und einer gesamten Ära folgt entsprechend rapide und ohne tiefere Reflektion: Die Steuerfahndung kommt den berüchtigten Plastiksäcken voller Geld auf die Spur, Rubell landet im Gefängnis und kommt 18 Monate später katatonisch zur Wiederöffnung als Schirmherr zu einem moralisch gesäuberten Studio zurück. Shane, dessen schwerwiegende Probleme eine gescheiterte Affäre zur TV-Schauspielerin Julie ("Scream"-Girl Neve Campell), Knatsch mit Greg wegen Eifersüchteleien und beißender Spott wegen seiner Ungebildetheit umfassen, kehrt sozusagen rehabilitiert als Student an seine frühere Wirkungsstätte zurück, um Zeuge des traurigen Untergangs zu werden.

Bei knapp 90minütiger Laufzeit bleibt nur wenig Zeit, sich den einzelnen Figuren und Plotsträngen ausführlich zu widmen, so daß die exzentrischen Kostüme und das ausgefallene Produktionsdesign (das Studio wurde detailgetreu rekonstruiert) die eigentliche Attraktion dieses vermeintlich ultimativem Disco-Statement bleiben, in dem es überraschend wenig Disco zu hören gibt. Fans der Musik und Ära im Nostalgiefieber sind somit besser beraten, sich eine Kopie von "Nur Samstag Nacht" zu leihen, in dem die Atmosphäre, das alles machbar ist, solange man sich nicht von der Realität einholen läßt, nach wie vor am besten eingefangen ist. ara.

Studio 54

Für den jungen Tankwart Shane O'Shea wird Ende der 70er Jahre ein Traum wahr, als er zum ersten Mal das legendäre Studio 54 betritt. Dank seines hübschen Gesichts avanciert der naive Jüngling mit den blonden Locken innerhalb kürzester Zeit zum begehrtesten Barkeeper der Szenedisco. Er trifft Stars wie Andy Warhol, Truman Capote oder Grace Kelly, erlebt aufregende Nächte, verliebt sich und konsumiert Koks und Alkohol im Überfluss. Bis eines Tages die Steuerfahndung das 54 stürmt...
Die übersprudelnde Hommage an die wilde Disco-Ära zelebriert mit schillernden Kostümen und gut aufgelegten Darstellern das hemmungslose Hochgefühl der 70er Jahre! Neben Ryan Phillippe als goldlockiger Bar-Engel überzeugt Mike Myers in seiner ersten dramatischen Rolle!

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Ryan Phillippe   als Shane O'Shea
  Salma Hayek   als Anita
  Neve Campbell   als Julie Black
  Mike Myers   als Steve Rubell
  Sela Ward   als Billie Auster
  Breckin Meyer   als Greg Randazzo
  Sherry Stringfield   als Viv
  Ellen Albertini Dow   als Disco Dottie
  Heather Matarazzo   als Grace O'Shea
  Skipp Sudduth   als Harlan O'Shea
  Aemillia Robinson   als Kelly O'Shea
  Lauren Hutton  
  Michael York  
  Daniel Lapaine  
  Ron Jeremy  
 
Regie:  Mark Christopher  
Buch:  Mark Christopher  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Alexander Gruszynski  
Produzent:  Richard N. Gladstein  
  Dolly Hall  
  Ira Deutchman  
 

Studio 54 in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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Ryan Phillippe

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Salma Hayek

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