
In der englischen Grafschaft Yorkshire wird der Waisenjunge Heathcliff auf dem Gut Wuthering Heights großgezogen. Während ihn eine tiefe Freundschaft mit Cathy, der Tochter des Gutsherren, verbindet, wird er von dessen Sohn Hindley gedemütigt. Nach dem Tod des Gutsherrn muß er miterleben, wie Hindley das Gut übernimmt und Cathy sich dem reichen Nachbarn Linton zuwendet. In einer stürmischen Nacht verschwindet er, um Jahre später als reicher Mann zurückzukehren und sich für die ihm angetane Schmach zu rächen.
Unter großem Aufwand entstandene Verfilmung von Emily Brontës klassischem viktorianischen Roman durch William Wyler. Die packende Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod wird durch die düstere, stürmische Atmosphäre der Landschaftsaufnahmen geprägt (die Moore Yorkshires wurden mit importiertem Heidekraut in Südkalifornien nachgebildet). Dem damals in Amerika noch weitgehend unbekannten Laurence Olivier, der in der Hauptrolle glänzt, gelang durch diesen Film auch dort der Durchbruch. Obwohl der Film in sieben Kategorien für den Oscar nominiert war, wurde nur Kameramann Gregg Toland für seine Leistung ausgezeichnet.