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Kaufvideo
Erhältlich seit:
12.06.2003
Originaltitel: The Sweetest Thing
USA 2002
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12
Cameron Diaz
Christina Applegate
Thomas Jane
Regie: Roger Kumble
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Eine Diaz macht den Sommer lautet das Credo dieser romantischen Slapstickkomödie, die auf den Spuren von "Sex and the City" und "Verrückt nach Mary" mit einer Diaz-Show "The Sweetest Thing" in Hollywood feiert. Pünktlich zum Sommeranfang (Start: 20. Juni) bringen sich drei Girls aus San Francisco in Partylaune, locken Bewunderer mit dem Versprechen ihrer Reize, sortieren Fallobst nach Laune in die Losertonne und verlieben sich, wie im Falle von Diaz, dann doch. Mit dieser Besetzung sollte die sommerliche Jagdsaison hoffnungsvoll eröffnet werden.
Worum es im zweiten Spielfilm von Roger Kumble, seit "Eiskalte Engel" im erotischen Kino-Geschlechterkrieg bewandert, vornehmlich geht, klärt ein Rückblick auf "Drei Engel für Charlie". Als Wohnzimmer-Discoqueen, die mit Po-Boogie zwischen den Möbeln hüpfte, schaffte es Cameron Diaz sogar in angesehene Feuilletons. In "The Sweetest Thing" wird dieses süße Hors d'Ouevre zum Hauptgang. Entweder solistisch, wenn Diaz die Straßen von San Francisco hochwackelt oder limitiert bekleidet vor dem Spiegel über die Schwerkraft und ihre Folgen fürs Gewebe jammert. Oder auch im Duo, wenn sie und Filmfreundin Christina Applegate sich "Basic Instinct"-iv über das Discoparkett schieben, am Auto zum Party-Oldie "The Pina Colada Song" die Wäsche wechseln oder in einer Boutique selbstironisch zur "Pretty Woman"- Montage aufrufen. Szenen wie diese und das erkennbare verbindende Motto "Es ist geil, ein Girl zu sein" bilden das Spaßgerüst dieser Komödie, ergänzt von Leihgaben aus dem Archiv der Farrelly-Brüder mit einem thematischen Schwerpunkt über die Begleiterscheinungen von erlebtem oder simuliertem Oralsex. Zweimal betroffen davon ist Selma Blair, der vermeintliche Trauerfall des Girltrios. So bringt sie verlegen einen befleckten Rock zur Reinigung und ist plötzlich peinlich berührter Mittelpunkt, oder hängt am Penis-Piercing ihres dummen, aber sexuell aktiven Waschbrettbauches fest, während wie bei den Zucker-Abrahams-Komödien die ganze Nachbarschaft Gesellschaft leistet. Die Handlung, die diese derbe Situationskomik verbindet, rückt angesichts des Showprogramms der Girls in den Hintergrund. So bleibt es immerhin übersichtlich, wenn Diaz ihren Traummann (Thomas Jane) kennen lernt, von ihm zu fantasieren beginnt, ihn bis zu einer Hochzeit verfolgt, die sich dann als seine entpuppt. Starke Identifikationsgefühle beim weiblichen Publikum sind zu erwarten, wenn intime Einblicke in Frauenbündnisse gewährt, vertraute Erfahrungen humoristisch angesprochen werden und die Macht über Männer ausgekostet wird. Doch in der Opferrolle jammern muss das andere Geschlecht nicht, kann es doch, zwischenmenschlichen Forschungsgeist vorgebend, hier ungeniert Voyeur spielen. Wenn so beide Seiten glücklich werden können, ist als Datemovie auch eine Zuschauermillion denkbar. kob.
| Darsteller: | Cameron Diaz | als Christina Walters | |
|---|---|---|---|
| Christina Applegate | als Courtney Rockliffe | ||
| Thomas Jane | als Peter Donahue | ||
| Selma Blair | als Jane Burns | ||
| Jason Bateman | als Roger Donahue | ||
| Parker Posey | als Judy Webb | ||
| Georgia Engel | als Vera | ||
| Richard Denni | als Gramps | ||
| James Mangold | als Dr. Greg | ||
| Frank Grillo | als Andy | ||
| Johnny Messner | als Todd | ||
| Mitch Mullany | als Craig | ||
| John Bennett Perry | als Judys Vater | ||
| Mason Lucero | als Tommy | ||
| John Lehr | als Ralph | ||
| Kristoffer Ryan Winters | als Neal | ||
| Jennifer Gimenez | als Mariangela | ||
| Siena Goines | als Tammy | ||
| Sybil Temchen | als Rebecca | ||
| Brandon Williams | als Cheeta | ||
| Regie: | Roger Kumble | ||
| Buch: | Nancy Pimental | ||
| Musik: | Edward Shearmur | ||
| Kamera: | Anthony B. Richmond | ||
| Produzent: | Cathy Konrad | ||
Super süß und super sexy in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentare, Dokumentationen, Filmografien, Storyboard-Vergleiche, Trailer, Web-Link
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