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Superhero Movie

Filmeparodie, die das Superhelden-Genre und insbesondere "Spider-Man" aufs Korn nimmt.


Superhero Movie

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Erhältlich seit:
12.01.2009

Komödie

USA 2008
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Drake Bell
Sara Paxton
Leslie Nielsen

Regie: Craig Mazin
Senator Home Entertainment

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Saftige Parodie auf "Spider-Man" & Co.: Slapstick-Gott David Zucker ("Scary Movie") schöpft aus dem vollen Scherz-Reservoir und lässt "Die nackte Kanone"-Cop Leslie Nielsen von der Leine.

Rick wohnt bei seinem Onkel (Foto: Senator) Großansicht

Rick wohnt bei seinem Onkel (Foto: Senator)

Es soll ja böse Stimmen geben, die das momentane Zeitalter von Comicadaptionen als biblische Plage betrachten. Denen und allen, die gerne über Helden in Strumpfhosen lachen, kann dank "Scary Movie 3 & 5"-Skripter Craig Mazin und seinen Spaßgesellen endlich geholfen werden. Tatkräftigen Support beschert ihnen Humor-Legende David Zucker, der bei diesen Gag-Gewittern Regie führte und sich zuvor bereits mit der "nackten Kanone" im Comedy-Himmel verewigt hat.

Mit von der Partie ist Kult-Komiker Leslie Nielsen, der als vertrottelter Onkel Albert seinem Neffen Rick (Drake Bell), seines Zeichens tölpelhafte Knalltüte, ein Dach über dem unbeholfenen Kopf bietet. Bis dieser beim Schulausflug im Labor eines Pharmakonzerns von einer genmanipulierten Libelle gebissen wird und zum Superhelden Dragonfly mutiert. Nun fühlt er sich berufen, die Welt zu retten, vor allem vor dem grässlichen Konzernboss Lou Landers (Christopher McDonald), der einen klitzekleinen Massenmord plant.

Dragonfly hat unglaubliche Fähigkeiten (Foto: Senator) Großansicht

Dragonfly hat unglaubliche Fähigkeiten (Foto: Senator)

Spidey, zieh dich warm an!

"Spider-Man", "X-Men", "Fantastic Four" - die Liste der respektlos durch den Kakao gezogenen Titel ist ellenlang. Mega-Babe Pamela Andersons Auftritt lockert die das Zwerchfell erschütternde Gagparade auf, die genug Nonsens bietet, um für das nächste Dutzend Superhelden gewappnet zu sein.

Superhero Movie

Eintönige Filmeparodie, die nach der (entschärften) Fasson von "Fantastic Movie" oder "Meine Frau, die Spartaner und ich" in diesem Fall das Superhelden-Genre krude aufs Korn nimmt.

Einschlägige Erfahrung sammelte Regisseur und Drehbuchautor Craig Maizin zuvor als einer der Skripter von "Scary Movie 3 & 4", sowie seinem Regiedebüt "The Specials" (2000), mit dem er ebenfalls die hochfliegende Spandex-Garde verulkte. Die Idee zu seinem thematisch ähnlichen, aktuellen Film muss ihm schon länger im Kopf herumgespukt sein, da er sich bei der Story vor allem am ersten Teil der "Spiderman"-Trilogie orientiert.

Rick Riker (Drake Bell spielte in "High Fidelity" die Jungausgabe von John Cusack) ist eine entschieden ungeschicktere Version von Peter Parker. Verwaist lebt der unscheinbare Schüler bei seiner Tante (Marion Ross hält für einen besonders ausgedehnten Senioren-Blähungsmarathon her) und seinem Onkel Albert (Kult-Komiker Leslie Nielsen wird leider nur kleinkalibriges Gag-Arsenal zur Verfügung gestellt). Beim Schulausflug in das Labor eines pharmazeutischen Großkonzerns wird Rick von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen und somit über Nacht in den Superhelden Dragonfly transformiert. Daraufhin ist er superstark und kann Wände hochklettern, aber (zunächst) nicht fliegen. Seiner Einsatzfreudigkeit bei der Slapstick reichen Verbrechensbekämpfung in Empire City tut diesen keinen Abbruch. Höhepunkt ist das Duell mit seinem Oberwidersacher, dem Konzernleiter Lou Landers (Christopher McDonald), der optisch "Iron Man" nachgeschmiedet wurde. Er plant einen Massenmord beim Welt-Menschlichkeitskongress und zettelt eine Riesenrauferei mit Doubles von Berühmtheiten wie dem Papst, Dalai Lama, Desmond Tutu und Nelson Mandela an. Besonders krass ins Gag-Kreuzfeuer gerät Wissenschaftler Stephen Hawking, dessen Behinderung unangenehm exzessiv als Zielscheibe auserkoren wurde. Des weiteren werden ausgiebige Pinkel-Pannen, Kotz-Einlagen und Pupswitze zur Erheiterung eingesetzt. Verzichtet wurde hingegen - PG13-gebunden - auf ausschweifende Sexkalauer, was dem Spoof insgesamt einen vergleichsweise harmlosen Grundtenor verleiht. Die Schwärmerei von Rick für seine Schulkameradin Jill (Sara Paxton) bleibt somit schön brav, inklusive dem (verpatzten) Kopfsteher-Kuss. Kurze Referenzen finden sich zudem an "X-Men", "Fantastic Four"(ein unaufregendes Cameo von Pamela Anderson als Invisible Girl), "Batman" sowie eine recht ulkige Nonsenseszene mit einem Tom-Cruise-Doppelgänger. Ansonsten wirkt die Persiflage-Power dieser Genrepersiflage eher gedrosselt. Daran ändert auch nichts, dass David Zucker als einer der Produzenten auftritt, seine Klassiker befinden sich in einer anderen Stratosphäre von Schlagfertigkeit. ara.

Superhero Movie

VON DEN MACHERN VON "SCARY MOVIE" UND "DIE NACKTE KANONE"!

Rick Riker (DRAKE BELL) ist ein totaler Loser. Das ändert sich schlagartig, als er von einer genmanipulierten Libelle gestochen wird und dadurch zum Superhero mutiert. Er ist jetzt DRAGONFLY - ein echter Superheld! Sein durchgeknallter Onkel Albert (LESLIE NIELSEN) und sein trotteliger Kumpel Trey (KEVIN HART) sind begeistert. Und auch bei der heiß begehrten Jill (SARA PAXTON) kann Rick plötzlich punkten. Jedoch sind die Superkräfte nicht so leicht zu bändigen und bei der einen oder anderen Rettungsaktion geht schon mal was schief. Aber auch das Böse schläft nicht und Lou Landers (CHRISTOPHER MCDONALD) hat schon einen teuflischen Plan ausgeheckt, wie er die Weltherrschaft übernehmen kann. Doch DRAGONFLY schläft auch nicht immer...

SUPERKRÄFTE! SUPERBRÄUTE! SUPER-TALENTFREI!

Quelle: Senator

EXKLUSIV AUF BLU-RAY:
Extended Version (7 Minuten länger)
Alternatives Ende, Interviews,
Deleted Scenes, The Art of
Spoofing, Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Drake Bell   als Rick Riker / Dragonfly
  Sara Paxton   als Jill Johnson
  Leslie Nielsen   als Onkel Albert
  Christopher McDonald   als Lou Landers/ The Hourglass
  Kevin Hart   als Trey
  Marion Ross   als Tante Lucille
  Brent Spiner   als Dr. Strom
  Ryan Hansen   als Lance Landers
  Pamela Anderson   als The invisible Girl
  Tracy Morgan   als Dr. Xavier
  Regina Hall   als Mrs. Xavier
  Simon Rex  
 
Regie:  Craig Mazin  
Buch:  Craig Mazin  
Musik:  James L. Venable  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Produzent:  Craig Mazin  
  Robert K. Weiss  
  David Zucker  
 

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