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Superman IV - Die Welt am Abgrund

Superman betätigt sich als weltweiter Friedensstifter und schleudert die Raketen aus Ost und West in die Sonne. Besorgt um ihre Pfründe tun sich die Bosse der Rüstungsindustrie mit Supermans Erzfeind Lex Luthor zusammen. Turbulenter vierter Teil der beliebten Superman-Serie, dessen pazifistische Drehbuchidee Christopher Reeve lieferte. Große Besetzung und ausgefallene Spezialeffekte.


Superman IV - Die Welt am Abgrund (Special Edition, 1 DVD)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
15.12.2006

Originaltitel: Superman IV - The Quest for Peace

Science Fiction/ Action

USA 1986
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6

Christopher Reeve
Gene Hackman
Jackie Cooper

Regie: Sidney J. Furie
Warner Home Video Germany

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Superman IV - Die Welt am Abgrund (Special Edition, 1 DVD)

Superman betätigt sich als weltweiter Friedensstifter und schleudert die Raketen aus Ost und West in die Sonne. Besorgt um ihre Pfründe tun sich die Bosse der Rüstungsindustrie mit Supermans Erzfeind Lex Luthor zusammen. Der schafft mit dem Nuclear Man aus einem Haar des Stählernen den ebenso bösartigen wie schlagkräftigen Rivalen des Superhelden, der diesem spektakulär das Leben schwer macht. Supi kommt dem Nuclear Man jedoch auf die Achilles-Ferse und besiegt ihn durch künstlich herbeigeführte Sonnenfinsternis.

Turbulenter, vierter Teil der beliebten "Superman"-Serie, dessen pazifistische Drehbuchidee Christopher Reeve lieferte. Große Besetzung und ausgefallene Spezialeffekte.

Superman IV - Die Welt am Abgrund (Special Edition, 1 DVD)

Christopher Reeve trägt hier nicht nur zum vierten Mal das Cape des Helden, er war auch am Konzept der provokanten Filmstory beteiligt: Diesmal geht es um die nukleare Abrüstung. Um den Nuklearwaffenhändlern das Leben zu erleichtern, konstruiert Lex Luthor (Gene Hackman) einen neuen Gegner für den Mann aus Stahl: den radioaktiven Nuclear Man (Mark Pillow). Es kommt zu einem explosiven Showdown der Supergegner, bei dem Superman die Freiheitsstatue rettet, einen Vulkanausbruch des Ätna verhindert und die zerstörte Chinesische Mauer wieder aufbaut. Wer sich Spannung pur wünscht, wird hier prompt bedient!

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: von Mark Rosenthal
Nicht verwendete Szenen: 15 nicht verwendete Szenen
Trailer:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Christopher Reeve  
  Gene Hackman  
  Jackie Cooper  
  Marc McClure  
  Jon Cryer  
  Mariel Hemingway  
  Margot Kidder  
 
Regie:  Sidney J. Furie  
Buch:  Lawrence Konner  
  Mark Rosenthal  
  Christopher Reeve  
Musik:  Alexander Courage  
Kamera:  Ernest Day  
Produzent:  Menahem Golan  

Zurück nach Europa

Mit seinem Epos über den Trojanischen Krieg realisiert der Starregisseur sein bislang größtes Projekt. Petersen über Brad Pitt, Batman, Frodo und ein Megabudget.

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» Statt des ursprünglich geplanten "Batman vs. Superman" drehen Sie nun "Troy". Sind Sie froh darüber?

WOLFGANG PETERSEN: Ehrlich gesagt, ja. Das ist für mich der aufregendste Stoff, den ich seit "Das Boot" in den Händen gehalten habe.

» Haben Sie das Projekt selbst entwickelt?

Warner bot mir "Troy" an, das wir wahrscheinlich in "The Trojan War" umbenennen. Ich fand die Qualität des Drehbuchs von David Benioff so überwältigend, dass ich sofort zugesagt habe.

» Gibt es überhaupt ein perfektes Drehbuch?

Natürlich ist das Buch noch nicht vollkommen. Der Autor arbeitet jetzt bis Ende November meine Änderungsvorschläge ein, nichts wirklich Gravierendes. Aber manches war noch nicht visuell genug erzählt. Der Liebesgeschichte von Helena und Paris fehlte es etwa an Emotionalität. Diese Geschichte soll letztendlich auch zu einer Wolfgang Petersen-Geschichte werden.

...da wird selbst der "Gladiator" blass

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» Aber das Projekt steht?

Es steht. Das genaue Budget wird gerade ausgerechnet - es liegt zwischen 130 und 145 Millionen Dollar. Am 14. April fangen wir an zu drehen. Der Film wird in London produziert. Wir drehen zwei Monate in Marokko, anderthalb Monate auf Malta und fünf Wochen in den Shepperton Studios in London.

» Sie kehren also ins europäische Umfeld zurück?

Das ist einer der Gründe, weshalb ich diesen Film machen will. Weil er mir den Brückenschlag zurück nach Europa erlaubt. Auch das Team besteht nur aus Europäern. Ich arbeite nicht mit meinem gewohnten Team, sondern mit einer komplett britischen Crew, vom Line Producer über den Kameramann bis zum Kostümdesigner.

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» Woher kommt die starke britische Beteiligung?

Es gibt erhebliche Steuervorteile, wenn man einen Film mehrheitlich mit Briten realisiert. Da bekommt man enorme Summen vom Staat zurück. Ein so gewaltiges Projekt wäre anders gar nicht zu finanzieren. Wir sprechen ja von einem Film mit den Dimensionen eines "Lawrence von Arabien".

» Wie lang soll denn Ihr Film werden?

Ich schätze so an die 165 Minuten.

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» Und das Studio hat nichts dagegen?

Im Gegenteil. Wir sind alle stolz darauf, dass das ein epischer Film wird. Die Zusammenarbeit mit Warner ist das reine Vergnügen. Trotz des riesigen Budgets habe ich freie Hand. Offenbar haben sie dort aufgrund des Erfolgs von "Harry Potter und der Stein der Weisen" und "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" eine gewisse Gelassenheit bei großen Projekten entwickelt. Ich habe das Gefühl, Warner ist das Studio, mit dem man derzeit solche Filme machen soll.

» Ein großer Warner-Film kam jedoch nicht zustande: Darren Aronofskys "The Fountain" wurde eingestellt, weil sein Star Brad Pitt ausstieg, um bei Ihnen mitzumachen.

Ich habe ihn aber nicht zu mir herübergelockt. Er hat mir erzählt, dass er von der letzten Drehbuchfassung von "The Fountain" nicht überzeugt war und nicht mehr an das Projekt glaubte. Deshalb entschied er sich schweren Herzens, auszusteigen. Erst danach habe ich ihm die Rolle des Achilles angeboten.

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» Was wird denn mit "Batman vs. Superman" passieren, den Sie ursprünglich für Warner drehen sollten?

Ich habe einen Vertrag, dass ich entweder Regie führe oder produziere, wenn das Projekt gemacht wird. Aber Warner entschied sich, erst einen "Superman"-Film herauszubringen. Vermutlich kommt dann noch ein "Batman"-Film. Und in ein paar Jahren könnten die beiden Helden gegeneinander antreten. Das wäre dann das große Fun-Ereignis.

» Realisieren Sie vorher noch Ihr lang geplantes Antarktisepos "Endurance"?

Das kann sehr gut sein. Gerade hat Autor Jeff Maguire, der auch die erste Fassung geschrieben hat, die letzten Überarbeitungen abgeschlossen. Dabei hat er einige Elemente heruntergetrimmt, so dass das Ganze kostenmäßig überschaubarer ist.

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» An Budgetfragen wird das Ganze also nicht mehr scheitern?

Ich glaube nicht. Es geht jetzt vor allem um die Frage: Wer spielt die Hauptrolle?

» Dafür war zuletzt Russell Crowe im Gespräch.

Ja, aber es wachsen immer neue Stars heran. Da gibt es Eric Bana, der "The Hulk" drehte und der bei mir den Hektor spielt - oder Orlando Bloom, der in "The Trojan War" als Paris zu sehen sein wird. Mit Clive Owen kommt ein neuer Star aus England auf uns zu.

» Wann soll denn das Ganze passieren?

Theoretisch könnte ich es nach "The Trojan War" machen. Aber ich weiß noch nicht, ob ich danach die Nerven habe, gleich wieder solch einen gewaltigen Film zu drehen. Vielleicht brauche ich zunächst so etwas wie "Mein Essen mit André": zwei Leute in einem Lokal und nichts weiter. Doch wenn ich mich zwei Wochen erholt habe - wer weiß?

 

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