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Leihvideo
Erhältlich seit:
15.12.2006
USA 2006
Laufzeit: 148 Min.
FSK: ab 12
Brandon Routh
Kate Bosworth
James Marsden
Regie: Bryan Singer
Warner Home Video Germany

Das aufwändige Fantasy-Epos unter der versierten Regie von "X-Men"-Regisseur Bryan Singer lässt den legendären Mann aus Stahl 20 Jahre nach dem letzten Eintrag in die Franchise wieder hoch im seither revolutionierten Universum der Comicadaptionen (mit)fliegen.
Dabei darf die Leinwandrückkehr eines der beliebtesten Superhelden getrost als schwierige Geburt bezeichnet werden. Nach mehrjähriger Entwicklungsphase (die Kosten dafür allein sollen sich auf 40 Mio. Dollar belaufen) mit diversen vorgesehenen Regisseuren (darunter ironischerweise Brett Rattner, der später bei der "X-Men"-Franchise für Singer einsprang), Drehbuchentwürfen und Besetzungen wurde das Monumentalprojekt mit einem Budget von 220 Mio. Dollar schließlich in Australien gedreht. Um die blaurote Uniform des verstorbenen Originaldarstellers Christopher Reeve (dem der Film gewidmet ist) adäquat auszufüllen, wurde mit Brandon Routh ein unbekanntes Gesicht verpflichtet. Er weist nicht nur den entsprechend muskulösen Körperbau und markanten Gesichtsschnitt vor, sondern verfügt auch über das schauspielerische Gewicht, die Figur mit sympathischer Schüchternheit, schwelendem Selbstzweifel sowie selbstsicherer Supermenschlichkeit auszustatten. Die Openingsequenz mit den Neontiteln und der Originaltitelmelodie (beide schon damals an "Krieg der Sterne" angelehnt) evozieren Richard Donners Original-"Superman" von 1978, an dem sich der Film im Verlauf der rund zweieinhalbstündigen Neuinterpretation immer wieder respektvoll orientiert. Das Drehbuch der "X-Men 2"-Skripter Michael Dougherty und Dan Harris knüpft mit Supermans Rückkehr aus dem All an, wo er fünf Jahre verbracht hat, um Antworten auf Fragen über seinen zerstörten Heimatplaneten Krypton zu finden. Als sein menschliches Alter Ego, der brav-naiv wirkende Reporter Clark Kent, bekommt er seinen alten Job beim Daily Planet wieder. Mit tiefer Enttäuschung muss er feststellen, dass seine große Liebe Lois Lane ("Blue Crush"-Surfergirl Kate Bosworth fehlt es ein wenig an glaubwürdiger Reife) Superman in mehrfacher Hinsicht völlig abgeschrieben hat und nun einen Verlobten und einen kleinen Sohn hat. Doch als Superman sie bei einem missglückten Shuttlelaunch (mit ähnlich realistischem Chaos wie bei "Flug 93") spektakulär vor dem Absturz rettet, regen sich ihre alten Gefühle wieder. Die anhaltenden emotionalen Komplikationen ihrer unerfüllten Liebe bilden einen der Schwerpunkte, was der Story, neben dem von Superman schwermütig empfundenen Außenseiterstatus unter den Menschen, einen leise tragischen Anstrich verleiht. Im Kontrast dazu liefern Kevin Spacey (war einst einer von Singers "üblichen Verdächtigen") als Erzfeind Lex Luthor und Parker Posey als dessen schrille Komplizin Kitty Kowalski die schmunzelnd humorvolle Komponente. Insgesamt verzichtet Singer jedoch auf die üblichen publikumsgefälligen ironischen Oneliner und albernen Slapstickeinlagen. Sein Ton ist in klassischer Manier aufrichtig-mitfühlend und mit einer Menge unverkennbarer religiöser Messias-Symbolik (inklusive Kreuzigungspose) versehen. Dazu passend klingt der verhalten atmosphärische Score von John Ottman an, der wie Kameramann Newton Thomas Sigel zu Singers angestammtem Team gehört. Sigels glasklare Bilder in Kombination mit rund 1400 VFX-Aufnahmen erzeugen einen oftmals berauschend schönen Look. Seien es Supermanns Flüge im All und durch sonnenüberflutete Himmel, eine von Luthor "gesäte" Kristallinsel oder eine Erinnerung Supermans an seine unbändig freudvollen ersten Flugversuche, die Schauwerte dieses ambitionierten Superhelden-Spektakels mit dezent nostalgischem Retroflair begeistern. Ein leise angeschnittener Plottwist garantiert zudem ausreichend Stoff für das Sequel, das so sicher kommen wird wie Kryptonit dafür sorgt, dass Superman geschwächt wird. ara.
| Darsteller: | Brandon Routh | als Superman/ Clark Kent | |
|---|---|---|---|
| Kate Bosworth | als Lois Lane | ||
| James Marsden | als Richard White | ||
| Frank Langella | als Perry White | ||
| Eva Marie Saint | als Martha Kent | ||
| Parker Posey | als Kitty Kowalski | ||
| Sam Huntington | als Jimmy Olsen | ||
| Kal Penn | als Stanford | ||
| Kevin Spacey | als Lex Luthor | ||
| Regie: | Bryan Singer | ||
| Buch: | Michael Dougherty | ||
| Dan Harris | |||
| Bryan Singer | |||
| Musik: | John Ottman | ||
| Kamera: | Newton Thomas Sigel | ||
| Produzent: | Jon Peters | ||
| Bryan Singer | |||
| Gilbert Adler | |||
Superman Returns in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: 2 DVDs: Dokumentation, Making of, Entfallene Szenen, Kinotrailer
Star
Brandon Routh
Amerikanischer Schauspieler, der durch seine Rolle als Comic-Held in Bryan Singers "Superman Returns" 2006 über Nacht zum Star wurde. Routh,...
Star
Kate Bosworth
Von der Jungreiterin über das heiße Surfer-Girl zu Supermans Lois Lane. Mit wenigen Filmrollen stieg die attraktive sportliche Blondine mit...
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