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Survival of the Dead

Sechster Zombie-Film von George A. Romero, in dem die Zombieplage längst Normalität geworden ist.


Survival of the Dead

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Erhältlich seit:
29.10.2010

Horror

USA/Kanada 2009
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Alan Van Sprang
Kenneth Welsh
Kathleen Munroe

Regie: George A. Romero
Splendid Film

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Survival of the Dead

Auf einer kleinen Insel im U.S.-amerikanischen Norden werden die Menschen von Untoten belagert, die vor kurzem noch ihre Geliebten und Nachbarn waren. Die Überlebenden bringen es nicht übers Herz, sie endgültig auszulöschen. Ein junger Mann nimmt das Gesetz in die eigene Hand, wird dafür aber von der Insel verbannt. Auf dem Festland schließt er sich einer Gruppe von Zombiejägern an, die bei einem Angriff der Zombies in die Defensive gedrängt werden und sich gerade noch auf eine Fähre retten können. Sie landen auf der Insel.

Die Untoten sind George A. Romeros Schicksal. Der 70-jährige Filmemacher realisierte auch den sechsten Zombie-Film seiner Karriere wie schon den Vorgänger "Diary of the Dead" independent als Low-Budget-Film. Entsprechend radikal ist das Werk, dessen politische Satire nicht ätzender ausfallen könnte: War der Vorgänger noch eine Abrechnung mit Irakkrieg und einem Leben unter ständiger Kamerabegleitung, greift er nun die Grundidee von "Day of the Dead" auf und erzählt vom gemeinsamen Leben von Menschen und Untoten. Starker Tobak.

Survival of the Dead

Zum sechsten Mal lässt Horrorveteran George Romero ("Night of the Living Dead") die Untoten von der Kette. Diesmal dient eine Insel als Schauplatz, auf der sich unversöhnlich zwei Farmer-Clans bekämpfen.

Es ist so eine Sache mit dem "Kultregisseur" George A. Romero. Jeder Horrorfan kennt seinen Namen, und das zu Recht. Denn ohne ihn gäbe es nicht den buchstäblich nicht totzukriegenden Zombiefilm. Er hat ihn vor über 40 Jahren erfunden, und auch gleich die Regeln dafür festgelegt. An diese Vorgaben halten sich seither sklavisch Romeros zahlreiche Epigonen, selbst wenn sie behaupten, das Thema frei zu variieren, oder gar Komödien daraus destillieren, bzw. Zomedy, wie es wissenschaftlich heißt, oder Romzomcom, falls romantisch. Damit beginnt Romeros Problem. Seine Fans machen inzwischen die besseren Zombiefilme, er ist es, der dem Trend (!) hinterher hechelt. Denn auch er dreht immer noch manisch Zombiefilme. Jetzt, wo die Welle wieder mal alles voll schwappt, ist er besonders fleißig. Für "Land of the Dead" und speziell "Diary of the Dead" mußte er sich aus Fankreisen viel negative Kritik anhören. Ob sich das mit dem etwas widersprüchlich betitelten "Survival of the Dead" besser wird? Die gute Möglichkeit besteht.

Die Geschichte spielt wenige Tage nach dem Ausbruch der Seuche. Während auf dem Festland die Apokalypse ihren bekannten Gang geht, geraten am Haupthandlungsort des Filmes, einer der neuenglischen Küste vorgelagerten Insel, zwei ohnehin bereits erbittert miteinander rivalisierende Familienpatriarchen und ihr schießfreudiger jeweiliger Anhang über den Umgang mit untoten Freunden und Familienmitgliedern in (noch mehr) Streit. Ein um den einen oder anderen eingesammelten Zivilisten verstärkter Trupp versprengter Soldaten erreicht die Insel schließlich per Fähre, macht seine schockierenden Entdeckungen und greift in die Auseinandersetzungen ein.

Der Zombiefilm trifft Romeo und Julia als Western ("Weites Land", um genau zu sein) - das ist neu und von manchem sicher so nicht erwartet. Die Leute machen sich Gedanken, ob man Zombies kontrollieren und halten kann, und als gesellschaftskritischer Aspekt, der bei Romero schon aus Tradition nie fehlen darf, mag die latente Unfähigkeit des Menschen gelesen werden, selbst in kleinsten Gruppen untereinander Frieden zu halten. Nicht jeden Zuschauer wird das überzeugen, doch einen Versuch war's wert, und für die anderen macht Romero das Splatterslapstick-Fass auf. Ohne langwierige inhaltliche Umwege und verstärkt um eingestreute CGI-Effekte attackieren von der ersten Minute Zombies die Lebenden und fallen selbst den übelsten Fallen und unterschiedlichsten Tücken des Objekts zum Opfer. Situationskomik wird groß geschrieben in solchen Momenten, auch wenn sie nicht immer zum bierernsten Vortrag der engagierten, aber wenig charismatischen Darsteller passen will. Ein Low-Budget-Familiendrama mit Zombies, ein archaischer Kampf zweier verfeindeter Landclans unter erschwerten Bedingungen. Dem Festival in Venedig war es eine Nominierung für den Goldenen Löwen wert, und auch die Fantasy Filmfest Nights haben Interesse bekundet. Romero auf dem Wege der Erholung? Der Fan wird's hoffen. ab.

Survival of the Dead

Horroraltmeister George A. Romero liefert mit SURVIVAL OF THE DEAD eine konsequente Fortsetzung zu "Diary of the Dead"! Dabei schafft es Romero gekonnt, mit seinem neuesten Werk dem Zombie-Genre neue Facetten hinzuzufügen. Doch wie in all seinen Filmen um die lebenden Toten geht die größte Gefahr weiterhin vom Menschen aus.

In der Hölle ist kein Platz mehr und die Toten kommen auf die Erde zurück. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich aus den Klauen Millionen hungriger Zombies zu retten. Einer davon ist der abgeklärte Sergeant Crocket mit seiner desillusionierten Einheit. Durch Zufall erfahren sie von einer Insel vor der Küste Nordamerikas, einem angeblich sicheren Zufluchtsort. Dort angekommen stellen sie fest, dass nicht die Untoten die größte Gefahr darstellen: Eine blutige Fehde zwischen den alteingesessenen Familien O'Flynn und Muldoon macht das Leben auf der Insel unmöglich. Während die O'Flynns die auferstandenen Untoten vernichten wollen, versuchen die Muldoons die Zombies zu domestizieren. Die untoten Freunde und Verwandten werden hinter Schloss und Riegel gehalten. Mit fatalen Konsequenzen...

Quelle: Splendid

Making-of
International Shout-outs

Quelle: Splendid

Darsteller:  Alan Van Sprang   als Sarge
  Kenneth Welsh   als O'Flynn
  Kathleen Munroe   als Janet/Jane O'Flynn
  Devon Bostick   als Junge
  Richard Fitzpatrick   als Muldoon
  Athena Karkanis   als Tomboy
  Stefano Di Matteo   als Francisco
  Joris Jarsky   als Chuck
  Eric Woolfe   als Kenny
  Wayne Robson   als Tawdry O'Flynn
  Julian Richings   als James O'Flynn
 
Regie:  George A. Romero  
Buch:  George A. Romero  
Musik:  Robert Carli  
Kamera:  Adam Swica  
Produzent:  Paula Devonshire  
 

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