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Leihvideo
Erhältlich seit:
01.05.2003
Originaltitel: Sweet Home Alabama
USA 2002
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Reese Witherspoon
Josh Lucas
Patrick Dempsey
Regie: Andy Tennant
Walt Disney Studios Home Entertainment

Nachdem Goldie Hawn in "Overboard" als eitle Großstadtzicke lernen durfte, dass das einfache Leben auf dem Land nicht ohne ist, gibt nun Neu-Superstar Reese Witherspoon - natürlich wieder blond, aber diesmal gar nicht naiv - als Goldfisch an der Angel eine blendende Figur ab. "Sweet Home Alabama" ist eine nach allen Regeln der Kunst maßgeschneiderte Romantikkomödie, die zwar glatter als beispielsweise "Die Hochzeit meines besten Freundes" oder "Notting Hill" ist, aber für ein Publikum auf der Suche nach entzückendem, herzwärmendem Eskapismus Marke "federleicht" ähnlich gut funktionieren sollte. Sämtliche Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben.
Märchen werden bei Andy Tennant wahr: In "Anna und der König" bewegte er sich durch opulente Wunderwelten, in "Auf immer und ewig" verpasste er der "Aschenputtel"-Geschichte einen - leicht -realistischen Anstrich, und in seinen frühen Visitenkarten "Eins und eins macht vier" und "Fools Rush In" setzte er auf wundersame Wendungen, um zwei offensichtlich füreinander geschaffene Seelen zueinander zu bringen. In "Sweet Home Alabama", der Tennants bislang größter Erfolg zu werden verspricht, setzt der Regisseur wieder auf letztere Konstellation. Obwohl natürlich Elemente der romantischen Komödie mit Hollywood-Klassikern wie "His Girl Friday", in denen es ebenfalls um die Wonnen des Wiederentdeckens einer eingeschlafenen Liebe zwischen einander entfremdeten Eheleuten ging, vermengt wurden, ist doch auch diese zuckersüße Geschichte über die wahre Liebe auf den zweiten Blick, die irgendwo da draußen auf uns wartet, ein Märchen durch und durch, ein "Plötzlich Prinzessin!" für das etwas ältere Kinoklientel. Obendrein ist dieses Eskapismusbonbon, das pastellfarben erstrahlt, eine wunderbare Spielwiese für Reese Witherspoon in ihrer ersten Hauptrolle seit dem Durchbruch mit "Natürlich blond!": Als Designerin Melanie lebt sie das New Yorker Dolce Vita par excellence. Von der Society gefeiert, beruflich auf Höhenflug, weltgewandt und verlobt mit dem attraktiven und hinreißenden Sohn der Bürgermeisterin. Das aber ist auch der Haken: Keiner von Melanies Großstadtfreunden ahnt, dass die Erfolgsfrau noch Leichen im Keller, bzw. nebst näselndem Südstaatenakzent auch einen Ehemann im heimatlichen Kleinkaff in Alabama hat, der seit Jahren nicht in die Scheidung einwilligen will. Es kommt, was in einem Märchen kommen muss: Melanie kehrt nach Hause zurück und lernt so manche wertvolle Lebenslektion. Es hilft, dass der Ehemann ein vor Charme und Attraktivität strotzender Kerl wie Josh Lucas ("A Beautiful Mind") ist, dass die Eltern kauzig und verschroben, aber auch Seelen von Menschen sind und der Freundeskreis jedem Landeierklischee gerecht wird und sich, abrakadabra, dennoch als clever, liberal und supermenschlich erweist. Wer sich in "Sweet Home Alabama" Überraschungen erwartet, ist im falschen Film. Denn gerade, wie Andy Tennant in seiner Saccharin-Variente von "Overboard - Ein Goldfisch an der Angel" hier sämtliche Erwartungen bedient, indem die einzige Überraschung ist, dass es keine gibt, hat etwas unendlich Beruhigendes und Unterhaltsames. Sit back and relax - den Rest übernimmt der Film: Tennants Timing ist wunderbar, Reese Witherspoon findet genau die Balance, eine potenziell zickige (und in einer Szene regelrecht unangenehme) Figur doch immer sympathisch wirken zu lassen (man verzeiht ihr sogar einen Besuch auf dem Hundefriedhof, bei dem sie mit ihrer verstorbenen Töle spricht), und mit Candice Bergen als resolute Bürgermeisterin ist auch ein Sitcom-Ass für so manches bissiges Bonmot an Bord gekommen, während der bereits erwähnte Josh Lucas und Patrick Dempsey als Verlobter nicht nur der Hauptfigur die Wahl schwer fallen lassen werden. Sicher, das ist Reißbrettkino in Reinkultur. Aber wenn es so mühelos und gelungen gemacht ist, werden sich selbst Zyniker davon gefangen nehmen lassen. ts.
| Darsteller: | Reese Witherspoon | als Melanie Carmichael | |
|---|---|---|---|
| Josh Lucas | als Jake | ||
| Patrick Dempsey | als Andrew | ||
| Candice Bergen | als Kate | ||
| Mary Kay Place | als Pearl Smooter | ||
| Fred Ward | als Earl Smooter | ||
| Jean Smart | als Stella Kay | ||
| Ethan Embry | als Bobby Ray | ||
| Melanie Lynskey | als Lurlynn | ||
| Courtney Gains | als Wade | ||
| Mary Lynn Rajskub | als Dorothea | ||
| Rhona Mitra | als Tabatha | ||
| Nathan Lee Graham | als Frederick | ||
| Sean Bridgers | als Eldon | ||
| Fleet Cooper | als Clinton | ||
| Kevin Sussman | als Barry | ||
| Thomas Curtis | als Jake (jung) | ||
| Dakota Fanning | als Melanie (jung) | ||
| Mark Skinner | als Bruno | ||
| Mark Matkevich | als Tom Darovsic | ||
| Regie: | Andy Tennant | ||
| Buch: | C. Jay Cox | ||
| Musik: | George Fenton | ||
| Kamera: | Andrew Dunn | ||
| Produzent: | Neal H. Moritz | ||
| Stokely Chaffin | |||
Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audio-Kommentar, 8 zusätzliche Szenen, Alternatives Ende, Musik Video: SHeDAISY "Mine All Mine"
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Reese Witherspoon
Sie ist der heißeste eiskalte blonde Engel, den Hollywood neben Alicia Silverstone, Kirsten Dunst, Cameron Diaz und Drew Barrymore in...
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Josh Lucas
Der Jürgen Klinsmann von Hollywood und ein Mann, der weiß was er will. Vom Redneck aus den Südstaaten zum Leading Man in romantischen Komödien ("...
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