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Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen

Romantische Komödie über eine New Yorker Erfolgsfrau, die von ihrer Vergangenheit auf dem Land eingeholt wird.


Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen

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Erhältlich seit:
01.05.2003

Originaltitel: Sweet Home Alabama

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Reese Witherspoon
Josh Lucas
Patrick Dempsey

Regie: Andy Tennant
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Landei Reese Witherspoon träumt auf dem Weg nach oben vom Dasein als Prinzessin. Allerdings muss die Schöne dazu erstmal die Vergangenheit hinter sich lassen.

Eine Provinzblume aus Nashville Großansicht

Eine Provinzblume aus Nashville

Melanie Carmichael (Reese Witherspoon) hat es geschafft: In Manhattan bewohnt die ehemalige Dorfschönheit ein Luxusapartment und kleidet als Modedesignerin die Jungen und Schicken der Stadt in noblen Zwirn.

Außerdem trifft sie sich seit einigen Monaten mit dem attraktiven Junganwalt Andrew Hennings (Patrick Dempsey), seines Zeichens Sohn der amtierenden Bürgermeisterin von New York. Als der ihr schließlich den lang ersehnten Heiratsantrag macht, gibt es nur noch zwei kleine Probleme, die Melanies Glück trüben könnten.

Das erste kann man zur Not ignorieren: Kate Hennings, die böse Schwiegermutter in spe, hasst Melanie. Schon seit der ersten Verabredung wittert sie die falsche Partie in der Blondine mit dem mühsam unterdrückten Landei-Akzent. Aber schließlich will Melanie ja Andrew heiraten, und nicht Kate.

Während Norden und Süden einander näher kommen, geht Melanie mit Jake noch mal auf die Landwirt-Piste Großansicht

Während Norden und Süden einander näher kommen, geht Melanie mit Jake noch mal auf die Landwirt-Piste

Das zweite Problem wiegt schon schwerer: Melanie ist immer noch verheiratet. Und zwar mit ihrer Jugendliebe Jake (Josh Lucas), daheim im Bauernweiler zu Alabama. Als sie vor nunmehr sieben Jahren Hals über Kopf das heimische Pigeon verließ, ließ sie nicht nur Eltern, sondern auch diesen recht charmanten, aber eben auch von null Ehrgeiz beseelten Gatten zurück. Und meldete sich sieben Jahre lang nicht mehr!

Nun muss sie nach Hause eilen, um das Nötigste zu regeln. Und das gestaltet sich gar nicht so einfach.

Prinzessinnen bzw. solche, die es werden wollen, haben es Regisseur Andy Tennant schon immer angetan. Erst verpasste er dem guten alten "Aschenputtel"-Märchen mit "Auf immer und ewig" ein zeitgemäßes Outfit, dann ließ er Jodie Foster als Anna von Siam mit
König Chow Yun-Fat flirten. Jetzt knöpft sich der Romantikspezialist die wohlbekannte Story der Provinzblume vor, die sich ihrer Herkunft schämt und so gern zum Jetset gehören würde.

Im Kreise ihrer Models erfährt Melanie die frohe Botschaft: Sie darf ihren Prinzen heiraten! Großansicht

Im Kreise ihrer Models erfährt Melanie die frohe Botschaft: Sie darf ihren Prinzen heiraten!

Ein idealer Part für Reese Witherspoon, geboren in Nashville, Tennessee, und gesegnet mit dem breitesten Südstaatenslang der ganzen großen Hollywood-Teenieriege. Die quirlige Blondine macht denn auch die gewohnte Top-Figur als nur äußerlich kühle Blonde, die bei dem Versuch, alle Bande ihrer kleinbürgerlichen Vergangenheit zu durchtrennen, wieder mitten hineinfällt ins ländliche Idyll.

Denn natürlich liebt sie ihren Jake irgendwie immer noch. Auch wenn dieser sich in sieben Jahren kein Stück verändert hat, das Hemd immer noch über der Hose trägt und in einem Holzschuppen haust, in dem blanke Glühbirnen von der Decke baumeln. Als er merkt, wie dringend Melanie seine Scheidungseinwilligung braucht, lässt er sich erstmal Zeit.

Melanies Eltern, herzensgute Südstaatler, sind ebenfalls keine rechte Hilfe. Und dann taucht auch noch Andrew in Pigeon auf, um nachzusehen, was seine Verlobte so lange treibt...

Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen

Nachdem Goldie Hawn in "Overboard" als eitle Großstadtzicke lernen durfte, dass das einfache Leben auf dem Land nicht ohne ist, gibt nun Neu-Superstar Reese Witherspoon - natürlich wieder blond, aber diesmal gar nicht naiv - als Goldfisch an der Angel eine blendende Figur ab. "Sweet Home Alabama" ist eine nach allen Regeln der Kunst maßgeschneiderte Romantikkomödie, die zwar glatter als beispielsweise "Die Hochzeit meines besten Freundes" oder "Notting Hill" ist, aber für ein Publikum auf der Suche nach entzückendem, herzwärmendem Eskapismus Marke "federleicht" ähnlich gut funktionieren sollte. Sämtliche Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben.

Märchen werden bei Andy Tennant wahr: In "Anna und der König" bewegte er sich durch opulente Wunderwelten, in "Auf immer und ewig" verpasste er der "Aschenputtel"-Geschichte einen - leicht -realistischen Anstrich, und in seinen frühen Visitenkarten "Eins und eins macht vier" und "Fools Rush In" setzte er auf wundersame Wendungen, um zwei offensichtlich füreinander geschaffene Seelen zueinander zu bringen. In "Sweet Home Alabama", der Tennants bislang größter Erfolg zu werden verspricht, setzt der Regisseur wieder auf letztere Konstellation. Obwohl natürlich Elemente der romantischen Komödie mit Hollywood-Klassikern wie "His Girl Friday", in denen es ebenfalls um die Wonnen des Wiederentdeckens einer eingeschlafenen Liebe zwischen einander entfremdeten Eheleuten ging, vermengt wurden, ist doch auch diese zuckersüße Geschichte über die wahre Liebe auf den zweiten Blick, die irgendwo da draußen auf uns wartet, ein Märchen durch und durch, ein "Plötzlich Prinzessin!" für das etwas ältere Kinoklientel. Obendrein ist dieses Eskapismusbonbon, das pastellfarben erstrahlt, eine wunderbare Spielwiese für Reese Witherspoon in ihrer ersten Hauptrolle seit dem Durchbruch mit "Natürlich blond!": Als Designerin Melanie lebt sie das New Yorker Dolce Vita par excellence. Von der Society gefeiert, beruflich auf Höhenflug, weltgewandt und verlobt mit dem attraktiven und hinreißenden Sohn der Bürgermeisterin. Das aber ist auch der Haken: Keiner von Melanies Großstadtfreunden ahnt, dass die Erfolgsfrau noch Leichen im Keller, bzw. nebst näselndem Südstaatenakzent auch einen Ehemann im heimatlichen Kleinkaff in Alabama hat, der seit Jahren nicht in die Scheidung einwilligen will. Es kommt, was in einem Märchen kommen muss: Melanie kehrt nach Hause zurück und lernt so manche wertvolle Lebenslektion. Es hilft, dass der Ehemann ein vor Charme und Attraktivität strotzender Kerl wie Josh Lucas ("A Beautiful Mind") ist, dass die Eltern kauzig und verschroben, aber auch Seelen von Menschen sind und der Freundeskreis jedem Landeierklischee gerecht wird und sich, abrakadabra, dennoch als clever, liberal und supermenschlich erweist. Wer sich in "Sweet Home Alabama" Überraschungen erwartet, ist im falschen Film. Denn gerade, wie Andy Tennant in seiner Saccharin-Variente von "Overboard - Ein Goldfisch an der Angel" hier sämtliche Erwartungen bedient, indem die einzige Überraschung ist, dass es keine gibt, hat etwas unendlich Beruhigendes und Unterhaltsames. Sit back and relax - den Rest übernimmt der Film: Tennants Timing ist wunderbar, Reese Witherspoon findet genau die Balance, eine potenziell zickige (und in einer Szene regelrecht unangenehme) Figur doch immer sympathisch wirken zu lassen (man verzeiht ihr sogar einen Besuch auf dem Hundefriedhof, bei dem sie mit ihrer verstorbenen Töle spricht), und mit Candice Bergen als resolute Bürgermeisterin ist auch ein Sitcom-Ass für so manches bissiges Bonmot an Bord gekommen, während der bereits erwähnte Josh Lucas und Patrick Dempsey als Verlobter nicht nur der Hauptfigur die Wahl schwer fallen lassen werden. Sicher, das ist Reißbrettkino in Reinkultur. Aber wenn es so mühelos und gelungen gemacht ist, werden sich selbst Zyniker davon gefangen nehmen lassen. ts.

Darsteller:  Reese Witherspoon   als Melanie Carmichael
  Josh Lucas   als Jake
  Patrick Dempsey   als Andrew
  Candice Bergen   als Kate
  Mary Kay Place   als Pearl Smooter
  Fred Ward   als Earl Smooter
  Jean Smart   als Stella Kay
  Ethan Embry   als Bobby Ray
  Melanie Lynskey   als Lurlynn
  Courtney Gains   als Wade
  Mary Lynn Rajskub   als Dorothea
  Rhona Mitra   als Tabatha
  Nathan Lee Graham   als Frederick
  Sean Bridgers   als Eldon
  Fleet Cooper   als Clinton
  Kevin Sussman   als Barry
  Thomas Curtis   als Jake (jung)
  Dakota Fanning   als Melanie (jung)
  Mark Skinner   als Bruno
  Mark Matkevich   als Tom Darovsic
 
Regie:  Andy Tennant  
Buch:  C. Jay Cox  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  Andrew Dunn  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Stokely Chaffin  

Reese mag's gerne kalt

Perfekt gekleidet für den Südpol: Reese Witherspoon

Perfekt gekleidet für den Südpol: Reese Witherspoon

Reese Witherspoon hat genug von Amerikas Südstaaten. Passend zum Winter hat's ihr jetzt die Kälte angetan. Deshalb wird die Schöne ihre Zelte bald im tiefsten Eis der Antarktis aufschlagen.

Dafür sollte sie sich beim nächsten Einkaufsbummel schön langsam mit Anoraks, warmen Pullis, Mütze, Schal und Handschuhen eindecken. Die kann sie nämlich bei den Dreharbeiten zu ihrem neuesten Film brauchen. "Whiteout" wird der Thriller heißen, der auf einer Reihe von Comicbüchern von Greg Rucka basiert.

Als US-Marshall Carrie Stetko lebt Reese Witherspoon abgeschieden in den Weiten der Antarktis. Ihre Ruhe wird gestört, als sie den ersten Mord auf diesem Kontinent aufklären soll. Und das, bevor sich die Sonne von der Erde verabschiedet und für sechs Monate nicht mehr aufgeht.

Ein Termin für den Drehbeginn steht allerdings noch nicht fest. Bis dahin müssen sich Fans der natürlich Blondenmit "Sweet Home Alabama" begnügen, der am 18. Dezember in die deutschen Kinos kommt.

 

Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen in der Fotoshow

 

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