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Swimfan

Teenager-Version von "Eine verhängnisvolle Affäre" - Highschoolthriller über ein Schwimm-Ass, dessen Leben von einer neuen Schülerin auf den Kopf gestellt wird.


Swimfan

Leihvideo

Erhältlich seit:
04.09.2003

Thriller

USA 2002
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12

Jesse Bradford
Erika Christensen
Shiri Appleby

Regie: John Polson
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Ein Fan sieht Rot in diesem Highschool-Thriller, ein Traum wird zum mörderischen Liebes-Albtraum.

Ben trainiert hart für seinen Erfolg Großansicht

Ben trainiert hart für seinen Erfolg

Ben Cronin hat alles - die Bewunderung seiner Freunde, eine Traumfrau an seiner Seite, und er ist der erfolgreichste Schwimmer seiner Highschoolmannschaft. Als die neue Schülerin Madison auftaucht, gerät all das, was er sich hart erarbeitet hat, in Gefahr: Madison entpuppt sich als besessener und skrupelloser Fan - und wird zu Bens schlimmstem Albtraum.

Mit "Swimfan" landete John Polson am US-Boxoffice einen sicheren Nummer-Eins-Hit. Die Teenager-Version von "Eine verhängnisvolle Affäre" von 1987 wird auch hierzulande die "Next Generation" in die Kinos ziehen, zumal die Rollen, die im Original von Michael Douglas und Glenn Close verkörpert wurden, mit unverbrauchten neuen Gesichtern besetzt sind. Vor allem Erika Christensen macht als männermordende Femme fatale mächtig Eindruck - und kann einem den Gedanken an einen kleinen Seitensprung verleiden.

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Der Psychothriller "Eine verhängnisvolle Affäre" setzte sich 1987 packend-plakativ mit den fatalen Konsequenzen der ehelichen Untreue von Protagonist Michael Douglas auseinander. Erika Christensen, Douglas' Filmtochter in "Traffic", spielt jetzt in einer Teenieversion des Neoklassikers die Rolle der buchstäblich männermordenden Femme Fatale, die im Original von Glenn Close verkörpert wurde. Abgesehen von der Ähnlichkeit des Plots kann die Juniorausgabe dem Original qualitativ nicht das Wasser reichen.

Dafür ist die Inszenierung von John Polson, der sich bislang als Schauspieler einen Namen gemacht hat und sein Regiedebüt mit dem bemerkenswerten "Siam Sunset" gab, zu unausgereift. Zudem sind die schauspielerischen Leistungen nicht immer überzeugend genug, um stellenweise unfreiwillige Komik zu vermeiden. Das soll nicht heißen, dass der Teenthriller nicht auch seine überaus spannenden Momente hat. So nimmt die Moralfabel im Highschool-Milieu überaus vielversprechend ihren Ausgang. Erika Christensen spielt die neue Schülerin Madison Bell, die mit ihrem provokativen Sexappeal - ihr engelhaftes Unschuldsgesicht in Kombination mit ihrer kurvenreichen Figur ergibt eine erotisch-explosive Mischung - nicht zu übersehen ist. Auch der beste Schwimmer der Schule, Ben Cronin (Jesse Bradford aus "Girls United" und "Clockstoppers") fühlt sich von Madison in den Bann gezogen. Und das, obwohl er mit der supernetten Amy (Shiri Appleby) bereits eine treu ergebene Freundin hat. Als Madison sich nach einigen Flirts im Schulswimmingpool an ihn ranmacht, protestiert Ben kaum und lässt sich im Eifer ihres Geschlechtsgefechts sogar dazu überreden, ihr ein "Ich liebe dich" zuzuflüstern. Anschließend versichert ihm Madison zwar, dass ihr One-Night-Stand unter ihnen bleiben würde und nichts zu bedeuten hätte, doch so leicht kann sich Ben nicht aus der verhängnisvollen Affäre ziehen. Denn Madison entpuppt sich als übergeschnappte Psychopathin, die ihn mit E-Mails, Anrufen und Besuchen bombardiert. Als er sich von ihr zu distanzieren versucht, vermasselt sie ihm seine Chance für ein Stanford-Stipendium und schreckt schließlich sogar vor Mord nicht zurück, um dem Objekt ihrer Begierde nahe zu sein.

Sex, Obsession, Intrigen, Rache und Mord - alles Standardzutaten für einen spannungsreichen Thriller, müssen sich die Drehbuchnovizen Charles Bohl und Philip Schneider wohl gedacht haben. Doch ihr Skript begibt sich damit in nicht immer allzu ernst zu nehmende Gefilde und weist in dieser Hinsicht Parallelen zum ähnlich gelagerten Teenkrimi "Die eiskalte Clique" auf. So dürfte man trotz überdurchschnittlicher Kameraarbeit und etlicher Schnittspielereien dem kommerziellen Erfolg von "Eiskalte Engel" kaum nacheifern können. Ein Achtungserfolg ist im Teenfilm begeisterten Deutschland allerdings jederzeit drin. ara.

Darsteller:  Jesse Bradford   als Ben
  Erika Christensen   als Madison
  Shiri Appleby   als Amy
  Kate Burton   als Carla
  Clayne Crawford   als Josh
  Jason Ritter   als Randy
  Kia Joy Goodwin   als Rene
  Dan Hedaya   als Coach Simkins
  Michael Higgins   als Mr. Tillman
  Nick Sandow   als Detective John Zabel
  Pamela Isaacs   als Mrs. Egan
  James DeBello   als Dante
  Phyllis Somerville   als Tante Gretchen
  Tom Cappadona   als Verwalter
  Malcolm Barrett   als Jock
  Ken Triwush   als Big Man
  Peter Hermann   als Arzt Ambulanz
  John Knox   als Wache Ambulanz
  Patricia Rae   als Jakes Krankenschwester
  Monroe Mann   als Jake Donnelly
 
Regie:  John Polson  
Buch:  Charles Bohl  
  Phillip Schneider  
Musik:  John Debney  
  Louis Febré  
Kamera:  Giles Nuttgens  
Produzent:  John Penotti  
  Allison Lyon Segan  
  Joseph M. Caracciolo jr.  
 

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