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Swing Vote - Die beste Wahl

Liebenswerte Politsatire nach Frank-Capra-Schema, in der der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl von der Stimme eines von Kevin Costner dargestellten Landeis abhängt.


Swing Vote - Die beste Wahl

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.02.2009

Originaltitel: Swing Vote

Satire

USA 2008
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 6

Kevin Costner
Kelsey Grammer
Stanley Tucci

Regie: Joshua Michael Stern
Splendid Film

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Swing Vote - Die beste Wahl

Der verantwortungslose Mittvierziger Bud hat gerade mal wieder ein Versprechen zuviel seiner schulpflichtigen Tochter gegenüber gebrochen, in dem er lieber zechen statt wählen ging (und obendrein den Job verlor), als plötzlich die Behörden, die Medien und der gesamte Staatsapparat auf der Hausmatte stehen, weil es irgend einem Fehler zufolge bei der Präsidentenwahl nun offenbar allein auf seine Stimme ankommt. Und diesmal will Bud seine Tochter nicht enttäuschen, selbst wenn ihm Larry King persönlich auf die Pelle rückt.

Kevin Costner ist der trinkfreudige Jedermann, der praktisch im Alleingang darüber entscheidet, wer der nächste Chef der Welt wird, in dieser satirisch angehauchten Wohlfühlkomödie von der im Kritikermund gern als capraesk umschriebenen Art, wo also ein naiver Mann des Volkes sich unbefangen den Mächtigen nähert und diese an ihre eigentliche Verantwortung gemahnt. Dennis Hopper und Kelsey "Frasier" Grammer treten als Kandidaten in Erscheinung, doch die Show stiehlt Madeline Carrol als Tochter.

Swing Vote - Die beste Wahl

Kevin Costner tanzt sich beherzt durch eine brave Politsatire mit zahnlosen Wahlkampf-Wölfen, wobei das Zusammenspiel mit seiner kleinen Filmtochter phänomenal ist.

Mit einer launig-charmanten Performance spielt Costner den sympathischen Säufer Bud Johnson, der seine elfjährige Tochter Molly (Madeline Carroll) alleine großzieht. Das altkluge Mädchen interessiert sich für Politik und besteht darauf, dass der Prolo-Papa sein Wahlrecht wahrnehmen soll. Als er von seinem Job in einer Eierfabrik gefeuert wird, tröstet er sich wie gewohnt mit Bier und vergisst sein Versprechen. Molly nimmt die Dinge selbst in Hand. So wird Buds Stimme zwar registriert, aber nicht, für wen er gewählt hat. Da es sich um eine extrem knappe Wahl handelt, soll er in zehn Tagen wiederwählen und wird damit effektiv den Ausgang entscheiden. Die Presse bekommt in Gestalt der Lokalreporterin Kate Madison (Paula Patton als Blickfang) Wind von der Sache, worauf in dem Provinznest ein schriller Medienzirkus ausbricht. Dann erscheinen beide Kandidaten, Kelsey Grammer als der amtierende republikanische Präsident Andrew Boone und Dennis Hopper als sein demokratischer Herausforderer Donald Greenleaf, um den selbst erklärten Wechselwähler zu bezirzen. Bud wird von den jeweiligen Wahlkampf-Managern (Stanley Tucci und Nathan Lane) bis ins kleinste Detail studiert, weil sie hoffen, ihn mit Gefallen wie einer Rennfahrtrunde mit NASCAR-Star Richard Petty (als er selbst) oder einer rauschenden Bierparty mit Willie Nelson auf ihre Seite locken zu können. Die Standpunkte der Kandidaten drehen sich, durch TV-Spots visualisiert, wie Fähnchen im Wind, nur um sich bei Bud anzubiedern. Der Republikaner steht jetzt für Umweltschutz und homosexuelle Eheschließung, der Demokrat wettert gegen illegale Einwanderer und Abtreibung. Eine von Bud geforderte Debatte, die von ihm moderiert wird, soll ihm schließlich seine Meinung zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt ist aus dem gedankenlosen Trottel ein geläuterter Mann mit sozialem Gewissen geworden, der seine Bürgerpflichten und -rechte lernt ernst zu nehmen.

Newcomer-Regisseur Joshua Michael Stern (der als nächstes "King Lear" verfilmen wird) schrieb das Drehbuch mit Jason Richman ("Bad Company"), wobei sie sich vom Gutmenschentum von Capra-Filmen wie "Mr. Smith geht nach Washington" inspirieren ließen. Vorwiegend entstand eine Politfarce, die peinlich genau darauf achtet, möglichst neutral keine Partei zu ergreifen und somit auch keinen rechten Biss hat. Zu geringerem Anteil liegt ein anrührendes menschliches Drama vor, das famos von den zeitweilig pfiffigen Dialogen und vom exzellenten Zusammenspiel von Costner und seinem talentierten kindlichen Kostar getragen wird. ara.

Swing Vote - Die beste Wahl

Bud Johnson (KEVIN COSTNER) ist ein lethargischer, biertrinkender, liebenswerter Loser, der durch ein Leben ohne wirkliche Höhepunkte schlittert. Der einzige Lichtblick ist seine geliebte Tochter, die 12-jährige, smarte Molly (MADELINE CARROLL), die sich um ihn kümmert und den Part der Erwachsenen im Haushalt übernimmt - bis zu jenem folgenschweren Wahltag, als Molly versehentlich eine Kette von Ereignissen auslöst, die ihr beider Leben völlig verändert. Das Wahlergebnis der USA hängt plötzlich von einer einzigen Stimme ab - der Stimme von Bud. Der durchschnittlichste aller Durchschnittsbürger kann endlich seiner Tochter und einer ganzen Nation beweisen, dass jeder die Macht hat, die Welt zu verändern...

Diese zu Herzen gehende, verrückte und charmante Komödie erzählt eine gefühlvolle Story über Liebe, Verantwortung und den Glauben daran, dass jede Stimme zählt. Neben Superstar Kevin Costner ("Mr. Brooks", "An deiner Schulter") in der Hauptrolle glänzen Paula Patton ("Hitch - Der Date Doktor"), Kelsey Grammer ("X- Men - Der letzte Widerstand"), Dennis Hopper ("Streets of Philadelphia"), Stanley Tucci ("Manhattan Love Story", "Der Teufel trägt Prada") und die bezaubernde Madeline Carroll ("Resident Evil: Extinction").

Quelle: Splendid

Darsteller:  Kevin Costner   als Bud Johnson
  Kelsey Grammer  
  Stanley Tucci  
  Dennis Hopper  
  Nathan Lane  
  Judge Reinhold   als Walter
  George Lopez  
  Willie Nelson   als Willie Nelson
 
Regie:  Joshua Michael Stern  
Buch:  Joshua Michael Stern  
  Jason Richman  
Produzent:  Kevin Costner  
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