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Tatort: Das Mädchen auf der Treppe

Horst Schimanski muss die 17-jährige Katja vor Drogendealern beschützen.


Tatort: Das Mädchen auf der Treppe

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Start: 25.02.2010

Kriminalfilm

BRD 1982
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Götz George
Eberhard Feik
Anja Jaenicke

Regie: Peter Adam
Walt Disney Studios

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Die Geschäftsführerin des Spezialitätenrestaurants "Hawaii" ist ermordet worden. In dem Lokal, das dem zwielichtigen Pit Straub gehört, wurden offenbar in großem Stil Drogen gedealt. Jetzt sind die Drogengangster hinter Katja, der 17-jährigen Tochter der Ermordeten, her. Das Mädchen sucht Hilfe bei Hauptkommissar Schimanski.

In seinem vierten Fall muss Hauptkommissar Schimanski wohl oder übel den Ersatzpapa für die pubertierende Katja geben. Doch Schimmi wäre nicht Schimmi, wenn er dieses Problem und den komplizierten Fall nicht mit seinen ganz eigenen Methoden lösen würde. "Das Mädchen auf der Treppe" wurde nicht zuletzt durch die Titelmusik der Band "Tangerine Dream" zum "Tatort"-Klassiker.

Schimanski und Thanner nehmen ein Mädchen unter ihre Fittiche, dessen Mutter im Umfeld eines groß angelegten Drogendeals ermordet wurde. Mit Gaststar Günter Lamprecht.
Schimanski kommt vom Dienst nach Hause und findet die auf seiner Treppe wartende 17-jährige Katja. Ihre Mutter, Geschäftsführerin des Spezialitätenrestaurants "Hawaii", ist ermordet worden. Schimanski und Thanner müssen sich zwangsläufig um Katja kümmern, denn jetzt ist man hinter ihr her. Es geht um eine Menge Rauschgift. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die Zusammenhänge weitaus komplizierter sind und die Polizei plötzlich dringend auf Katjas Hilfe angewiesen ist.

Quelle: Walt Disney Studios

Hier und Heute: Fiktion trifft Realität - Götz George und ein echter Kommissar im Interview
Kommissar-Porträt

Quelle: Walt Disney Studios

Tatort: Das Mädchen auf der Treppe

Regie:  Peter Adam  
Buch:  Martin Gies  
Musik:  Christopher Franke  
  Edgar Froese  
  Johannes Schmölling  
Kamera:  Joseph Vilsmaier  
Produzent:  Hartmut Grund  
 
Darsteller:  Götz George   als Kommissar Horst Schimanski
  Eberhard Feik   als Kriminalhauptkommissar Christian Thanner
  Anja Jaenicke   als Katja
  Günter Lamprecht   als Pit
  Chiem van Houweninge   als Hänschen
  Jan Fedder   als Wolli
  Jörg Hube   als Straub
  Erich Bar   als Leo
  Suzanne Geyer  
  Frauke Sinjen  

Mord bei Blickkontakt

Sonntag ist "Tatort"-Zeit. Seit vier Jahrzehnten lockt die deutsche Institution in Sachen Mord und Totschlag ein Millionenpublikum vor den Fernseher. Und selten werden die Anhänger enttäuscht. Ganz egal, ob die Kommissare in München oder Hamburg, in Leipzig oder Frankfurt ermitteln.

Das "Reifezeugnis" schockierte die Nation Großansicht

Das "Reifezeugnis" schockierte die Nation

Das Geheimnis des bahnbrechenden Erfolgs gründet auf vielen Faktoren. Da wären das Lokalkolorit der verschiedenen "Tatort"-Städte, eine Riege von scharfsinnigen, aber nicht unfehlbaren Charakterköpfen und das Aufgreifen von gesellschaftlichen Strömungen innerhalb der Handlungen. "Tatort ist Deutschland", hat Schriftsteller und Enfant Terrible Feridun Zaimoglu einmal gesagt. Und es nicht ansatzweise abwertend gemeint. Wie sollte er auch? Auch wenn der Kampf Gut gegen Böse fast immer ein Happy End hat: moderne Märchen sehen anders aus. Das Happy End ist die Auflösung des Falles. Die Tat macht das nicht ungeschehen.

Dass Fiktion und Realität im "Tatort" oft verschwimmen, ist ein früh erkannter und geschickt genutzter Kniff der Krimimacher. Man denke nur an den Aufschrei, der durch die Nation ging, als im 1977 gedrehten und jetzt auf DVD veröffentlichten "Reifezeugnis" die junge Nastassja Kinski ein Verhältnis mit ihrem Lehrer hatte. Damals ein Skandal. Heute ein Klassiker.

Faust auf Faust, Zahn um Zahn

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Ein Raubein und Verkleidungskünstler: Horst Schimanski

Gleiches gilt für Götz George in seiner Rolle als Horst Schimanski. Als Raubein aus dem Ruhrpott sorgte der Duisburger Hauptkommissar ein ums andere Mal für Aufruhr vor dem Fernseher. Tadelloses Verhalten? Nicht mit ihm. Gepflegtes Auftreten? Wozu das denn? Seine Devise war Faust auf Faust, Zahn um Zahn. Das in der harten Schale auch ein weicher Kern steckte, merkte man dennoch. Etwa in "Das Mädchen auf der Treppe", seinem vierten Fall, in dem Schimmi als Ersatzvater wider Willen herhalten musste.

Ab dem 25. Februar kann man sich diese Folge endlich in digitaler Qualität nach Hause holen. Gleiches gilt für die "Tatort"-Highlights "Bienzle und das Narrenspiel" und "Viktualienmarkt". Denn zum 40. Jubiläum der deutschen Kriminalreihe werden nach und nach diverse Boxsets und Einzelfolgen auf DVD veröffentlicht.

Verbrechen schubweise

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Anfang Dezember wurden unter anderem eine Odenthal- und eine Schimanski-Box, eine München- und eine Leipzig-Box veröffentlicht. Aktuell sind das "Reifezeugnis" oder "Wo ist Max Gravert" mit Gaststar Jürgen Vogel in den Handel gekommen.

Ende Februar folgt ein neuer Schwung. Dieser beinhaltet nicht nur die oben genannten Einzelfolgen, sondern auch eine Frankfurt-Box mit insgesamt drei Fällen aus der Main-Metropole und diverse Ermittler-Boxen mit je vier Fällen. Zwei Beamtenduos dürften dabei für besondere Freude sorgen: die Thiel/Boerne-Box mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl sowie die Batic/Leitmayr-Box mit Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec.

 

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Fassungen

 

Features

 

Star

Götz George

Er ist ein kraftvoller Schauspieler und Draufgänger, der sich auflehnende Charaktere und Außenseiter ebenso beherrscht wie die ihm auf den Leib ...

 

Star

Chiem van Houweninge

Den meisten deutschen Fernsehzuschauern ist Chiem van Houweninge als Hänschen aus den Schimanski-Krimis bekannt. Doch der ...