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Tatort: Reifezeugnis

Zwischen der jungen Schülerin Sina und ihrem verheirateten Lehrer entsteht eine leidenschaftliche Liebe. Ein eifersüchtiger Mitschüler beobachtet Sina und erpreßt sie zu Liebesbeweisen. Im Wald kommt es zu einer Kurzschlußhandlung... Berühmtgewordene "Tatort"-Episode von Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot").


Tatort: Reifezeugnis

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Erhältlich seit:
07.01.2010

Kriminalfilm

BRD 1977
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Klaus Schwarzkopf
Christian Quadflieg
Nastassja Kinski

Regie: Wolfgang Petersen
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Ein gefährliches Spiel aus Liebe, Eifersucht und Erpressung mündet in einen Mord, den Kommissar Finke lösen muss. Kult-Tatort mit Nastassja Kinski in ihrer ersten Hauptrolle. Nachdem der Schüler Michael in einem Wald erschlagen wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen zunächst auf einen Sittlichkeitsverbrecher. Dieser soll Sina, Michaels großer Liebe und Klassenkameradin, aufgelauert und sie dann bedrängt haben. Als Michael ihr zu Hilfe gekommen sei, habe ihn der Mann getötet. Kommissar Finke findet jedoch bald heraus, dass die hübsche Sina und ihr Klassenlehrer Helmut Fichte ein Verhältnis hatten - und sie nicht die Einzigen waren, die davon wussten.

Quelle: Walt Disney Studios

- Fernsehspiel am Samstag: ein Ausschnitt aus der Reportage "Von Hamburg nach Hollywood" - Regisseur Wolfgang Petersen über den Tatort
- DAS!: Interview mit Judy Winter über die Tatort-Folge "Reifezeugnis"
- DAS!: Tatort - ein kurzer Rückblick
- Einblick: Tatort muss nicht Drehort sein - wo Tatort-Krimis entstehen

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Klaus Schwarzkopf   als Kommissar Finke
  Christian Quadflieg   als Helmut Fichte
  Nastassja Kinski   als Sina Wolf
  Judy Winter   als Dr. Gisela Fichte
  Rüdiger Kirschstein   als Franke
  Petra Verena Milchert   als Inge
 
Regie:  Wolfgang Petersen  
Buch:  Herbert Lichtenfeld  
Musik:  Nils Sustrate  
Kamera:  Jörg Michael Baldenius  
Produzent:  Rüdiger Humpert  

Mord bei Blickkontakt

Sonntag ist "Tatort"-Zeit. Seit vier Jahrzehnten lockt die deutsche Institution in Sachen Mord und Totschlag ein Millionenpublikum vor den Fernseher. Und selten werden die Anhänger enttäuscht. Ganz egal, ob die Kommissare in München oder Hamburg, in Leipzig oder Frankfurt ermitteln.

Das "Reifezeugnis" schockierte die Nation Großansicht

Das "Reifezeugnis" schockierte die Nation

Das Geheimnis des bahnbrechenden Erfolgs gründet auf vielen Faktoren. Da wären das Lokalkolorit der verschiedenen "Tatort"-Städte, eine Riege von scharfsinnigen, aber nicht unfehlbaren Charakterköpfen und das Aufgreifen von gesellschaftlichen Strömungen innerhalb der Handlungen. "Tatort ist Deutschland", hat Schriftsteller und Enfant Terrible Feridun Zaimoglu einmal gesagt. Und es nicht ansatzweise abwertend gemeint. Wie sollte er auch? Auch wenn der Kampf Gut gegen Böse fast immer ein Happy End hat: moderne Märchen sehen anders aus. Das Happy End ist die Auflösung des Falles. Die Tat macht das nicht ungeschehen.

Dass Fiktion und Realität im "Tatort" oft verschwimmen, ist ein früh erkannter und geschickt genutzter Kniff der Krimimacher. Man denke nur an den Aufschrei, der durch die Nation ging, als im 1977 gedrehten und jetzt auf DVD veröffentlichten "Reifezeugnis" die junge Nastassja Kinski ein Verhältnis mit ihrem Lehrer hatte. Damals ein Skandal. Heute ein Klassiker.

Faust auf Faust, Zahn um Zahn

Ein Raubein und Verkleidungskünstler: Horst Schimanski Großansicht

Ein Raubein und Verkleidungskünstler: Horst Schimanski

Gleiches gilt für Götz George in seiner Rolle als Horst Schimanski. Als Raubein aus dem Ruhrpott sorgte der Duisburger Hauptkommissar ein ums andere Mal für Aufruhr vor dem Fernseher. Tadelloses Verhalten? Nicht mit ihm. Gepflegtes Auftreten? Wozu das denn? Seine Devise war Faust auf Faust, Zahn um Zahn. Das in der harten Schale auch ein weicher Kern steckte, merkte man dennoch. Etwa in "Das Mädchen auf der Treppe", seinem vierten Fall, in dem Schimmi als Ersatzvater wider Willen herhalten musste.

Ab dem 25. Februar kann man sich diese Folge endlich in digitaler Qualität nach Hause holen. Gleiches gilt für die "Tatort"-Highlights "Bienzle und das Narrenspiel" und "Viktualienmarkt". Denn zum 40. Jubiläum der deutschen Kriminalreihe werden nach und nach diverse Boxsets und Einzelfolgen auf DVD veröffentlicht.

Verbrechen schubweise

Münsters Dreamteam hört auf die Namen Thiel/Boerne Großansicht

Münsters Dreamteam hört auf die Namen Thiel/Boerne

Anfang Dezember wurden unter anderem eine Odenthal- und eine Schimanski-Box, eine München- und eine Leipzig-Box veröffentlicht. Aktuell sind das "Reifezeugnis" oder "Wo ist Max Gravert" mit Gaststar Jürgen Vogel in den Handel gekommen.

Ende Februar folgt ein neuer Schwung. Dieser beinhaltet nicht nur die oben genannten Einzelfolgen, sondern auch eine Frankfurt-Box mit insgesamt drei Fällen aus der Main-Metropole und diverse Ermittler-Boxen mit je vier Fällen. Zwei Beamtenduos dürften dabei für besondere Freude sorgen: die Thiel/Boerne-Box mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl sowie die Batic/Leitmayr-Box mit Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec.

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