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Tatsächlich ... Liebe

Romantische, sensationell besetzte Ensemblekomödie, die zehn Liebesgeschichten am Weihnachtsabend in London miteinander verknüpft.


Tatsächlich ... Liebe

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Erhältlich seit:
05.11.2009

Originaltitel: Love Actually

Komödie

Großbritannien 2003
Laufzeit: 135 Min.
FSK: ab 6

Hugh Grant
Chiwetel Ejiofor
Andrew Lincoln

Regie: Richard Curtis
Universal Pictures Germany

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Heiligabend allein? Nein danke. Charmeur Hugh Grant kriegt als britischer Premierminister in letzter Minute die Kurve und findet seine Liebste.

Allein zu Haus in Downing Street No. 10 (Foto: UIP) Großansicht

Allein zu Haus in Downing Street No. 10 (Foto: UIP)

Liebe, Chaos und ein Tränchen. Weihnachten kommt immer alles zusammen, da packt uns jedes Jahr die Sehnsucht nach Streicheleinheiten, wer sitzt schon gerne alleine unter dem Tannenbaum.

Um die Lust auf Gefühle in der oft gar nicht so stillen Zeit dreht sich Richard Curtis' heftiger Liebesreigen.

Der smarte Engländer, Drehbuchautor von romantischen Kassenknüllern wie "Notting Hill", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Bridget Jones", lässt Englands absolute Stargarde aufmarschieren, die mit Herz und Schmerz bei der Sache ist.

Keira Knightley betört nicht nur ihren Ehemann (Foto: UIP) Großansicht

Keira Knightley betört nicht nur ihren Ehemann (Foto: UIP)

Jeder sucht sein Glück

Bester Ort, sich in die Arme zu fallen, ist der Flughafen beim Abschied oder beim Ankommen. Bis die einzelnen Glückssucher sich am Ende wieder dort treffen, stolpern oder schweben sie durchs Leben.

Allen voran Bill Nighy als Schlagersänger auf dem absteigenden Ast, der seinen alten Love-Song in einen Weihnachts-Hit umwandelt und vor keiner Peinlichkeit zurückschreckt.

Dazu ein buntes Trüppchen wie Schriftsteller Colin Firth, der sich nach einer Enttäuschung in Frankreichs Süden flüchtet und in das portugiesische Hausmädchen verliebt, Verleger Alan Rickman, der fast den Reizen von Heike Makatsch erliegt und seine Gattin (Emma Thompson) misstrauisch macht, Liam Neeson, der nach dem Tod der Frau durch seinen Stepke-Stiefsohn wieder Tritt fasst, sowie die schöne Keira Knightley, die vom Freund ihres Mannes heiß verehrt wird.

Da stimmt die Chemie (Foto: UIP) Großansicht

Da stimmt die Chemie (Foto: UIP)

10 x Liebe

Allem die Krone auf setzt "Premierminister" Hugh Grant, der sich in sein Hausmädchen verguckt, dem US-Präsidenten (Billy Bob Thornton) die Zähne zeigt und Heiligabend dem Ruf des Herzens folgt.

Magische Fäden verbinden die suchenden Seelen in zehn mal melancholischen, mal heiteren Geschichten: "All you need is love..."

Tatsächlich ... Liebe

Tatsächlich kann man sich sehr viel mehr Liebe in einem Film nicht mehr vorstellen. Tatsächlich wird man eine beeindruckendere Besetzung in einem britischen Film nicht so schnell finden. Tatsächlich gelingt es Richard Curtis in seinem Regiedebüt, all den Humor und die Romantik seiner Drehbuchhits zu "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück", "Notting Hill" und "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" in einen einzelnen Film zu packen. Tatsächlich gibt es keinen Grund zur Annahme, dass es eine Komödie gibt, die besser in die Weihnachtszeit passen könnte als dieser Herr der Eheringe.

Dass Richard Curtis es durchaus ernst meint mit diesem epischen Versuch, allen nur irgendwie denkbaren Facetten der Liebe mit seinem britischen Humor ein Denkmal zu setzen, unterstreichen gleich die ersten Bilder von Menschen, die sich in der Ankunftshalle von London Heathrow nach einer Zeit der Trennung in die Arme schließen. Aus dem Off hört man dazu Hugh Grant, der als Sprachrohr des Filmemachers über Hass und Liebe räsoniert und konstatiert, dass ihm nicht zu Ohren gekommen sei, die Flugreisenden an Bord der vier entführten Todesflugzeuge hätten am 11. September 2001 zum Abschied die Menschen angerufen, die sie hassen. Dieser bittersüße Ton zieht sich durch den ganzen Film, der am Schluss wieder zum Flughafen zurückkehren wird, um einige seiner Figuren zusammen zu führen oder endgültig zu trennen. Anhand von zehn sich bisweilen überlappenden Geschichten will Curtis diesem verrückten Ding, das wir Liebe nennen, auf die Spur kommen, will seine Wichtigkeit für das Leben aller Menschen mit bewegenden, grotesken, komischen, anrührenden Szenen verdeutlichen. Alle Facetten sollen dabei abgedeckt werden. Um erste Liebe geht es, um Trennung, um Verführung und Versuchung, um die große Liebe, um Liebe an den ungeahntesten Orten, in den verrücktesten Situationen, um Geschwisterliebe, um Liebe zwischen Eltern und Kindern, um aussichtsloses Schwärmen, um die Prüfung der Liebe und die Macht der Liebe, die dumme, irrationale, unglaubliche und doch immer wieder wunderbare Wege geht.

Als roter Faden zieht sich durch diese wild wuchernde Romantikkomödie ein von Bill Nighy mit hinreißender Offenheit gespielter abgetakelter Schlagersänger, der mit einem erbärmlichen Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks wagt. Da ist auch noch Colin Firth, der nach der Trennung von der Ehefrau im Süden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen will und sich nach und nach in sein portugiesisches Hausmädchen verliebt, obwohl sie nicht ein Wort Englisch spricht. Alan Rickman sieht sich als Verlagsleiter den immer eindeutigeren Avancen der kessen Heike Makatsch ausgesetzt, während ihm die lähmende Routine seiner Ehe mit Emma Thompson mehr und mehr bewusst wird. Deren Bruder Liam Neeson muss mit dem Tod der Gefährtin fertig werden und wird von seinem zehnjährigen Sohn mit der Nachricht, er habe sich hoffnungslos verliebt, wieder ins Leben geschockt. Die mausgraue Laura Linney findet in der vielleicht schmerzhaftesten Episode endlich den Mut, sich mit dem schwerst in sie verliebten Traummann zu treffen - kann dann aber doch nicht über ihren Schatten springen. "Fluch der Karibik"-Shooting-Star Keira Knightley entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass der beste Freund ihres Mannes schon lange an niemand anderen mehr denken kann als an sie. Und Hugh Grant residiert über den Film als neuer Premierminister, der in seiner Teedame sehr viel mehr sieht als alle anderen, die sie nur als pausbäckig und unauffällig empfinden, und im Chaos der Gefühle den Mut findet, sich in einer Fernsehrede gegen den Präsidenten der USA (texanisch fieses Cameo: Billy Bob Thornton) zu wenden. Zwei alberne Vignetten über ein Pärchen, das sich als Lichtdouble für erotische Szenen bei einem Film kennenlernt, und einen unerträglichen Aufschneider, der davon überzeugt ist, in den USA als unwiderstehlicher Liebhaber die Herzen aller Frauen brechen zu können, runden den Reigen ab.

Am Schluss, zu Weihnachten, findet so manches, aber nicht jedes Töpfchen sein Deckelchen in diesem zwar berechnenden, aber deshalb nicht minder bezaubernden Film der Erfolgstruppe von Working Title, der zwar nicht die technische Brillanz des letztjährigen Hits "About a Boy" besitzt, dafür aber in seiner Balance zwischen Herzensleid und -freud , Humor und Tragik unschlagbar ist. Dass man in jeder einzelnen Figur dieser hemmungslos emotionalen Liebesschnulze ein bisschen Hugh Grant zu entdecken glaubt, macht Sinn, wenn man bedenkt, dass er stets Held aller Curtis-Stoffe ist und unzweifelhaft das Alter ego des Filmemachers darstellt: Deutlicher könnte der Regiedebütant nicht ausdrücken, wie wichtig ihm jeder Moment seines Films ist. All you need is love... und eben Hugh Grant. Die Kinobesitzer wird's freuen, wenn in diesem Winter nicht nur die Weihnachtsglocken klingeln. ts.

Tatsächlich ... Liebe

Die Produzenten von "Notting Hill" und "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" haben mit "Tatsächlich ... Liebe" einen erneuten Volltreffer ins Herz gelandet. Eine romantische Liebeskomödie, die mit einer fantastischen Starbesetzung und einem wunderschönen Soundtrack begeistert.
Zehn außergewöhnliche Geschichten, die sich am Weihnachtsabend zu einer verweben: Ein Premierminister verliebt sich in das Mädchen, das den Tee serviert, ein Schriftsteller sucht Ruhe in Südfrankreich und findet dort eine Liebe ohne Worte, ein Rockstar erlebt ein privates Comeback mit seinem Manager ...
Jeder von ihnen ist auf der Suche nach Liebe. Nur wer genau hinsieht, wird entdecken, dass die Liebe tatsächlich überall ist.

Quelle: Universal Pictures

High-Definition
- Meine Szenen (Markiere die besten Filmszenen!)

Standard-Definition
- Unveröffentlichte Szenen mit Intros von Richard Curtis
- Die Musik von "Love Actually" mit Intros von Richard Curtis
- The Storytellers
- Musikvideo "The Trouble With Love Is" von Kelly Clarkson
- Musikvideo "Christmas Is All Around" von Billy Mack
- Filmkommentare mit Regisseur Richard Curtis und den Darstellern Hugh Grant, Bill Nighy und Thomas Sangster

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Hugh Grant   als Premierminister
  Chiwetel Ejiofor   als Peter
  Andrew Lincoln   als Mark
  Kris Marshall   als Colin
  Keira Knightley   als Juliet
  Laura Linney   als Sarah
  Liam Neeson   als Daniel
  Thomas Sangster   als Sam
  Colin Firth   als Jamie
  Daniel Fredenburgh   als Chris
  Nina Sosanya   als Annie
  Frank Moorey   als Terence
  Jill Freud   als Pat
  Martine McCutcheon   als Natalie
  Abdul Salis   als Tony
  Bill Nighy   als Billy
  Gregor Fisher   als Joe
  Emma Thompson   als Karen
  Lulu Popplewell   als Daisy
  William Wadham   als Bernie
  Heike Makatsch   als Mia
  Alan Rickman   als Harry
  Rodrigo Santoro   als Karl
  Brian Bovell   als DJ 1
  Marcus Brigstocke   als DJ 2
  Elisabeth Margoni   als Elenore
  Lucia Moniz   als Aurelia
  Edward Hardwicke   als George, Schwiegervater
  Alan Barnes   als Regisseur
  Martin Freeman   als John
  Joanna Page   als Judy
  Richard Hawley   als Carter
  Billy Bob Thornton   als Amerikanischer Präsident
  Anne Reid   als Bürovorsteherin
  Adam Godley   als Mr. Trench
  Frances de la Tour   als Geraldine
  Michael Fitzgerald   als Michael
  Ciaran O'Driscoll   als Patient
  Laura Rees   als Gina
  Rowan Atkinson   als Rufus
  JJ Feild   als Angel
  Helder Costa   als Mr. Barros
  Carla Vasconcelos   als Sophia
 
Regie:  Richard Curtis  
Buch:  Richard Curtis  
Musik:  Craig Armstrong  
Kamera:  Michael Coulter  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Duncan Kenworthy  

Filmsong als Weihnachtssingle

"Ich würde das Radio sofort ausschalten!"

Rockt sich bald auch im wirklichen Leben einen Tannenbaum: Bill Nighy (Foto: UIP) Großansicht

Rockt sich bald auch im wirklichen Leben einen Tannenbaum: Bill Nighy (Foto: UIP)

Kollege Alan Rickman zeigte sich wenig begeistert. Auch Colin Firth meinte: "Einmal hören reicht - schließlich haben wir das Ding nur dafür gemacht, dass es einem in den Ohren weh tut."

Die Rede ist von "Christmas is all around", einer akustischen Verballhornung des Klassikers "Love is all around" von den Troggs. Im Komödienhit "Tatsächlich... Liebe" erlebt Bill Nighy als abgetakelter Rockstar Billy Mack seinen dritten Frühling, indem er zu Weihnachten den Klassiker schwülstig umtextet und bei sämtlichen Auftritten offensiv kundtut, was für ein Mist die Platte doch sei - sehr zum anfänglichen Entsetzen seines Managers.

Je schlechter, desto besser

Doch im Zeitalter der Popstars entpuppt sich die Strategie "Trash sells" bald als goldrichtig und der rebellische Altrocker muss am Ende gar das Versprechen einlösen, seine subversive Tannenbaumschnulze nackt darzubieten - weil er damit die Boyband Blue im Rennen um den Weihnachtshit des Jahres abgehängt hat.

Der irrwitzige Promotrip des Sängers verknüpft kunstvoll und charmant die neun Episoden zum Thema Liebe, die Richard Curtis in sein Regiedebüt gepackt hat. Nun soll der Filmsong auch im wirklichen Leben für andächtiges Grinsen sorgen. Nighy, der das Werk selbst ins Mikro geträllert hatte, zeigte sich von der Aussicht auf einen Hit begeistert: "Wäre doch Klasse, wenn mal das wirkliche Leben die Kunst imitieren würde und nicht, wie sonst, andersherum!"

So kritisch sich die Schauspielkollegen Firth und Rickman äußerten, so euphorisch zeigten sich Emma Thompson und Laura Linney: "Wir würden unsere Boxen ins Fenster stellen und die Stereoanlage auf volle Lautstärke drehen!"

Die Chancen stehen jedenfalls nicht schlecht für Bill Nighy: 1994 landeten bereits die Edelpopper von Wet Wet Wet mit einer Coverversion von "Love is all around" einen Welthit, damals auf dem Soundtrack der Kultkomödie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" zu finden, für den Richard Curtis noch das Drehbuch geschrieben hatte. Heute heißt es allerdings nicht mehr "Come on and let it show", sondern "Come on and let it snow". Autsch!

 

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