Der junge Prinz Jan reist mit seinem Lehrer ans Meer, wo er den Leuchtturmwärter Karol kennenlernt. Karol verschafft ihm Einblick in ein Land namens Taxandria, in dem die Zeit stillsteht und die Menschen scheinbar glücklich in einer immerwährenden Gegenwart leben. Gewährleistet wird dies durch den streng überwachten Verzicht auf Liebe, aber auch auf Maschinen und Bilder. Da begeht ein junger Drucker bei der Arbeit einen Fehler, aufgrund dessen er für einen Staatsfeind gehalten wird. Er muss fliehen und entdeckt auf der Flucht die Liebe...
Aufwändige europäische Koproduktion unter Federführung des belgischen Animationsspezialisten Raoul Servais, der Einflüsse vor allem belgischer Surrealisten wie Delvaux und Magritte verrät, wenn er seine Schauspieler in gemalten Kulissen auftreten lässt. Als Verbindungsstück zwischen der Realität und dem Traumland Taxandria fungiert Armin Mueller-Stahl. Am Drehbuch des vor allem optisch überzeugenden Films wirkte der französische Autor Alain Robbe-Grillet ("Letztes Jahr in Marienbad") mit.