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Taxi

Atemloses Buddy-und Action-Picture mit französischem Charme und Witz.


Taxi

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Erhältlich seit:
13.06.2000

Action/ Komödie

Frankreich 1998
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Samy Naceri
Frédéric Diefenthal
Marion Cotillard

Regie: Gérard Pirès, ...
Universum Film

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Taxi

Daniel, ein leidenschaftlicher Taxifahrer, betrachtet die Straßen Marseilles als seine persönliche Rennstrecke. Emilien, ein kleiner Polizist, der schon achtmal durch die Führerscheinprüfung gefallen ist, erwischt ihn bei Tempo 200 und wittert seine große Chance. Mit Daniel als Fahrer könnte er die berüchtigte Mercedes-Gang dingfest machen, eine deutsche Bankräuber-Bande, die den französischen Behörden seit Monaten Kopfzerbrechen bereitet. Da er keine Wahl hat - ein Nein würde die Taxi-Lizenz kosten - geht Daniel auf den Deal ein...

Atemberaubende Verfolgungsjagden, reibungslos eingebaute, erotische Liebesszenen sowie witzige Dialoge sind die Stützen dieses von Gérard Pirès ("Die Filzlaus kehrt zurück") furios inszenierten Action-Spaßes. Als Drehbuchautor und Produzent zeichnet Luc Besson ("Das fünfte Element") verantwortlich, der hier vorführt, daß nicht nur Hollywood etwas von spektakulären Stunts und handfester Action versteht. Sieht man davon ab, daß die Protagonisten Samy Nacéri und Frédéric Diefenthal hierzulande unbekannt sind, gibt es keinen Grund, warum "Taxi" sich bei den Ausleihvorgängen nicht auf die Überholspur setzen sollte.

Taxi

Wie bei dem filmischen Husarenstück des Ex-Stuntmans Hardy Martins spielen auch in der französischen Produktion "Taxi" Cascadeure eine Hauptrolle. Meisterschaftserprobte Rallye- und Rundkursfahrer zeigen in den stärksten Szenen dieses munteren Gute-Laune-Werks ihr wahrlich erstaunliches Können - doch "Taxi" hat noch mehr zu bieten: ein gutes Skript, sympathische Hauptdarsteller und ungewöhnliche Bilder aus der Hafenmetropole Marseille. Als Mentor des Films zeichnet niemand Geringerer als Regie-Star Luc Besson verantwortlich. Wie zuletzt schon bei Gary Oldmans "Nil by Mouth" trat er als Produzent in Erscheinung und schrieb außerdem noch das Drehbuch.

Regie bei dem mitreißenden Action-Spaß führte der 56jährige Pariser Komödien-Veteran Gérard Pirès ("Die Filzlaus kehrt zurück"). In den Achtzigern verdingte er sich als Werbefilmer für große Autofirmen und konnte sich daher bestens für eine temporeiche Komödie empfehlen, in dem das schnelle Fahren durch enge und verkehrsreiche Straßen den höchsten Unterhaltungswert der Produktion ausmacht.

Schon die ersten Szenen stimmen vorzüglich auf das Weitere ein. Daniel (ungeheuer präsent: Samy Nacéri) rast auf seinem Moped durch Marseille, in den Kurven effektvoll funkensprühend - und die Filmkamera folgt seinen Bewegungen stets aus allernächster Nähe. Verblüffend nur, daß diese spektakulären Bilder durch einen Song unterlegt sind, der die falschen Assoziationen weckt: die Erkennungsmelodie von "Pulp Fiction". Doch Pirès unterläuft elegant die dadurch aufgebauten Erwartungen. "Taxi" stellt sich als ein geradliniges buddy-movie heraus, gespickt mit erstklassigen, frechen One-Linern und jeder Menge beeindruckender Stunts.

Geschickt baut Pirès zwei Handlungsstränge auf und verknüpft sie zum richtigen Zeitpunkt ganz ungezwungen miteinander. Daniel, ein leidenschaftlicher Taxifahrer, betrachtet die Straßen von Marseille als seine ganz persönliche Rallye-Strecke. Emilien (sympathisch: Frédéric Diefenthal), ein kleiner Polizist, der schon acht Mal durch die Führerscheinprüfung gerasselt ist, erwischt ihn bei Tempo 200 und wittert sofort seine große Chance. Mit Daniel als Fahrer könnte er endlich die berüchtigte Mercedes-Gang dingfest machen, eine deutsche Bankräuber-Bande, die der französischen Polizei schon seit Monaten gehörig auf die Nerven geht. Da er keine andere Wahl hat - ein Nein würde ihn seine Taxi-Lizenz kosten - geht Daniel auf den Deal ein.

Atemberaubende Verfolgungsjagden durch das malerische Marseille wechseln sich fortan mit reibungslos eingebauten Flirt-, Liebes- (Marion Cotillard und Emma Sjöberg als erotische Highlights) sowie witzigen Dialogszenen ab. Eine narrative Struktur, die zwar nicht gerade neu ist, doch Pírès versteht es mittels geschickter Inszenierung, damit eine erstaunlich große Wirkung zu erzielen. Sein Leinwand-Comeback besitzt jugendlichen Esprit, einen modernen Look und diesen gewissen Flair, der das Gefühl vermittelt, die Welt stünde einem offen. Autofahren steht bei Pirès für Aufbruch, Abenteuerlust und Adrenalinkicks. Mit allen Mitteln des Action-Kinos zollen die Filmemacher einem Ideal Tribut, das hier endlich mal wirklich beim Wort genommen wird: dem Leben auf der Überholspur. Gelingt es dem Marketing, die französische Produktion als Genre-Film mit Hollywood-Format zu positionieren, dürfte einem Erfolg bei der Fun-Generation nichts mehr im Wege stehen. lasso.

Darsteller:  Samy Naceri   als Daniel
  Frédéric Diefenthal   als Emilien
  Marion Cotillard   als Lilly
  Emma Sjoberg   als Petra
  Manuela Gourary   als Camille
 
Regie:  Gérard Pirès  
  Gerard Krawczyk  
Buch:  Luc Besson  
Musik:  IAM  
Kamera:  Jean-Pierre Sauvaire  
Produzent:  Luc Besson  
  Laurent Pétin  

"Fanfan" eröffnet Cannes

Der Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes steht fest: Mit Gerard Krawczyks Neuverfilmung des Klassikers "Fanfan la Tulipe" fällt am 14. Mai der Startschuss zur 56. Ausgabe des Festivals an der Côte d'Azur.

Fesches Dirndl: Penélope Cruz Großansicht

Fesches Dirndl: Penélope Cruz

Der im 18. Jahrhundert angesiedelte Historienfilm erzählt die abenteuerliche Geschichte des unbekümmerten Schürzenjägers Fanfan und wurde insgesamt schon dreimal verfilmt (1907, 1926, 1952; bekannt unter dem Titel "Fanfan, der Husar").

In den Titelrollen der Mantel und Degen-Romanze sind Vincent Pérez und Penélope Cruz zu sehen, das Drehbuch stammt aus der Feder von Frankreichs Star-Filmemacher Luc Besson, der auch als Co-Produzent fungierte.

Die Version von Krawczyk ("Taxi")stützt sich auf die Verfilmung von 1952, deren Regie in den Händen von Christian-Jaque lag. Kein schlechtes Omen - der 1994 verstorbene Franzose erhielt für seinen "Fanfan" in Cannes eine Auszeichnung als bester Regisseur.

Diesen Coup wird Krawczyk mit seinem Remake allerdings nicht wiederholen können - der Eröffnungsfilm läuft in Cannes traditionsgemäß außer Konkurrenz.

» Zum Special: Cannes 2003

 

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Marion Cotillard

Sie WAR Edith Piaf! Marion Cottilard, französische Film- und Theaterschauspielerin, hat, seit sie 1998 in das "Taxi" von Samy Nacéri...