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Taxi Taxi

Actionkomödie und Sequel von Luc Bessons Autostunt-gespicktem Film um einen Highspeed-Taxifahrer.


Taxi Taxi

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Erhältlich seit:
17.09.2001

Originaltitel: Taxi 2

Action/ Komödie

Frankreich 2000
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Samy Naceri
Frédéric Diefenthal
Emma Sjoberg

Regie: Gerard Krawczyk
Universum Film

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Taxi Taxi

Daniel ist der rasanteste Taxifahrer Marseilles, weswegen er auch seinem Schwiegervater in spe auf die Schnelle aushelfen muss. Der hochrangige französische General hat nämlich völlig die Ankunft des japanischen Verteidigungsministers vergessen. Am Flughafen eingetroffen, muss Daniel seiner Fahrkünste wegen dem hohen Besuch gleich noch eine polizeichlich entwickelte Anti-Terror-Limousine vorführen. Was dabei keiner ahnt: Yakuzas haben es auf Leib und Leben des fernöstlichen Staatsmannes abgesehen und liegen bereits im Hinterhalt...

Nach dem Riesenerfolg von "Taxi" im Jahr 1997 klemmt sich Samy Nacéri alias Daniel erneut hinters Steuer, um Frankreichs Verkehrsteilnehmern das Fürchten zu lehren. Mit Hilfe von Luc Bessons ("Das fünfte Element") Drehbuch sowie rund 30 Millionen Mark, von denen jede einzelne den turbulenten Stunts und actionreichen Karambolagen anzusehen ist, inszenierte diesmal Regie-Neuling Gérard Krawczyk einen würdigen, wilden Sequel-Spaß.

Taxi Taxi

Nach dem Riesenerfolg von "Taxi" aus dem Jahr 1997 greift der einstige Pizza-Austräger Daniel wieder ins Steuer und rast mit Tempo 130 durch Marseille. Diesmal machen japanische Yakuza dem Jungen das Leben schwer. Bei spektakulären Stunts, rasanten Verfolgungsjagden und coolen Sprüchen amüsierten sich mehr als 10 Millionen Franzosen in den heimischen Lichtspielhäusern.

Das Personal hat sich nicht geändert: Der flotte Daniel, der sein Taxi in Bondmanier aufgerüstet hat, jagt wie ein Urgewitter durch die Gegend und liebt Lily, der tolpatschige Polizist Emilien schafft die Führerscheinprüfung, indem er den Wagen in ein Schaufenster setzt, leidet unter seinem Vorgesetzten Gibert und schmachtet weiter seine selbstbewusste Kollegin Petra an. Das Chaos beginnt damit, dass Daniel nicht pünktlich zum Familienschmaus kommen kann, weil eine junge Frau ihr Kind auf seinem Rücksitz zur Welt bringt. Als der Genervte endlich Lilys Vater vorgestellt wird, packt den kleinen Gesetzesbrecher das große Entsetzen. Der Typ ist hochdekorierter General der französischen Armee und langweilt den Schwiegersohn in spe, den er für einen Medizinstudenten hält, mit Geschichten aus dem Algerienkrieg. Da läutet das rote Telefon und Monsieur muss schnellstens zum Flughafen, um einen japanischen Minister samt Delegation zu begrüßen. Auf geht's in Daniels Kiste zum Rollfeld. Wegen seiner Fahrkünste soll er den Japanern noch die Vorzüge eines Wunderautos demonstrieren und landet in einem neuen Abenteuer - japanische Terroristen entführen den Minister. Ein neuer Fall für Daniel, Emilien und Petra.

Luc Besson schrieb wieder das Drehbuch und produzierte das 30 Mio. Mark teure Vergnügen. Ein Großteil des Geldes steckt wohl in technischem Schnickschnack und teuren Stunts. Auf der Leinwand glaubt man zwar ein- und dasselbe Taxi zu sehen, aber sieben Versionen desselben Typs standen zur Verfügung ausgestattet mit Extras wie Querruder oder Heckspoiler. Im Prinzip hat sich bei diesem Sequel nicht viel geändert: Aufbauend auf der Grundidee eines Buddy-Movies werden diesmal statt böser deutscher Bankräuber böse japanische Yakuza gejagt und zur Strecke gebracht. Gewiss: Die Überraschung fehlt im kunterbunten Treiben, die Handlung ist wie in einer Fernsehserie voraussehbar, die Helden wider Willen wirken wie Füllsel zwischen den halsbrecherischen Fahrten. Witzige Dialoge halten sich in Grenzen, es sei denn, Daniel gibt Bonmots über Rassismus bei der Polizei von sich oder seiner nörgelnden und wartenden Freundin den Tip "Schau Arte, das beruhigt". Französischer und deutscher Humor sind nicht immer kompatibel. "Taxi" lockte in Frankreich knapp sieben Millionen ins Kino, in Deutschland konnten sich nur rund 150 000 Zuschauer für den verhinderten Formel 1-Piloten erwärmen. Mal sehen, wie das Verhältnis beim Turbo-Sequel aussehen wird. mk.

Darsteller:  Samy Naceri   als Daniel
  Frédéric Diefenthal   als Emilien
  Emma Sjoberg   als Petra
  Bernard Farcy   als Chef- Inspektor Gilbert
  Marion Cotillard   als Lilly
 
Regie:  Gerard Krawczyk  
Buch:  Luc Besson  
Kamera:  Gérard Sterin  
Produzent:  Luc Besson  
  Michèle Pétin  
  Laurent Pétin  

Mit Vollgas durch Marseille

Universum Film veröffentlicht am 8. März nicht nur "Taxi 3" sondern auch ein Boxset mit allen drei Teilen der französischen Actionreihe plus jeder Menge Bonusmaterial.

Daniel, der schnellste Taxifahrer von Marseille Großansicht

Daniel, der schnellste Taxifahrer von Marseille

Die separate DVD "Taxi 3" kommt mit lediglich sechs Minuten Bonusmaterial (Featurette, Trailer). Wer mehr Hintergrundmaterial zu dem von Luc Besson produzierten Film haben möchte, sollte sich das Boxset mit allen drei "Taxi"-Teilen zulegen, da neben den bereits erschienenen DVDs von "Taxi" und "Taxi Taxi" noch eine Bonus-DVD draufgelegt wurde.

Diese enthält mit einer Laufzeit 107 Minuten ein Making Of, ein Making Of Musik sowie einen Videoclip von Busta Flex & Humphrey. Zu den ersten beiden Teilen der Reihe sind darüber hinaus auf den jeweiligen DVDs Making Ofs, Trailer und Videoclips verfügbar.

 

Taxi Taxi in der Fotoshow

 

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Marion Cotillard

Sie WAR Edith Piaf! Marion Cottilard, französische Film- und Theaterschauspielerin, hat, seit sie 1998 in das "Taxi" von Samy Nacéri...