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Terminal

Steven Spielbergs Flughafen-Dramödie basiert auf der wahren Geschichte eines osteuropäischen Emigranten, der seit über zehn Jahren ohne Papiere an einem Terminal festsitzt.


Terminal (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
03.07.2006

Originaltitel: The Terminal

Drama/ Komödie

USA 2004
Laufzeit: 124 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Tom Hanks
Catherine Zeta-Jones
Stanley Tucci

Regie: Steven Spielberg
Paramount Home Entertainment

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Nach "Castaway - Verschollen" ist Tom Hanks erneut gestrandet: als unfreiwilliger Dauergast auf einem Flughafen.

Wo bin ich bloß gelandet? Tom Hanks allein in New York (Foto: UIP) Großansicht

Wo bin ich bloß gelandet? Tom Hanks allein in New York (Foto: UIP)

Es gibt viele Gründe, an einem Airport festzusitzen. Die Maschine hat Verspätung, der Koffer ist verschwunden, das Rollfeld ist verschneit. Ein paar Stunden Wartezeit - im Grunde kein Problem. Was aber tun, wenn man gleich mehrere Monate an einem Terminal ausharren muss?!

Genau dieses Schicksal ereilt den schrulligen Osteuropäer Viktor Navorski (Tom Hanks). Eigentlich wollte der putzige Passagier nur zu einem Kurztrip nach New York.

Doch während er ahnungslos im Flieger hockt, bricht in seinem Heimatland Krakozhia der Krieg aus.

Auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgt, wird die Akte "Navorski" zum Bürokraten-Supergau (Foto: UIP) Großansicht

Auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgt, wird die Akte "Navorski" zum Bürokraten-Supergau (Foto: UIP)

Zu Hause auf der Wartebank

So stellt der arme Mann erst bei der Ankunft im Big Apple fest: Sein Reisepass ist ungültig geworden, Amerika bleibt für ihn geschlossen. Dem staatenlosen Reisenden bleibt nichts anderes übrig, als sich am Terminal häuslich niederzulassen.

Er richtet sich ein lauschiges Plätzchen ein, schließt Freundschaften mit dem Bodenpersonal und verliebt sich in die hübsche Stewardess Amelia (Catherine Zeta-Jones).

Viktors Treiben ist dem aalglatten Aiport-Boss Dixon (Stanley Tucci) bald ein Dorn im Auge. Doch so sehr er auch versucht, den seltsamen Kerl zu vertreiben - Sturkopf Viktor beweist Sitzfleisch.

Wenn's mal länger dauert: trautes Heim in der Transit-Lounge (Foto: UIP) Großansicht

Wenn's mal länger dauert: trautes Heim in der Transit-Lounge (Foto: UIP)

Traum-Duo

Einfach genial: Tom Hanks verkörpert den krakozischen Kauz mit liebenswerter Unbeholfenheit und herrlich russischem Akzent. Zum dritten Mal stand der Oscar-Preisträger für Meisterregisseur Steven Spielberg vor der Kamera - mit diesem zauberhaften Airport-Märchen empfiehlt sich das Duo endgültig als Leinwand-Dreamteam.

Ebenfalls alte Bekannte sind Spielberg und Zeta-Jones: Als Produzent von "Die Maske des Zorro" hatte der Filmemacher die Waliserin vor vielen Jahren entdeckt.

Catherine Zeta-Jones als tollpatschige Flugbegleiterin (Foto: UIP) Großansicht

Catherine Zeta-Jones als tollpatschige Flugbegleiterin (Foto: UIP)

Überflieger statt Bruchlandung

Überhaupt versammelte Spielberg für "Terminal" ein eingespieltes Team um sich: Produktionsdesigner Alex McDowell ("Minority Report") schuf die 18.000 qm große Flughafenkulisse, Komponist John Williams ("E.T. - Der Außerirdische") lieferte den Soundtrack, und Kameramann Janusz Kaminski ("Schindlers Liste") setzte die gigantische Airport-Attrappe stilgerecht in Szene. Bei derart hochkarätigem Bodenpersonal ist sicher: Dieser Filmausflug wird keine Bruchlandung.

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Für die meisten Reisenden ist ein Terminal lediglich kurze Zwischenstation, für den Protagonisten in Steven Spielbergs neuem Film wird es zwangsläufig zur neuen Heimat. Nach "Der Soldat James Ryan" und "Catch Me If You Can" markiert dies die dritte Zusammenarbeit von den beiden Oscarpreisträgern Spielberg und Tom Hanks. Mit der anrührend-idealistischen Story setzt der Regieveteran seine bewusste Tendenz zu leichtherzigerer Unterhaltung fort, auch wenn es sich dabei weniger um eine überschwängliche Komödie, denn mehr um eine tragikomisch-nachdenkliche Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft vor dem hektischen Hintergrund eines Flughafen-Mikrokosmos handelt.

Für ihr Drehbuch diente den Autoren Sacha Gervasi ("The Big Tease") und Jeff Nathanson ("Catch Me If You Can") das Schicksal eines iranischen Immigranten, der seit 1988 im Pariser Charles De Gaulle Flughafen lebt, als Inspiration. Ihre Hauptfigur ist jetzt ein osteuropäischer Tourist namens Viktor Navorski (Hanks) aus dem fiktiven Balkanstaat Krakozhia, der am internationalen Flughafen in New York landet. Da ihn ein unvermittelter militärischer Coup in seiner Heimat staatenlos gemacht hat, wird ihm weder die Ein- noch die Heimreise gewährt. Der leitende Homeland Security Beamte Frank Dixon (Stanley Tucci perfekt als pingelige Autoritätsfigur) kann dem kaum Englisch sprechenden noch verstehenden Navorski nur mit Mühe klarmachen, dass er bis auf weiteres in der International Transit Lounge verweilen muss. Dort ist Navorski in seinem abgetragenen Anzug und verbeulten Lederkoffer inmitten all der geschäftigen Fremden und glitzernden Fassaden der Konsumläden (beeindruckend realistisch mit viel Product Placement in einem Flugzeug-Hangar nachgebaut) ein völlig isolierter Castaway, um den sich keiner kümmert. Stoisch-gehorsam (wie es guten Filmkommunisten so eigen ist) ergibt er sich seinem Schicksal, ohne jedoch aufzugeben. Mit Forest Gumpscher Entschlossenheit findet er eine Schlafstelle in einem frisch renovierten Trakt und verdient sich Geld, indem er Gepäckwagen zum Automaten zurückschiebt und (nicht ganz glaubhaft) bei einer Baucrew anheuert. Im Laufe der Zeit entwickeln sich freundschaftliche Beziehungen zu verschiedenen Flughafenangestellten, wie Diego Luna, Kumar Pallana und Zoe Saldana, die wie er konstante Elemente in dem pulsierenden Chaos sind. Für die attraktive Stewardess Amelia (Catherine Zeta-Jones) mit Männerproblemen empfindet Navorski allerdings mehr als rein freundschaftliche Gefühle. Ihr vertraut er an, was sich in der geheimnisvollen Metalldose befindet, die er mit sich herumträgt und die beim lang gezogenen Finale zum Einsatz kommt.

Hanks spielt den kleinen Mann, der sich von einer übermächtigen Bürokratie nicht unterkriegen lässt, ganz groß. Einmal mehr wartet er mit einer schauspielerischen Glanzleistung auf, indem er ohne viele Worte die Gefühle von Schock, Einsamkeit, Verwirrtheit sowie die Aufrichtigkeit und Charakterstärke seiner Figur vermittelt. Nicht nur scheint er aus einer anderen Kultur, sondern auch aus einer anderen (bedächtigeren) Zeit zu kommen, in der die Menschen noch Mitgefühl füreinander hatten. Ein nostalgischer Capra-esker Anstrich wie dieser ist für den Idealist Spielberg gewohntes Programm, was ihm Zyniker leicht als Rührseligkeit auslegen werden. Ein reifes Publikum auf der Suche nach stiller, emotional resonierender Abwechslung zu den lärmenden Sommer-Blockbustern, wird sich angesprochen fühlen. Sie werden auch den dezenten Score von John Williams und die tiefsaturierten, aussagekräftigen Bilder vom Kameraexperten Janusz Kaminski zu schätzen wissen. ara.

Terminal (Einzel-DVD)

Die mehrfach mit dem Academy-Award ausgezeichneten Hollywoodgrößen Steven Spielberg* und Tom Hanks** haben mit Oscar-Preisträgerin Catherine Zeta-Jones*** diese bewegende Komödie über einen Weltbürger wider Willen gedreht. Nach seiner Ankunft am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen gerät der Osteuropäer Viktor Navorski (Tom Hanks) in die Mühlen der Bürokratie.

Durch einen Staatsstreich in seinem Land plötzlich heimatlos geworden, darf Navorski auch nicht in die USA einreisen! Gefangen in der hektischen Welt des Flughafens versucht Viktor, sich ein Zuhause zu schaffen. Er findet Freunde und einen Job, verliebt sich und lernt schließlich Amerika kennen ...

Quelle: Paramount

Darsteller:  Tom Hanks   als Viktor Navorski
  Catherine Zeta-Jones   als Amelia Warren
  Stanley Tucci   als Frank Dixon
  Chi McBride   als Joe Mulroy
  Diego Luna   als Enrique Cruz
  Barry Henley   als Ray Thurman
  Kumar Pallana   als Gupta Rajan
  Zoe Saldana   als Dolores Torres
  Eddie Jones   als Salchak
  Jude Ciccolella   als Karl Iverson
  Corey Reynolds   als Waylin
  Guillermo Diaz   als Bobby Alima
  Rini Bell   als Nadia
  Stephen Mendel   als Steward, Erste Klasse
  Valera Nikolaev   als Milodragovich
  Michael Nouri   als Max
  Benny Golson   als Benny Golson
 
Regie:  Steven Spielberg  
Buch:  Sacha Gervasi  
  Jeff Nathanson  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Produzent:  Steven Spielberg  
  Walter F. Parkes  
  Laurie MacDonald  
 

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