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Terminator - Die Erlösung

Furioses, düsteres SciFi-Action-Spektakel mit "Batman" Christian Bale als grimmiger Gallionsfigur.


Terminator - Die Erlösung

Leihvideo

Erhältlich seit:
30.11.2009

Originaltitel: Terminator Salvation

Science Fiction/ Action

USA 2009
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 16

Christian Bale
Sam Worthington
Anton Yelchin

Regie: McG
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Mit Christian Bale und einem dramatischen Action- und Effectopening zu einer neuen Trilogie zieht der Mensch in die Schlacht gegen die Maschinen.

John Connor führt den Krieg gegen die Maschinen an (Foto: Sony Pictures) Großansicht

John Connor führt den Krieg gegen die Maschinen an (Foto: Sony Pictures)

"Der Tag der Abrechnung ist unvermeidbar", prophezeite der T-800 und behielt Recht - wie Teil 3 bewies. Nukleare Zerstörung zog über die Erde, tötete Millionen, leitete die Herrschaft der Maschinen ein. Dennoch haben die Menschen und die sensationelle "Terminator"-Reihe eine Zukunft.

Das zeigt dieser erste Teil einer neuen Trilogie, die das realisiert, wovon Mastermind James Cameron noch träumte: den Überlebenskampf in einer Welt der Maschinen - zwar erstmals ohne Arnold Schwarzenegger, aber dafür mit Topstar "Batman" Christian Bale, der John Connor entschlossen und intensiv zum Mann macht.

Vorbei sind die Tage schmächtiger Youngster wie zuletzt Nick Stahl. Im postapokalyptischen Jahr 2018 tritt ein Gegner auf, den die Maschinen wirklich fürchten müssen. Am Anfang ist Connor noch nicht der akzeptierte Anführer.

Der stahlharte Gegner ist schwer zu besiegen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der stahlharte Gegner ist schwer zu besiegen (Foto: Sony Pictures)

Vernichtendes Metall

Einige Soldaten im Widerstand misstrauen ihm, weil er so viel über Skynet weiß - das übermächtige Netzwerk, das sich gegen seine Schöpfer, die einst dominante Spezies, erhob und nun völlig vernichten will. Aus der Luft, am Boden, mit feuernden Terminator-Modellen, die noch das nackte Metallskelett zeigen und Metallriesen, die Menschen wie Mücken zertreten.

An der Seite von Barnes (Rapper Common) und einer schönen Pilotenamazone (Moon Bloodgood) wird Connor im Widerstand wachsen und das Geheimnis hinter der Vernichtung der Menschheit entdecken. Mit Hilfe von Marcus Wright (Sam Worthington), eines mysteriösen Fremden ohne Erinnerung, der wie eine Maschine kämpfen, aber wie ein Mensch fühlen kann.

Um die Maschinen zu vernichten, muss John Connor sie bekämpfen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Um die Maschinen zu vernichten, muss John Connor sie bekämpfen (Foto: Sony Pictures)

Einfach Wow

Alte Bekannte tauchen hier mit neuen Gesichtern auf. Wie Kyle Reese, der im Original John Connor zeugte, wie Connors Frau, die nun Bryce Dallas Howard spielt, und der T-800, der nun seine Entwicklung mit einer humanoiden Hülle vollendet. Wie, das erfährt man in diesem Wow-Film, der unter der Regie von McG ("3 Engel für Charlie") alles auffährt, was Hollywoods Entertainmentprofis zu bieten haben.

Coole Technik, packende Fights, Effekte der Extraklasse, XXL-Actionszenen zum Staunen, Spannung, menschliches Drama und Christian Bale im Kampfmodus. Die Schonzeit ist vorbei - dieses Mal herrscht Krieg.

Terminator - Die Erlösung

Der vierte Eintrag in das ikonische "Terminator"-Franchise präsentiert sich unter der respektheischenden Regie von McG als furioses, düsteres SciFi-Action-Spektakel mit "Batman" Christian Bale als grimmiger Galionsfigur.

"3 Engel für Charlie"-Regisseur McG setzt mit dieser düsteren Version der Postapokalypse hinsichtlich Optik und Erzählton alle Hebel in Bewegung, um sich von seiner wenig ernst genommenen Over-The-Top-Girlieaction zu distanzieren. Mit einem Drehbuch des "T3"-Autorenteams (das anschließend von Jonathan Nolan und Paul Haggis bearbeitet wurde) als Blaupause, ist ihm diese Mission auch gänzlich gelungen.

Mit Schwerpunkt auf Actionsequenzen, die in Aufwand und Ästhetik an Michael Bays bombastische Projekte erinnern (die neuen Terminatoren haben sich zudem ein paar "Transformers"-Tricks abgeguckt), liefert McG eine monochromatisch bebilderte Materialschlacht der Superlative. Für den Auftakt des Endkampfs zwischen der Menschheit und den mörderischen Maschinen anno 2018 wird erst mal in die nuklearen Vollen gegriffen. Darüber hinaus wird die mysteriöse neue Figur Marcus Wright (der australische Newcomer Sam Worthington, der auch in Originalregisseur James Camerons "Avatar" zu sehen sein wird) kurz vor seiner Exekution eingeführt. Altbekannt ist natürlich John Connor, Führer des Widerstands gegen die amoklaufenden Terminatoren, erstmals von Bale gespielt. Er überlebt einen beängstigenden Helikopterabsturz, famos gänzlich aus seiner Perspektive gefilmt. Damit wird das mehrfach verwandte Motiv klassischer Vietnam-Kriegsfilme evoziert, die später noch mit Napalm, Raketenwerfern und lichterloh lodernder Vegetation im Hintergrund Referenz finden. Gebührend Tribut wird auch den vorangegangenen "Terminator"-Filmen gezollt, was von den Dialogen ("I'll be back".) über Soundtrack-Songs (Guns N' Roses) bis hin zu einem CGI-kreierten Auftritt von Arnold Schwarzenegger reicht. Neben all der Action, zu der selbstverständlich aufsehenserregende Verfolgungsjagden im Laster, Motorrad, etc. zählen, wird als zentraler Aufhänger die existenzielle Frage, was uns menschlich macht, gestellt. Nun handelt es sich dabei nicht gerade um eine brandneue Idee, doch Worthington (der Bale wie zuletzt Heath Ledger in "Dark Knight" ein wenig die Show stiehlt) versteht es, der emotional teils indifferent anmutenden Story einen starken Herzschlag zu verleihen. Der Plot dreht sich darum, dass Kyle Reese (die Figur wurde im Original von 1984 von Michael Biehn porträtiert), der jetzt noch ein Teenager (gespielt von Anton Yeltsin aus " Star Trek") ist, beschützt werden muss. Sonst könnte er in der Vergangenheit nicht John Connor zeugen und dieser wiederum den Kampf zu Gunsten der Menschheit entscheiden. Komplizierte Plottwists halten sich erwartungsgemäß in Grenzen, schließlich geht es vor allem darum, fulminante Action zu liefern. Auf Comic Relief wurde komplett verzichtet und stattdessen konsequent ein düster-bedrückendes Endzeit-Szenario realisiert. Eins ist sicher: He'll be back, again. ara.

Darsteller:  Christian Bale   als John Connor
  Sam Worthington   als Marcus Wright
  Anton Yelchin   als Kyle Reese
  Moon Bloodgood   als Blair Williams
  Bryce Dallas Howard   als Kate Connor
  Common   als Barnes
  Jane Alexander   als Virginia
  Helena Bonham Carter   als Serena
  Jadagrace   als Star
 
Regie:  McG  
Buch:  John D. Brancato  
  Michael Ferris  
  David C. Wilson  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Shane Hurlbut  
Produzent:  Derek Anderson  
  Jeffrey Silver  
  Moritz Borman  
  Victor Kubicek  

"Terminator 5": Story-Vorschläge von "Resident Evil"-Macher und "Lost"-Autor

Wie soll das nächste "Terminator"-Spektakel aussehen?

Was soll Arnold Schwarzenegger in "Terminator 5" erleben? (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Was soll Arnold Schwarzenegger in "Terminator 5" erleben? (Foto: Columbia TriStar)

Arnold Schwarzenegger macht zwar derzeit aus privaten Gründen noch Hollywood-Pause, doch seinen Auftritt als Terminator im anstehenden fünften Cyborg-Spektakel hat er bereits fest zugesagt. Das einzige Problem: Es gibt noch kein Drehbuch.

Regisseur Justin Lin, der sich den begehrten Job durch seinen Erfolg mit "Fast & Furious Five" gesichert hatte, hat bisher lediglich durchblicken lassen, dass er einige "Fehler" der letzten beiden Filme durch weitere Zeitreisen korrigieren möchte - sonstige Details zur Handlung: Fehlanzeige.

Weil aber viele "Terminator"-Fans mit dem vierten Film "Die Erlösung" enorm unzufrieden waren, ist die Ungeduld groß, wie es denn konkret mit der Cyborg-Saga weitergeht.

Ideenwettbewerb zu "Terminator 5"

Darum hat sich das US-Magazin "Wired" den Spaß gemacht, zwei Hollywood-Experten für SciFi-Fantasy-Mystery-Action nach ihren Ideen für einen fünften Film gefragt. Dabei hat Paul W.S. Anderson, Regisseur der "Resident Evil"-Filme eine durchaus ernsthafte Vision entworfen, während "Lost"-Drehbuchautor Damon Lindelof die Frage eher scherzhaft beantwortete. Hier die Story-Ideen im Wortlaut:

PAUL W.S. ANDERSON: "Ich würde nach 'Terminator 2' einsetzen und den epischen Kampf um die Zukunft mit einer Story in der Gegenwart verbinden - so wie in den ersten beiden Filmen, die richtig clever waren und einfach Spaß gemacht haben. Ich würde in Kalifornien bleiben: Sonnenschein, Palmen und Einkaufszentren sind die perfekte Kulisse für Chaos und Zerstörung. Es muss keine triste, lebensfeindliche Umgebung sein. Ich muss keine bombastischen Superhelden sehen, die das Schicksal der Erde auskämpfen. Ich will die Welt mit den Augen ganz normaler Menschen sehen. Dass Arnold dabei ist, wäre mir am Wichtigsten. Er ist die Marke "Terminator", niemand kann in seine Fußstapfen treten. Aber man bräuchte dazu auch neue Figuren, mit denen sich das Publikum identifizieren kann. Das Beste am Terminator ist, dass er dafür konstruiert wurde, eine Gesellschaft unerkannt zu infiltrieren. Deshalb würde ich die Handlung mit vielen überraschenden Wendungen entwickeln: Der Zuschauer muss rätseln, wer ein Cyborg ist und wer ein echter Mensch, so wie in 'Westworld'. Aber das Kernstück des Films müsste die Schlacht sein, die seit vier Filmen angekündigt wird. Stellt Euch zehntausende Terminatoren vor - nicht so riesige 'Transformers'-mäßige Roboter, sondern menschengroße Terminator-Endoskelette - die in einen epischen Endkampf gegen die Menschheit ziehen, in einer Dimension wie bei 'Der Herr der Ringe'. Das würde cool aussehen und wäre überwältigend. Seit dem ersten Film warte ich auf diesen Showdown!"

DAMON LINDELOF: "Diese ganze 'Düstere, deprimierende, futuristische Apokalypse'-Nummer ist doch durch. Genug mit Maschinen, die über menschliche Schädel rollen. Wir brauchen ein bisschen Comedy! Schaut Euch die Einspielergebnisse von 'Brautalarm' und 'Hangover 2' an. Wie viele Dollars mehr würden diese Filme erst machen, wenn darin Killer-Roboter vorkämen?!? Und weil wir hier eh von Arnolds Karriere reden, warum sollten wir dann nicht einfach 'Terminator' mit Arnies großartigen Komödien verbinden? Ja, genau! Der verdammte Kindergarten Cop! Schnallt Euch an, hier kommt der goldene Einfall: In einer dystopischen Zukunft finden die Menschen heraus, dass ein Terminator in der Zeit zurückgereist ist und eine Frau geschwängert hat, sodass ein halb-kybernetisches Kind entstanden ist, dass irgendwann die Menschheit vernichten wird. Aber wegen einiger technischer Schwierigkeiten kann die Identität der Mutter (und damit auch die des Kindes) nicht genau festgestellt werden. Man weiß nur, dass die beiden in der Umgebung eines Kindergartens in einer hübschen Küstenstadt leben. Und so beginnt unsere Story damit, dass ein knallharter Typ aus der Zukunft mit enormem Comedy-Talent (falls The Rock nicht für die Rolle zusagt, sind wir im Arsch ;), der die letzte Hoffnung aller Menschen ist, ins Jahr 2012 zurückreist, um den fünfjährigen Halbterminator zu identifizieren, indem er sich als Aushilfs-Kindergärtner einschleicht. Und dann, nach einer Reihe typischer Komödien-Verwechslungen? Tötet er den kleinen Bastard! Wir bekommen bestimmt trotzdem eine niedrige Jugendfreigabe, solange in dem Film keiner raucht und wenn wir die Szenen, in denen Kindern ins Gesicht geschossen wird, auf eine 'künstlerisch wertvolle Art' filmen!"

Da stecken - neben derber Kritik an den letzten beiden "Terminator"-Filmen und einigen zynischen Kommentaren zum US-Filmgeschäft - doch einige gute Ideen drin. Man darf gespannt sein, ob die offiziellen Macher um Justin Lin ähnlich gute Einfälle in petto haben…

 

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