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Texas Rangers

Actionreicher und jugendorientierter Western über das Comeback der legendären, im US-Bürgerkrieg fast zerriebenen Gesetzeshüter.


Texas Rangers

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Erhältlich seit:
09.12.2003

Western

USA 2001
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

James van der Beek
Dylan McDermott
Usher

Regie: Steve Miner
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Die Ausstattung

Die Technik



 
Texas Rangers

Amerika kurz nach dem Bürgerkrieg. In den geschlagenen Südstaaten herrscht Anarchie, besonders in Texas ist niemand seines Lebens sicher. In dieser Situation beruft die Regierung in Gestalt des todkranken Ex-Predigers McNelly junge Männer zu einer neuen Polizeieinheit, den Texas Rangers. Zu den ersten Freiwilligen gehören Durham und Dunnison, deren Familien just von den Horden des von Mexiko aus operierenden Outlaw-Häuptlings King Fisher gemeuchelt wurden. Eben dieser Fisher ist nun das erste Ziel der Rangers.

Völlig tot war der Western allen Unkenrufen zum Trotz noch nie, auch im Jahr 2001 erhielten Stars der neuen Generation, darunter Ashton Kutcher ("Voll verheiratet"), Rachel Leigh Cook ("Eine wie keine") und James Van Der Beek ("Dawson's Creek") wieder Gelegenheit, auf Pferderücken über die Prärie zu sausen und Outlaws über den Rio Grande zu scheuchen. Sieht ein bisschen aus wie "MTV's Child Bunch" und sollte in dieser Funktion auch Jungkunden gewinnen, die sonst mit Pferdeopern wenig am Hut haben.

Texas Rangers

Nach der Euphorie durch "Der mit dem Wolf tanzt" und "Erbarmungslos" und der Ernüchterung mit "Geronimo" und "Schneller als der Tod" ist der neue Film Steve Miners ("Halloween H20") ein weiteres Aufbäumen Hollywoods, sein ureigenstes Genre, den Western, kommerziell wieder Saloon-fähig zu machen. Das legendäre Motto der berühmten Gesetzestruppe, one riot, one ranger, ist für diese stringent Action-betonte Wiederbelebung außer Kraft gesetzt, die nicht mit Einzelkämpfern, sondern einer Spezialeinheit aus Hollywood-Newcomern sowie schnellem Schnitt und Clip-Ästhetik die Seh- und Unterhaltungsgewohnheiten eines jungen Publikums anspricht.

Das ursprünglich einmal mit Drehbuchautor und Hollywood-Samurai John Milius in Verbindung gebrachte Projekt erweist sich in der vorliegenden Fassung als stromlinienförmig zurechtgetrimmtes Actionangebot, das sich - durchaus Genre-konform - weder mit dramaturgischen Umleitungen noch mit tiefgründiger Figurenpsychologie aufhält und nach eineinhalb Stunden das Böse vom Guten vernichten lässt, ohne sich nur einmal umzudrehen. Etwas überraschend ignoriert Miners Film die legendären Gründerjahre der Rangers (1823) und konzentriert sich ausschließlich auf das Comeback der Truppe, die sich zehn Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs vorwiegend aus Greenhorns und einigen wenigen erfahrenen Kampfmaschinen rekrutiert. Letztere repräsentiert Dylan McDermott (Kanzleichef aus David E. Kelleys Serienhit "The Practice"), der als todkranker Ranger-Captain im Auftrag des texanischen Gouverneurs dem Terror des Banditen King Fisher (Alfred Molina, zuletzt von Juliette Binoche in "Chocolat" aufgetaut) ein Ende machen soll, der mit einer Horde von Galgenvögeln den texanischen Südwesten als Spielplatz für seine mörderischen Launen benutzt und den Erzfeind Mexiko mit Waffengeschäften stärkt. Mit James Van Der Beek ("Dawson's Creek") und Ashton Kutcher ("Die wilden Siebziger") tragen Stars zweier amerikanischer Teen-TV-Hits als kampfunerfahrene Neu-Ranger die Last der jugendlichen Publikumsbindung auf ihren Schultern, unterstützt von R & B-Star Usher Raymond, der afroamerikanisches Selbstbewusstsein als draufgängerischer und cooler Scharfschütze stärken darf. Dass der Film über seine Jagd auf King Fisher, die Gefechte und Mann-gegen-Mann-Konfrontationen, die meisten seiner Charaktere nur noch streift und hinter seiner Actionoberfläche Spurenelemente eines ursprünglich vielleicht ausgewogener gewichteten Films erkennen lässt (Rachael Leigh Cook nur in wenigen Filmminuten "Eine wie keine"), trübt den Unterhaltungsfaktor dieses Westerns kaum, der mit Rückenwind von der Jugendpresse durchaus im Revier von "Young Guns" (1988) seine Markierung setzen könnte. kob.

Darsteller:  James van der Beek   als Lincoln Rogers Dunnison
  Dylan McDermott   als Leander McNelly
  Usher   als Randolph Douglas Scipio
  Ashton Kutcher   als George Durham
  Robert Patrick   als John B. Armstrong
  Rachael Leigh Cook   als Caroline Dukes
  Leonor Varela   als Perdita
  Randy Travis   als Frank Bones
  Jon Abrahams   als Berry Smith
  Matt Keeslar   als Suh Suh Sam
  Vincent Spano   als Ed Simms
  Marco Leonardi   als Jesus Sandoval
  Oded Fehr   als Pete Marsele
  Joe Spano   als Mr. Dunnison
  Tom Skerritt   als Richard Dukes
  Alfred Molina   als John King Fisher
  Joe Renteria   als General Cortinas
 
Regie:  Steve Miner  
Buch:  Scott Busby  
  Martin Copeland  
Musik:  Trevor Rabin  
Kamera:  Daryn Okada  
Produzent:  Alan Greisman  
  Frank Price  
 

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