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That Thing You Do!

In seinem charmant-witzigen Regiedebüt erzählt Tom Hanks die Geschichte einer Popband in den 60ern, die mit einem "One-Hit-Wonder" kurzfristigen Ruhm erntet.


That Thing You Do!

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Erhältlich seit:
27.11.2006

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 6

Tom Everett Scott
Liv Tyler
Johnathon Schaech

Regie: Tom Hanks
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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That Thing You Do!

Im Sommer 1964 landen die Wonders, eine Garagenband aus Erie, Pennsylvania, mit "That Thing You Do!" einen Hit - wenn auch eher aus Zufall. Denn Guy, der Ersatz-Schlagzeuger, spielt das Lied aus Langeweile einfach doppelt so schnell wie geplant. Schnell zur lokalen Berühmtheit aufgestiegen, werden die Wonders von einem renommierten Plattenproduzenten unter Vertrag genommen. Es folgt eine nationale Tour und schließlich sogar der Ruf Hollywoods. Doch auf dem Höhepunkt des Erfolgs bereiten unüberbrückbare Differenzen der Band ein plötzliches Ende.

In seinem Regiedebüt erzählt der zweifache Oscar-Preisträger Tom Hanks ("Philadelphia", "Forrest Gump") die Story vom Aufstieg und Fall einer Garagenband aus den sechziger Jahren. Seine melancholische Variante von "American Graffiti" verblüfft durch liebevoll gezeichnete Charaktere, exakte Milieuschilderung und die lebensbejahende Grundstimmung. Die eigens für den Film komponierte Musik und die erfrischend unkompliziert agierenden Hauptdarsteller machen den Film zu einer beschwingt-charmanten Komödie, bei dem auch die zahlreichen Fans von Tom Hanks, der die Nebenrolle des Plattenproduzentens spielt, voll auf ihre Kosten kommen.

That Thing You Do!

Die Qualitäten des Schauspielers Tom Hanks sind auch die Merkmale seines Regiedebüt, das der zweifache Oscar-Gewinner und Publikumsliebling obendrein eigenhändig verfaßte: Charme, Aufrichtigkeit und Wärme zeichnen "That Thing You Do" aus, Hanks' melancholisches "American Graffiti", in dem er die kurze Erfolgsgeschichte der Beatles-artigen Garagenband "The Wonders" im Jahr 1964 beschreibt, von ihren bescheidenen Anfängen bei einem Talentwettbewerb bis zur plötzlichen Auflösung nach einem triumphalen Auftritt in einer national ausgestrahlten TV-Show.

Hanks ist die Manipulation von Geschichte nicht fremd: In "Forrest Gump" stolperte er durch mehr als 30 Jahre amerikanische Historie, die Filmemacher Robert Zemeckis nach Belieben zurechtbog. Jetzt bemächtigt sich Hanks der frühen sechziger Jahre auf ähnliche Weise - hätte Scorsese nicht schon einen Film mit eben jenem Titel realisiert, "Zeit der Unschuld" träfe den Nagel auf den Kopf. In pastellfarbene Töne getaucht, erweckt der Regisseur die Space Age als eine Ära des Aufbruchs und der Hoffnung, frei von Gefahren und Bedrohungen. Die naive, fast schon surreale Bodenständigkeit von Hanks' liebevoll geschaffener Good clean fun-Welt irritiert nur anfangs: Schnell fühlt man sich pudelwohl in dieser unverschämt gut gelaunten Hommage an die unbesungenen Garagengruppen Amerikas, die im Zuge der Poprevolution der Beatles den Ruhm eines Hits genossen, um danach wieder in der Versenkung zu verschwinden. Die fiktiven Wonders mögen stellvertretend stehen für Bands wie die "Standells" oder "Shadows" of Knight. Im Sommer 1964 landen sie mit ihrem "That Thing You Do" einen Hit, nachdem der Ersatz-Schlagzeuger Guy, ein besessener Jazzfan, das Lied aus Langeweile doppelt so schnell spielt wie geplant. Auf lokale Berühmtheit folgen ein Plattenvertrag, eine Tour und schließlich der Ruf Hollywoods. Hanks findet für den Aufstieg und plötzlichen Fall der Wonders einen ähnlich unbekümmerten Stil wie Richard Lester für den ersten Beatles-Film "Yeah, Yeah, Yeah" aus eben dem Jahr 1964, der hier in einer schönen Collagensequenz zitiert wird. Der Song "That Thing You Do", ein enthusiastischer, kleiner Popsong im Stil der frühen Fab Four, dient als Leitmotiv: Achtmal wird er im Verlauf der Handlung angestimmt, und jedes Mal klingt er anders: erst bescheidener Lovesong, dann euphorischer Stampfer und schließlich überproduzierte Hülse - ein Symbol für den stetigen Verlust der Unschuld der Wonders. Während Bandmitglied Lenny (komisches Talent: Steve Zahn) und ein namenlos bleibender Bassist für die Lacher sorgen, bildet das Dreieck zwischen dem arrogant-ambitionierten Songschreiber Jimmy (Johnathon Schaech aus "The Doom Generation"), dessen hingebungsvoller Freundin Faye (Liv Tyler erneut als Stealing Beauty) und Drummer Guy Hanks, der sich selbst eine kleine Rolle als aalglatter Manager gegeben hat, favorisiert beim Kampf um das Mädchen Guy. Kein Wunder: Tom Everett Scott, den man bestenfalls aus der TV-Serie "Grace Under Fire" kennt, sieht aus wie Hanks zu "Big"-Zeiten - und hat ein ähnlich unbedarftgewinnendes Wesen. Das darf man dem gesamten Film attestieren: Denn obwohl weder Story neu noch ihr Ausgang überraschend sind, trifft Hanks, der für Gastauftritte Ehefrau Rita Wilson, Produzent Jonathan Demme und Rockstar Chris Isaac gewinnen konnte, mit überraschend sicherer Hand einen Nerv: Sehr viel beschwingter kann Eskapismus kaum sein - und das ist ein großes Kompliment. ts.

That Thing You Do!

Der junge Guy träumt von einer Karriere als Schlagzeuger und schließt sich einer kleinen, unbekannten Rock'n Roll-Band an. Dies ist jedoch nur der Anfang eines verrückten und unglaublichen Abenteuers...
Bereits nach kürzester Zeit passiert das Unglaubliche: Mr. White (Tom Hanks), Boss der Plattenfirma Play-Tone Records, wird auf die Band aufmerksam und nimmt sie kurzerhand unter Vertag. Als "The Wonders" katapultieren sich die Jungs mit dem fetzigen Song "That Thing you Do" über Nacht an die Spitze der Charts. Aber erfolgreich sein ist gar nicht so einfach...
Auch die attraktive Faye (Liv Taylor) stiftet Verwirrung und ist hin und hergerissen zwischen dem coolen Leadsänger Jimmy und dem cleveren, netten Guy.

Eine mitreißende Komödie in der wilden Ära der 60er Jahre, mit herausragenden Darstellern und fetzigem "Feel Good" Soundtrack.

Quelle: Fox

Original Kino-Trailer, Featurette, Music Videos: "That Thing you do", "Dance with me tonight"

Quelle: Fox

Darsteller:  Tom Everett Scott   als Guy Patterson
  Liv Tyler   als Faye Dolan
  Johnathon Schaech   als Jimmy
  Steve Zahn   als Lenny
  Ethan Embry   als The Bass Player
  Tom Hanks   als Mr. White
  Charlize Theron   als Tina
  Obba Babatundé   als Lamarr
  Giovanni Ribisi   als Chad
  Chris Ellis   als Horace
  Alex Rocco   als Sol Siler
  Bill Cobbs   als Del Paxton
  Peter Scolari   als Troy Chesterfield
  Rita Wilson   als Margueritte
  Chris Isaak   als Uncle Bob
  Kevin Pollak   als Boss Vic Koss
  Robert Torti   als Freddy Fredrickson
 
Regie:  Tom Hanks  
Buch:  Tom Hanks  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Tak Fujimoto  
Produzent:  Gary Goetzman  
  Jonathan Demme  
  Edward Saxon  
 

Fassungen

 

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Features

 

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