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The 13th Floor

Atmosphärischer Cyberthriller, in dem ein Mann eine virtuelle Welt bereisen muß, um seine Unschuld in einem Mordfall zu beweisen.


The 13th Floor

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Erhältlich seit:
20.11.2000

Originaltitel: The 13th Floor

Thriller/ Science Fiction

USA 1999
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Craig Bierko
Armin Mueller-Stahl
Gretchen Mol

Regie: Josef Rusnak
Universum Film

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The 13th Floor

Der Computerfachmann Douglas Hall wird es Mordes an seinem Mentor Fuller, dem Besitzer einer revolutionären Softwarefirma, verdächtigt. Um seine Unschuld zu beweisen, begibt er sich aus dem heute zurück in ein virtuelles Los Angeles des Jahres 1937. Dort sucht er nach einer alles erklärenden Nachricht, die Fuller bei einem der künstlichen Bewohner hinterlassen haben soll. Doch stattdessen macht Hall nicht nur eine furchtbare Entdeckung nach der anderen, er muss auch erkennen, dass er selbst Teil eines riesigen Komplotts ist.

Nach "Matrix" und "eXistenZ" wartet der in Hollywood arbeitende Josef Rusnak ("Kaltes Fieber") nun ebenfalls mit einem Cyber-Thriller auf. In seiner Adaption von Daniel F. Galouyes Science-Fiction-Klassiker "Simulacron 3" setzt er sich auf intelligente wie unterhaltsame Weise mit den möglichen Konsequenzen künstlichen Lebens auseinander. Neben dem vielschichtigen Plot, der raffinierten Tricktechnik und einem stimmigen Noir-Ambiente können auch die Hauptdarsteller Craig Bierko und Armin Mueller-Stahl überzeugen.

The 13th Floor

Aktuelle Cyberthriller wie "Matrix" und "Existenz", die sich philosophisch mit fließenden Grenzen zwischen virtuellen Welten und Realität beschäftigen, sind zum Jahrtausendwechsel der letzte Schrei. Wer hätte gedacht, daß sich ausgerechnet Querdenker Rainer-Werner Fassbinder schon 1973 mit diesem Thema auseinander setzte? Sein Sci-fi-Krimi "Welt am Draht" diente jetzt als lose Vorlage für eine Neuverfilmung bei dem Centropolis-Indie-Ableger Streamline, der mit "The 13th Floor" sein vielversprechendes Debüt gibt.

Das ebenfalls auf dem Roman "Simulacron 3" von Daniel Galouye basierende Drehbuch von Regisseur Josef Rusnak und Ravel Centono-Rodriguez entwickelt einen vertrackt-vielschichtigen Plot, in dem Elemente des klassischen Film noir mit gängigen Zukunftsvisionen gepaart werden. Der Prolog zeigt ein sepiagetränktes Los Angeles anno 1937, in dem der Tycoon Fuller (Armin Mueller-Stahl) im Grand Hotel buchstäblich die Puppen tanzen läßt. Der scheinbar selbe Mann unternimmt kurz darauf einen Trip zurück in die Zukunft, wo er sich als Besitzer einer revolutionären Softwarefirma entpuppt. Als er bestialisch ermordet wird, deuten alle Zeichen darauf hin, daß sein Partner Douglas Hall (Craig Bierko) der Täter ist. Um seine Unschuld zu beweisen, läßt sich Hall nun ebenfalls an den Supercomputer anschließen und sein Bewußtsein in eine Wesenseinheit - ein identisch aussehender Bankangestellter - im L.A. der Vergangenheit herunterladen. Er sucht nach einer alles erklärenden Nachricht, die Fuller für ihn bei einem dieser artifiziellen Figuren hinterlassen hat. Kompliziert wird die Angelegenheit, als plötzlich einige der elektrischen Lebensformen in der Gegenwart auftauchen.

Mehrere der Schauspieler haben Doppel- bzw. Dreifachrollen inne. So spielt Vincent D'Onofrio einerseits einen hilfsbereiten Computerfreak, während sein Cybergegenstück ein gestriegelter, gemeingefährlicher Barkeeper ist. Gretchen Mol mimt gleichzeitig eine Femme Fatale und eine vulgäre Supermarktkassiererin. Eine Hauptrolle spielen natürlich auch die computergenerierten Spezialeffekte, die vor allem in der detaillierten Wiederauferstehung eines Los Angeles vergangener Tage positiv zum Tragen kommen. Auf humorvolle Vignetten wurde verzichtet, stattdessen liegt das Hauptaugenmerk auf Spannung und Atmosphäre. Gegen den Boxoffice-Armageddon von "Star Wars" konnte diese stimmige Science-fiction-Story jedoch wenig ausrichten und mußte sich somit mit dem bescheidenen Startwochenendeinspiel von 4,3 Mio. Dollar zufriedengeben. ara.

Darsteller:  Craig Bierko   als Douglas Hall
  Armin Mueller-Stahl   als Hannon Fuller
  Gretchen Mol   als Jane Fuller
  Vincent D'Onofrio   als Whitney/Ashton
  Dennis Haysbert   als Detective Larry McBain
  Steven Schub   als Detective Zev Bernstein
  Jeremy Roberts   als Tom Jones
 
Regie:  Josef Rusnak  
Buch:  Josef Rusnak  
  Ravel Centeno-Rodriguez  
Musik:  Harald Kloser  
Kamera:  Wedigo von Schultzendorff  
Produzent:  Roland Emmerich  
  Ute Emmerich  
  Marco Weber  
 

Fassungen

 

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Features

 

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