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The 4th Floor

Psychothriller, in der die Nachbarschaft Quell des Horrors für eine neue Mieterin wird.


The 4th Floor

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Erhältlich seit:
19.06.2001

Originaltitel: The 4th Floor

Thriller

USA 1999
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Juliette Lewis
William Hurt
Shelley Duvall

Regie: Josh Klausner
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The 4th Floor

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Tante erfüllt sich die erfolgreiche Innenarchitektin Jane Emelin ihren Kindheitstraum: eine helle, geräumige Wohnung ganz für sich allein. Auch wenn dieses "allein" Langzeitfreund Greg so gar nicht passt. Kaum eingezogen, lernt Jane ihre skurrilen Mitbewohner kennen, die aber recht umgänglich zu sein scheinen. Bis sie mit dem Einrichten beginnt. Denn nun wird jedes Geräusch mit wütendem Klopfen, Drohbriefen und schließlich sogar böswilligen Anschlägen quittiert. Aber das will Jane niemand glauben...

Regiedebütant und Drehbuchautor Josh Klausner wartet hier mit einer weiteren Variation zum Thema "böse Nachbarn und deren (Un)Taten" auf. Obwohl mit großen Namen gespickt - die Hauptrollen spielen Juliette Lewis ("Natural Born Killers") und William Hurt ("Familiensache") -, krankt dieser Psycho-Thriller etwas an einem schlecht durchdachten, streckenweise absurden Skript. In den USA nicht in den Kinos gelaufen, kann dieser Epigone von Polanskis "Der Mieter" hierzulande womöglich auch wegen des Staraufgebots reizen.

The 4th Floor

Große Namen, aber nur kleinen Schrecken serviert dieses Horror-Kammerspiel, in dem Juliette Lewis mit dem Einzug in das Appartement ihrer verstorbenen Tante Opfer systematischen Psychoterrors wird. In den USA als Videopremiere veröffentlicht, wird "The 4th Floor" in Deutschland mit einer Kinoaufführung geadelt, die den Beweis für dieses Privileg doch schuldig bleibt.

Regiedebütant Josh Klausner, bei zwei Komödien der Farrelly-Brüder Leiter des zweiten Aufnahmeteams, schrieb selbst das Drehbuch, das irgendwo zwischen "Das Fenster zum Hof", "Delicatessen" oder Polanskis sehr fernem Verwandten "Der Mieter" um Glaubwürdigkeit ringt. Juliette Lewis soll eine Frau mit starkem Unabhängigkeitswillen darstellen, wirkt aber eher trotzig, wenn sie den Wunsch ihres langjährigen Freundes (William Hurt) nach einer gemeinsamen Wohnung ignoriert und in den obersten Stock eines New Yorker Mietshauses zieht, in dem Licht und Menschenfreundlichkeit rationiert sind. Als Zuschauer solidarisiert man sich schnell mit dem sympathischen Hurt, dem die Vorzüge dieses Geisterhauses ebenso suspekt sind, in dem sich schräge Gestalten zusammengerottet haben. Zwei Mieter sind taub, einer ist Kandidat fürs Kuckucksnest, und im 4. Stock wohnt schließlich eine rätselhafte alte Dame, die Lewis das Leben schwer macht. Bei ungebührlichem Lärm traktiert sie lautstark den Fußboden, schickt Drohbriefe, Forderungskataloge und schließlich sogar Abordnungen von Ekelgetier (Maden, Mäuse) durch Rohre und Bodenlöcher, um die Jugend aus dem Haus zu treiben. So zurückgezogen wohnt der alte Quälgeist, dass wir ihn tatsächlich nie zu Gesicht bekommen. Die zahlreichen, von unheilvollen Soundtrackklängen begleiteten Kamerafahrten auf den Türspion versprechen mehr, als der Film je einzulösen gedenkt. Unbefriedigend für den Zuschauer, der den Druck auf Lewis nicht übermäßig ernst nimmt, weil er schnell an einer eigenen Theorie für die Ereignisse bastelt, die der Film schließlich auch als finale Pointe serviert. Als vermeintliche Manifestation von Lewis' wachsender Paranoia dient eine kurze Episode mit einem Schlosser, den Lewis für einen Mörder hält, der aber nichts weiter ist als ein einsamer Voyeur, der sich von seinen Beobachtungen am Fenster zum Malen inspirieren lässt. Weitere Zweifel an ihrer Wahrnehmung werden aber nicht geschürt - das Irrationale macht Platz für eine Intrige, die ganz pragmatische Ziele verfolgt. Obwohl die Kamera gerne durch lichtschwaches Territorium streicht, und das Drehbuch Lewis zu regelmäßiger Unvernunft zwingt, hält sich der Schrecken in Grenzen, die Absurdität des Plots am Ende aber nicht. Womit die kommerziellen Erwartungen an dieses Debüt insgesamt doch bescheidener ausfallen sollten. kob.

The 4th Floor

Als Jane Emelin (Juliette Lewis) die Gelegenheit bekommt, in die Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Tante Cecile zu ziehen, greift sie entschlossen zu - trotz der Proteste ihres langjährigen Freundes Greg Harrison (William Hurt).
Kaum eingezogen, knüpft Jane schon freundschaftliche Kontakte mit ihrer Nachbarin Martha (Shelley Duvall). Martha und die anderen Hausbewohner scheinen umgängliche, wenn auch etwas skurrile Zeitgenossen zu sein. Doch bald ändert sich deren Verhalten. Jedes Geräusch, das Jane macht, wird mit wütendem Klopfen beantwortet. Sie erhält anonyme Drohbriefe, und wenig später findet sie in ihrer Wohnung Unmengen von Ungeziefer. Vor allem ihre Nachbarin Alice, die ein Stockwerk tiefer wohnt, scheint es auf sie abgesehen zu haben. Als Jane eines Tages Scharen von Mäusen und Ungeziefer in ihrer Wohnung findet, dreht sie durch. Sie will Alice zur Rede stellen, doch dabei stößt sie auf ein entsetzliches Geheimnis.

Quelle: Studiocanal

Starinfos zu William Hurt und Juliette Lewis, Alternatives Ende, Trailer, Audiokommentar von Josh Klausner (Regie), Tricia Cooke (Schnitt) und Timothy Galvin (Szenenbild)

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Juliette Lewis   als Jane Emelin
  William Hurt   als Greg Harrison
  Shelley Duvall   als Martha Stewart
  Austin Pendleton   als Albert Collins
  Tobin Bell   als Schlosser
  Robert Costanzo   als Exterminator
  Sabrina Grdevich   als Cheryl
  Lorna Millican   als Mrs. Bryant
  Artie Lange   als Jerry
  George Pottle   als Mr. Bryant
  Ardon Bess  
  Heidi Jo Markel   als Ashley
  Mark Owen  
  Ho Chow  
 
Regie:  Josh Klausner  
Buch:  Josh Klausner  
Musik:  Brian Tyler  
Produzent:  Boaz Davidson  
  Naomi Despres  
  William Vince  
  Brad Weston  
 

The 4th Floor in der Fotoshow

 

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Features

 

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