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The 6th Day

High-Tech-Science-Fiction-Thriller, in dem Arnold Schwarzenegger geklont wird.


The 6th Day

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Erhältlich seit:
12.06.2001

Originaltitel: The 6th Day

Action/ Science Fiction

USA 2000
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16

Arnold Schwarzenegger
Tony Goldwyn
Michael Rapaport

Regie: Roger Spottiswoode
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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The 6th Day

Helikopterpilot Adam Gibson staunt nicht schlecht, als er eines Tages nach getaner Arbeit auf der heimischen Hausmatte steht und feststellen muss, dass bereits ein Doppelgänger den Posten als Familienvater eingenommen und seinen frischgebackenen Geburtstagskuchen angeschnitten hat. Als dann auch noch postwendend unbekannte Bösewichte nach seinem Leben trachten, zieht der begreiflicherweise erregte Bürger auf einen fulminanten Rachefeldzug - und fördert eine umfassende Verschwörung in Kreisen kriminellen Humangenetiker zutage.

Im Gegensatz zu anderen großen Actionrecken der 90er hält Arnold Schwarzenegger noch immer die Stellung und verwöhnt die ebenso treue wie erwartungsfrohe Filmgemeinde auch im Jahr 2001 wieder mit einer effektvollen SF-Verfolgungsjagd der gehobenen Budgetklasse. "Total Recall" lässt schön grüßen, wenn Arnold seiner Identität wieder einmal nicht sicher sein kann und zur Klärung des Sachverhaltes gegen Superbösewichte wie Robert Duvall und Michael "Henry" Rooker zu Felde zieht (und taucht und fliegt).

The 6th Day

Auch im Jahr 2000 bleibt das Rezept für Arnold-Action unverändert. Verfolgungsjagden, Waffendemos, Stunts, visuelle Effekte und coole Sprüche in hitzigen Situationen bilden auch das Fundament des von Schwarzenegger koproduzierten Thrillers "The 6th Day", in dem der Superstar als Familienmensch illegal geklont und damit als lebender Beweis für die Gesetzesverletzung zum Kandidaten für eine Sofortentsorgung wird. Wie schon im letzten Jahr mit "End of Days" geschehen, wird auch dieses Spektakel als vorweihnachtliche Kino-Alternative angeboten. Die von Bond-Regisseur Roger Spottiswoode ("Der Morgen stirbt nie") bereitete Bescherung sollte sich auch im Rahmen des Vorgängers, der etwa 2,1 Millionen Zuschauer anlockte, bewegen.

Mit futuristischen Thrillern wie "Predator", den "Terminator"-Filmen und "Totale Erinnerung - Totall Recall", der deutlichsten Folie für "The 6th Day", hat der 53-jährige seine Karriere begründet und konsolidiert. Aus kommerzieller Sicht scheint eine Veränderung des Konzepts nicht geboten, auch wenn Abnutzungserscheinungen zumindest für Kenner des Schwarzeneggerkatalogs nicht zu übersehen sind. Visuell wirklich innovative Elemente mit Ereignischarakter, die manche dieser Genrevorgänger auszeichneten, weist "The 6th Day" kaum auf, auch wenn es virtuelle Freundinnen, ferngesteuerte Hi-Tech-Hubschrauber, Autos mit vollautomatischen Navigationssystemen oder riesige Hologramme in Einkaufszentren gibt. Die Zukunft soll erkennbar bleiben, bereits bestehende Technik nur etwas weitergedacht werden. Das Resultat ist eine Welt, in der Nahrungsmittel oder Haustiere in beliebiger Menge und Variation reproduziert werden können, das Klonen von Menschen aber unter strengster Strafe steht. Drucker (Tony Goldwyn), der mächtige Multimilliardär und Herr über Replacement Technologies, glaubt aber unerschütterlich an die kommerzielle Zukunft dieses moralisch massiv umstrittenen Geschäfts, das er im Geheimen und im kleinen Rahmen längst betreibt. Eine unvorhersehbare Situation, die mehrere Leben kostet, zwingt ihn, Schwarzeneggers Familienvater Adam Gibson zu klonen. Denn er glaubt, Hubschrauberpilot Gibson sei bei diesem Vorfall getötet worden, der unbedingt vertuscht werden muss, womit eine perfekte Kopie zurück ins traute Gibson-Heim geschickt wird. Das Dilemma ist nur, dass Gibson überhaupt nicht war, wo ihn Drucker vermutete und quicklebendig erkennen muss, dass ihn ein Klon bei Frau und Kind ersetzt hat. Bevor er seinen Erstanspruch anmelden kann, beginnt ein Todeskommando Druckers die Jagd auf den Ahnungslosen, der nach Erklärungen für seine Situation sucht, damit das Imperium Druckers gefährdet und unaufhörlich von den unzerstörbaren Killern durch verschiedene Actionszenarien gehetzt wird, die in klassischer Schwarzenegger-Manier einen coolen Spruch als witzigen Ausklang zu setzen versuchen. Als besinnliche Atempause und moralische Fragestellung dient der Gewissenskampf von Druckers Chefwissenschaftler, der seine todkranke und des Lebens überdrüssige Frau nicht verlieren will und von Robert Duvall solide, aber ohne große Ausrufezeichen gespielt wird. Die schauspielerische Leistung Schwarzeneggers befindet sich traditionell in einer ganz eigenen Kategorie und wird von der Synchronisation mit Sicherheit aufgewertet werden. Weil der Plot im Grunde auf ein geradliniges, relativ seelenloses Jagdszenario aufbaut, das auch durch eine Pointe im letzten Akt keine wesentliche Veränderung erfährt, wird der Zuschauer nicht vor Verständnisprobleme gestellt. Was zählt, sind Action, Tempo, ein lockerer Umgangston und das Image Schwarzeneggers, was auch im neuen Jahrtausend seinen Fans genug sein sollte. kob.

Darsteller:  Arnold Schwarzenegger   als Adam Gibson
  Tony Goldwyn   als Michael Drucker
  Michael Rapaport   als Hank Morgan
  Michael Rooker   als Robert Marshall
  Robert Duvall   als Dr. Weir
  Sarah Wynter   als Talia Elsworth
  Rodney Rowland   als Wiley
  Wendy Crewson   als Natalie Gibson
  Terry Crews   als Vincent
  Ken Pogue   als Sprecher Day
  Colin Cunningham   als Tripp
  Robert Duvall   als Dr. Griffin Weir
  Wanda Cannon   als Katherine Weir
  Anne Reid   als Clara Gibson
  Jennifer Gareis   als Virtuelle Freundin
  Don McManus   als RePet Verkäufer
  Steve Bacic   als Johnny Phoenix
  Christopher Lawford   als Police Lieutenant
 
Regie:  Roger Spottiswoode  
Buch:  Cormac Wibberley  
  Marianne Wibberley  
Musik:  Trevor Rabin  
Kamera:  Pierre Mignot  
Produzent:  Mike Medavoy  
  Arnold Schwarzenegger  
  Jon Davison  

"True Lies 2" definitiv ohne Cameron

Sequel? Mit Arnie? <br />Dass ich nicht lache!

Sequel? Mit Arnie? <br />Dass ich nicht lache!

Äkschn-Arnies Pläne zur Karriererettung haben einen empfindlichen Dämpfer erhalten: Starregisseur James Cameron hat endgültig den Regiestuhl bei "True Lies 2" abgelehnt - obwohl Schwarzenegger und sogar Jamie Lee Curtis den Wunschkandidaten immer wieder als gebucht vermeldet hatten.

Camerons Jojo-Taktik hat einen einfachen Grund, nämlich die angebliche weltweite Actionmüdigkeit nach dem 11. September - so hatte der Regisseur des megaerfolgreichen ersten Teil seine Zauderhaltung jedenfalls bisher erklärt.

Jetzt kam allerdings heraus, dass sich das Sequel auch noch konkret um einen Kamf gegen Terroristen drehen sollte - damit war der Ofen bei JC endgültig aus.

Für Schwarzenegger ist das ein derber Rückschlag. Seine Karrierekurve zeigt nach Flops wie "Collateral Damage", "The 6th Day" und "End of Days" so steil nach unten wie die Mundwinkel von Alice Schwarzer. Deswegen sollten Sequels zu "Terminator", "Total Recall" und eben "True Lies" den Starstatus sichern. Doch der Erfolg des Ösi-Bond war zu einem großen Teil der Meisterschaft von Cameron zu verdanken.

Vielleicht wäre es ohnehin geschickter, Mr. Schwarzenegger würde sich auf seine politischen Ambitionen konzentrieren: So langsam wirkt er als schläfengrauer Parlamentarier glaubwürdiger denn als Sprüche klopfender Weltenretter.

 

The 6th Day in der Fotoshow

 

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Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger (geb. 1947 in der Steiermark) wurde dank seiner enormen Physis zum erfolgreichsten Action-Darsteller...

 

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Tony Goldwyn

Amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Als Schauspieler machte sich Tony Goldwyn seit 1986 in mehr als 50 Filmen vornehmlich als Bösewicht...